Kreuzdarmbein, unpassender Sattel, Wachstum??? Ich bin ratlos!

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  • laconya
    antwortet
    Habt ihr mal den Rücken röntgen lassen?
    Letztes Jahr hatten wir sowas auch.Pferd ende 3jähr. angeritten,völlig problemlos und brav.Wurde dann ca drei mal die Woche geritten und einmal longiert.Nach 3 Monaten fing er an zu blockieren und hinten auszuschlagen.Teilweise kriegte ich den Gang gar nicht mehr rein.Profireiter raufgesetzt....selbes Spiel. Zähne machen lassen,anderen Sattel ausprobiert...immer noch das Gleiche. Haben ihm dann den Rücken geröntgt und das Nackenband. Hochgradig KS und noch ne Nackenbandverkalkung war dann die niederschmetternde Diagnose Würd ich also vielleicht mal abklären lassen.
    Wünsch dir alles Gute für dein Hoppa.

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  • Collin
    antwortet
    Zitat von ohle Beitrag anzeigen
    Meine Freundin hat ein ziemlich verrücktes Pferd (mit einem Sattel, der natürlich vom Fachmann mehrmals! angepasst wurde). Da sie noch nicht so gut reitet, hat sie ihn in Beritt gegeben. Das Pferd wurde immer widersetzlicher, bis es unterm Reiter so aggressiv wurde, dass der Bereiter aufgegeben hat. Im Gelände im leichten Sitz war das Pferd brav.
    Das Pferd ist 1,78 ,und ich bin keine einssechzig, trotzdem habe ich mich getraut, mit Schutzweste und Helm ohne Sattel auf dieses Pferd zu sitzen. Mit Decke und Pad ist das auch eigentlich kein Problem... Das Pferd war wie ausgewechselt. Ich war auch leicht nervös, als ich das erste mal angetrabt bin. Aber man merkt ja schnell, ob sich das Pferd an was stört. Am Ende bin ich Galoppvolten und einen schönen Außengalopp geritten. Ging alles!
    Also: Sattel runter!!!!
    Okay, aber Dauerlösung ist das ja auch nicht. Ich kann ihn ja nicht nur noch ohne Sattel reiten.
    Grad mit meiner RLin tel. sie schüttelt auch nur den Kopf. Termin ist auf morgen verschoben, dann guckt sie ihn sich auch an.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Wenn die Ursache Schmerzen sind durch wachstumsbedingtes "Falsch"-Reiten/überlastung, können die erstmal eliminiert werden und nach einer Pause das Schmerzgedächtnis ausgeschaltet werden.

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  • ohle
    Ein Gast antwortete
    Meine Freundin hat ein ziemlich verrücktes Pferd (mit einem Sattel, der natürlich vom Fachmann mehrmals! angepasst wurde). Da sie noch nicht so gut reitet, hat sie ihn in Beritt gegeben. Das Pferd wurde immer widersetzlicher, bis es unterm Reiter so aggressiv wurde, dass der Bereiter aufgegeben hat. Im Gelände im leichten Sitz war das Pferd brav.
    Das Pferd ist 1,78 ,und ich bin keine einssechzig, trotzdem habe ich mich getraut, mit Schutzweste und Helm ohne Sattel auf dieses Pferd zu sitzen. Mit Decke und Pad ist das auch eigentlich kein Problem... Das Pferd war wie ausgewechselt. Ich war auch leicht nervös, als ich das erste mal angetrabt bin. Aber man merkt ja schnell, ob sich das Pferd an was stört. Am Ende bin ich Galoppvolten und einen schönen Außengalopp geritten. Ging alles!
    Also: Sattel runter!!!!

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  • Collin
    antwortet
    Zitat von ohle Beitrag anzeigen
    Noch ein Tipp: Um herauszufinden, ob Du das Pferd mit Deinen Hilfen störst oder ob es tatsächlich Schmerzen durch das Reitergewicht hat, würde ich mich mal longieren lassen. Einfach nur draufsitzen und alle Hilfen den Longierer geben lassen. Wenn er sich dann immer noch wehrt, tut ihm was weh...
    Das wollte ich heute in Angriff nehmen.

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  • Collin
    antwortet
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    Was Berufsreiter mit dreijährigen machen oder nicht machen, ist für mich kein Kriterium. Ich habe genug Pferde erlebt in meinem Umfeld, die mit 5, 6 platt waren oder ihr Leben lang Probleme durchs zu frühe und falsche Anreiten hatten.
    Meine TA hat beim Kauf des letzten vierjährigen ganz klar gesagt: die wird die nächsten 12 Monate rapide wachsen. Tu langsam, wenig longieren, geh ins Gelände. Gerade im Galopp hatte sie am Anfang rechts Probleme, da hat auch immer mal was gehakt, wo sie im Ausbildungsstall drübergeritten sind.
    was ist schlimm daran, das Pferd nochmal eine Koppelsaison wegzustellen oder die Ausbildungs ins Gelände zu verlagern?
    Eigentlich gar nichts, Du hast ja Recht. Aber ich bin halt nicht gänzlich davon überzeugt das das die Ursache bekämpft.

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  • Collin
    antwortet
    Zitat von ohle Beitrag anzeigen
    Eine Frage: anhand welcher Situation hat Dein Sattler den Sattel als "perfekt" bezeichnet? In der Stallgasse draufgelegt und beurteilt oder vorreiten lassen?
    Drauflegen ohne Unterlage, damit longieren (=Schweißbild) und am darauffolgenden Tag vorreiten lassen.
    Ich will trotzdem einen anderen Sattel probieren. Hab allerdings noch keine wirkliche Idee was ich da nehme. Meine RLin und die SB haben auch nur Kieffersättel. Ich hätte sonst noch den Wintec von meinem Haffi und den Passier von meinem Pony, aber bei den beiden wird es an der Kammergröße scheitern, denke ich.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Was Berufsreiter mit dreijährigen machen oder nicht machen, ist für mich kein Kriterium. Ich habe genug Pferde erlebt in meinem Umfeld, die mit 5, 6 platt waren oder ihr Leben lang Probleme durchs zu frühe und falsche Anreiten hatten.
    Meine TA hat beim Kauf des letzten vierjährigen ganz klar gesagt: die wird die nächsten 12 Monate rapide wachsen. Tu langsam, wenig longieren, geh ins Gelände. Gerade im Galopp hatte sie am Anfang rechts Probleme, da hat auch immer mal was gehakt, wo sie im Ausbildungsstall drübergeritten sind.
    was ist schlimm daran, das Pferd nochmal eine Koppelsaison wegzustellen oder die Ausbildungs ins Gelände zu verlagern?

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  • ohle
    Ein Gast antwortete
    Noch ein Tipp: Um herauszufinden, ob Du das Pferd mit Deinen Hilfen störst oder ob es tatsächlich Schmerzen durch das Reitergewicht hat, würde ich mich mal longieren lassen. Einfach nur draufsitzen und alle Hilfen den Longierer geben lassen. Wenn er sich dann immer noch wehrt, tut ihm was weh...

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  • Collin
    antwortet
    Zitat von ohle Beitrag anzeigen
    Ansonsten verstehe ich nicht, warum Du ihn ausgebunden longieren solltest - eigentlich müssen sich die Pferde erst an die neue schmerzfreie Situation gewöhnen und viel geradeaus gehen.
    Ausgebunde ja, aber jeweils im letzten Loch verschnallt, so das er sich vernünftig strecken kann. Halt um zu verhindern das er den Kopf hochreißt.

    Ohne Sattel reiten, puh, hab ich schonmal mit ihm gemacht, aber da hat er diese Handstand-Spielchen noch nicht gemacht. Und ganz ehrlich, ohne Sattel auf ihm zu sitzen wenn er so hinten hochgeht, da krieg ich dann schon bisschen wackelige Knie.
    Grundsätzlich bin ich alles andere als ein ängstlicher Reiter, reite mit meinem Pony z.B. einen kompletten A-Parcour ohne Sattel oder gehe mit ihm ohne alles ins Gelände.
    Auch den Louis bin ich wie gesagt schon ohne Sattel geritten, einmal auf der Weide nur mit Halfter und Strick aus einer Schnapslaune heraus und in allen drei Gangarten (als er grade 3 Monate unterm Sattel war) und einmal eine kleine Runde Gelände. Aber wie gesagt, da hatte er diese Aussetzer noch nicht.

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  • ohle
    Ein Gast antwortete
    Eine Frage: anhand welcher Situation hat Dein Sattler den Sattel als "perfekt" bezeichnet? In der Stallgasse draufgelegt und beurteilt oder vorreiten lassen?

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  • Collin
    antwortet
    Wenn ich jm. finde lass ich es filmen. Ihn an der Longe mit Gurt und mit Sattel und dann auch noch unterm Reiter.
    Das ist als wären es zwei verschieden Pferde langsam fange ich an zu zweifeln das ich irgendwas komplett falsch gemacht habe oder das er doch nicht der richtige für mich ist und ich lieber bei Ponys bleiben sollte. Dabei ist dieses Pferd mein Traum....

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  • ohle
    Ein Gast antwortete
    So eine heftige Situation von einem jungen Pferd ist ungewöhnlich. Deutet schon stark auf Schmerzen oder Unwohlsein hin.
    Decke, Lammfellpad und Longiergurt drauf und ohne Sattel reiten!
    Ich bin der Meinung, dass jeder 2. Sattel nicht passt. Auch wenn er angepasst wurde! Ich habe das nun schon einige Male erlebt, dass unrittige Pferde mit einem "angepassten" Sattel plötzlich laufen, wenn der Sattel weg ist. Bei einem jungen Pferd war es krass. Er ließ sich nicht ausbilden, konnte aber plötzlich alles, was man ihm zuvor versucht hatte beizubringen, als der Sattel unten war. Er hatte also alles realisiert, konnte es nur nicht ausführen der arme Kerl!

    Ansonsten verstehe ich nicht, warum Du ihn ausgebunden longieren solltest - eigentlich müssen sich die Pferde erst an die neue schmerzfreie Situation gewöhnen und viel geradeaus gehen.

    .

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  • Lafite
    antwortet
    mh, da bin ich jetzt dann auch was ratlos aus der Ferne

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  • Collin
    antwortet
    Mit den Zähnen ist alles in bester Ordnung. Wurden auch erst nachgeguckt und für sehr gut befunden.
    Der Sattel liegt ja auch nahezu perfekt (lt. Sattler).

    Viel abverlangen tu ich ihm nicht (mehr). Auch nur Schritt, Trab und Galopp auf ganzer Bahn bzw. Gelände, geritten bin ich ihn ja nun auch mehrere Wochen gar nicht. Das einzige was er soll, ist, vernünftig schwungvoll vorwärtszugehen, dabei nicht am Zügel sondern v/a. Speichelfluss und Dehnungshaltung ist auch alles wunderbar.

    Reiten tu ich ihn zwei bis max. dreimal die Woche. Ansonsten bisschen spazieren, massieren, rumtüdeln oder einfach nur Pferd sein lassen. Mehr bin ich ihn vorher aber auch nicht geritten, der einzige Unterschied war, das er da ein bis zweimal die Woche Gruppenunterricht mitgelaufen ist, was ihm anfangs auch echt Spass gemacht hat. Ansonsten geh ich halt mit ihm ins Gelände.

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  • Lafite
    antwortet
    Ich hab auch noch nen jetzt 4-jährigen, den reite ich zwei Mal die Woche und ein Mal geht der an der Kutsche mehr nicht. Den Rest der Woche wird der longiert oder ich fahre mit dem Fahrrad.
    Vielleicht ist es ihm im Moment echt zu viel , ich weiß ja nicht was Du dem abverlangst, da ist auch jeder anders in der Ausbildung. Meiner muss Schritt, Trab, Galopp machen. Galopp aber noch nicht mal auf dem Zirkel. Ich persönlich lasse den Pferden lieber viel Zeit in der Ausbildung, aber ich bin ja auch kein Profi und muss damit kein Geld verdienen.
    Besprich das am besten mal mit Deiner Ausbilderin/Bereiterin. So auf die Entfernung kann man das echt schlecht sagen, woran das evtl. liegt. Wie sieht es bei ihm mit den Zähnen aus ?

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  • Collin
    antwortet
    Zitat von Furioso-Fan Beitrag anzeigen
    Ist er vier oder eigentlich noch drei?
    Longieren ist bei KD-Geschichten Gift.
    Ich würde ihn bei solchen Wachstumsgeschichten entweder nur geradeaus ins Gelände reiten oder noch ein halbes Jahr Auszeit auf der Koppel gönnen.
    Ende April wird er vier. Meine Physio sagte ich soll ihn longieren, v/a, aber eben auf großen Zirkel. Ich habe auch noch mit einer anderen Physio / Osteopathin gesprochen und sie sagte das gleiche.
    Hat ja auch gut geklappt.
    Nach dem Anreiten letztes Jahr, hab ich ihn 4 Monate auf die Weide gestellt zur Entwicklung. Soll ich ihn jetzt wirklich nochmal wegstellen?
    Ich denk dabei immer an andere Reiter (Berufsreiter u.a.) die auch diese jungen Dinger haben und jeden Tag mit denen arbeiten, die stehen doch auch noch voll in der Entwicklung, warum geht das bei denen alles? Wenn die Hengste meinetwegen 3-jährig zur HLP gehen, die sind doch da auch noch lange nicht fertig und werden auch nicht nur geradeaus geritten bzw. weggestellt.

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  • Collin
    antwortet
    Hm, er hatte ja keine lange Schrittphase, er wurde ja ganz normal longiert. Nur wenig Galopp, fast ausschließlich Schritt und Trab.
    Vor der Verspannung hat er diese Ausschlagerei auch schon angefangen, das war ja der Auslöser warum ich die Physio geholt habe, weil er sich quasi nicht mehr hat reiten lassen, sondern immer wieder geklemmt hat mit der HH und oft halt böse ausgeschlagen hat.
    Ich bin gestern dann auch mehr oder minder drüber weggeritten, aber wenn´s zu doll wurde, hat er halt dementsprechend einen Klaps bekommen, ich kann ihn ja nicht ewig mit Samthandschuhen anfassen.

    Deshalb meine Überlegung mit dem Sattel, beim Longieren mit Gurt hat er Freudenbuckler gemacht, mit Sattel aber nicht, da war´s reines Ausschlagen.

    Und dann noch dieser tranceartige Zustand zeitweise beim Reiten, der wär mir doch fast gegen den Zaun gelaufen, nimmt der mein äußeres Bein einfach nicht an, nur dann wenn ich deutlicher werde, ansonsten weicht er in die Richtung wo das äußere Bein eigentlich gegenhält. Wirklich merkwürdig, fühlt sich dabei so an als wär er auf einem "scheiß-egal-Tripp". Wenn ich deutlicher werde, dann klappt´s plötzlich und er passt auf, ansonsten keine Chance.

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  • Furioso-Fan
    antwortet
    Ist er vier oder eigentlich noch drei?
    Longieren ist bei KD-Geschichten Gift.
    Ich würde ihn bei solchen Wachstumsgeschichten entweder nur geradeaus ins Gelände reiten oder noch ein halbes Jahr Auszeit auf der Koppel gönnen.

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  • Lafite
    antwortet
    Also wenn er eigentlich gesund ist, würde ich ihn durchreiten.
    Den jungen den ich noch zum reiten haben hats so ähnlich gemacht, nachdem er ne Zeitlang auch nur Schritt gehen durfte.
    Als wir dann wieder anfingen zu arbeiten hat er wohl auch noch ganz böse gebockt und auch gestiegen, also nicht dass er böse war, nein er war nur lustig und wollte dann doch mal testen wie weit er gehen kann. Auch das nach der Gerte schlagen ist m.M. nach auch eine Unart wo die dann einfach mal versuchen mit durchzukommen. Praktisch will er das letzte Wort haben.
    Das Pony von ner Freundin hatte auch ne lange Schritt/Führphase und war vorher totenbrav, der hüpft im Moment auch wie ein Gummiball durch die Gegend und versucht den Reiter quitt zu werden. Auch springt er in der Halle vor allen Sachen weg die sich ihm anbieten. Aber das legt sich täglich etwas mehr.
    Ich würde einfach mal drüber wegreiten, nicht groß strafen und tätscheln wenn er was macht, wenns geht ignorieren.

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