Was ist los....Wir trauern

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  • cleopatras magic
    antwortet
    grundsätlich ist es immer schlimm wenn ein tier geht egal ob groß oder klein...

    ginwally: ich kann dir da leider nicht ganz bepflichten, jeder TA wird dir bestätigen WENN es machbar ist sollte eine vertraute person auch in der letzten minute bei dem tier sein die tiere schlafen einfach "ruhiger" ein - wenn man das so nennen kann - auch tiere spüren in einer nicht vertrauten umgebung das was nicht stimmt

    auch bei uns ist es ein scheiß jahr, pferde ständig krank - zwar nur kinderkrankeiten aber alle 2 monate ein anderer,
    ziege eingeschläfert...
    kater spurlos verschwunden...
    alter stallkater krebsgeschwür am mund...

    manchmal hilft einfach nur drüber reden ....

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  • rubia
    antwortet
    Tut mir sehr leid für dich!!
    Mach dir bitte keine Vorwürfe, was würdest du tun, wenn die Situation sich wiederholen würde? Keiner hätte sich Gedanken gemacht, das Stütchen zeigte ja auch keine Verletztung!!

    Viel Kraft beim verarbeiten dieses Unglücks!!

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  • sandro hit
    antwortet
    das ist alles sehr traurig,ich weiss wie man sich fühlt,habe letztes jahr meine
    jährlingsstute durch einen tumor im kopf verloren.allen kopf hoch,es gibt auch
    wieder bessere zeiten,auch wenn es im moment noch düster aussieht.

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  • Britta-Lotta
    antwortet
    Oh, das ist traurig! Aber vorwürfe darfst Du Dir wirklich nicht machen. Soetwas passiert!
    Ich wünsch Dir viel Kraft für die nächste Zeit!

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    mach dir keine Vorwürfe, dafür kannst du nichts! Du hast recht, sowas passiert schon mal....

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  • Eliano
    antwortet
    Wir haben am WE unser 15 Monate altes Stutfolen verloren. Habe Sa abend nochmal nach unseren Pferden geschaut, war alles in Ordnung, am So morgen lag sie tot auf der Weide. Der 3-jährige der dabei stand rief schon nach uns. Er hat wohl immer wieder versucht sie zum aufstehen zu bewegen.
    Wir haben die beiden Pferde aus meiner Stute selbst gezogen, die kleine war so ein hübsches Tier, hat uns immer mit wiehern begrüßt.
    Wir konnten uns nicht erklären was passiert ist.
    Heute haben wir das Ergebnis der Obduktion bekommen. Brust- und Bauchfell waren mit den Organen verklebt, durch Blut. Todesursache war wohl einTrombus, Hirnschlag. Ein ausgewachsenes Pferd hätte die Verletzung wohl überlebt. Aber sie war doch noch zu klein.
    Im nachhinein ist mir eingefallen, daß sie am WE zuvor gefallen ist. Ich habe geschnittene Sträucher abtransportiert, dabei hat sie sich erschrocken, ist losgelaufen und dann ausgerutscht. Sie ist sofort wieder aufgestanden als wär nichts gewesen. Ich habe dann noch geguckt ob sie sich verletzt hat, war alles in Ordnung. Den Vorfall hatte ich schon längst vergessen, passiert bei Fohlen doch schon mal. Aber diesmal war es anscheinend nicht harmlos... Man hat aber überhaupt nichts gemerkt.
    Nun mache ich mir schlimme Vorwürfe, daß ich Schuld habe...
    Unsere Tiere sind für mich wie Familienmitglieder. Ich weiß gar nicht, wie ich damit klarkommen soll.

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  • GinWally
    antwortet
    Oh man, das scheint ja echt rumzugehen... In meinem Bekanntenkreis ist dieses Jahr zum Glück nix schlimmes passiert. Aber letztes Jahr war eine Bekannte auf einem VS-Lehrgang, Sprung ins Wasser, "Teich" war am Boden asphaltiert, Pferd gestürzt, beide Voderbeine gebrochen... Dass der untergrund asphaltiert war wusste sie nicht, man verlässt sich ja meistens drauf, dass sowas in Ordnung ist. Ihr ist nichts passiert, aber der Schock sitzt mit sicherheit tief...

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  • streeone
    antwortet
    In unserem Stall hat sich heute eine Stute am Strick aufgehängt, ist hingefallen und hat sich beide Hinterbeine gebrochen.
    Der Wallach von einer Freundin muss jetzt voraussichtlich wegen hochgradigem Hufrollenbefund eingeschläfert werden (ist schon hart, wenn man das Pferd in der Box sieht und weiß, dass er bald nicht mehr da ist...)
    2010 muss man wirklich abhaken.

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  • Dancing Diamond
    antwortet
    Ich streiche dieses Jahr auch - 3 Fohlen, die uns verlassen mussten in 2010. 2 durften gar nicht erst leben, das dritte hatte nach ein paar Wochen keine Chance mehr. Mann, ist das hart.

    Wenn es solche Jahre öfter gäbe, würde ich sicher das Züchten irgendwann einstellen.

    Aber gegen manche Sachen sind wir machtlos.

    Fühlt Euch gedrückt. Es kommen sicher wieder bessere Zeiten.

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  • sandro hit
    antwortet
    habe letztes jahr einen jährling einschläfern müssen,wegen eines
    tumores im kopf.der gedanke daran tut heute noch weh,aber die zeit heilt
    wunden,es kommen auch wieder bessere tage......

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Oh man... tut mir unheimlich leid! Ich wünsche euch ganz viel Kraft!!!
    Ich musste meine Stute vor einem halben Jahr auch ganz plötzlich gehen lassen, Beinbruch durch Sturz... und es tut immer noch noch so weh.



    Je schöner und voller die Erinnerung;
    desto schwerer die Trennung.
    Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual
    der Erinnerung in eine stille Freude.
    Man trägt das vergangene Schöne
    nicht wie einen Stachel,
    sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

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  • GinWally
    antwortet
    Ich wollte keine Diskussion anfachen, das wär hier nicht angebracht. Ich wollte nur ein Wenig Druck von Tanja nehmen... Und ich wollte Dir nicht vorwerfen, dass Du Dein Tier vermenschlichst, auf keinen Fall! Nur ist es für uns manchmal schwer vorstellbar, dass ein Tier auf andere Dinge wert legt, ich würde mich wahrscheinlich nicht besser fühlen in einer solchen Situation. Trotz einer starken Bindung zwischen Mensch und Tier glaube ich nicht, dass es für ein Tier eine Enttäuschung oder ein Vertrauensbruch ist, es ohne "seinen" Menschen sterben zu lassen.

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  • Kat
    antwortet
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit - sowas ist immer schrecklich. Bei meiner Katze bin ich damals auch dabeigeblieben, auch wenn es schwer war, aber es war das richtige. Man kann irgendwie besser abschließen. In deinem Falle ist es sicher schwer, aber andererseits musste das Pferd dann nicht solange leiden, bis ihr wiederkommt und dann entscheidet. Schwacher Trost ich weiß.

    @Ginwally: ob es bei so starken Schmerzen noch die Menschen wahrnimmt weiß ich nicht. Ich kann nur von leichten Koliken sprechen. Da war meine Stute sehr froh, wenn ich bei ihr war und Pfötchen gehalten habe. Sie hat sich dann neben mich gelegt, Kopf in meinen Schoß. Das hat ihr scheinbar gut getan - so haben wir auf den TA gewartet. Kommt aber sicher auf den Pferdetyp und die Bindung an - unsere ist für Mensch und Pferd wahrscheinlich auch schon recht innig. Würde ich also so nicht verallgemeinern, aber es ist immer besser, dass Leiden so kurz wie möglich zu halten, dazu gehört dann eben auch schonmal eine Entscheidung via Telefon ohne Beisein.

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  • Tanja22
    antwortet
    Mensch, For Peasure, eine tragende Stute ist wirklich unfair. Tut mir so leid!
    Lindenhof, vielleicht ist es auch das, wir haben unseren Alten begleitet und auch die beiden Alten unserer Einsteller wurden im Beisein ihrer Besitzer eingeschläfert. Vielleicht ist es deshalb so fern, dass er wirklich weg ist.
    Ginwally, Du hast sicher recht, ich neige auch nicht dazu, unsere Pferde zu vermenschlichen. Doch ich denke schon, dass sie in ihrem Rahmen Bindung aufbauen. Gustav hat ja Bescheid gesagt, dass er Schmerzen hat, er kam von der Weide und stellte sich scharrend zu uns, so das wir es ja erst bemerkt haben. Zur Behandlung haben wir ihn kurz in die Box gestellt, wo er, ohne Herde und mit Schmerzen, sich immer gegen die Wand warf und gewiehert hatte. Wir haben uns zu ihm gesetzt, er legte sich hin und wir haben ihm den Bauch massiert (ein hilfloser Versuch). Er wurde ruhig und entspannte. Wir haben unsere Pferde am Haus stehen, wir leben schon sehr eng mit ihnen.
    Du hast sicher recht, in der Klinik wird er wahrscheinlich in seiner Schmerzwelt gewesen sein. Aber ich fühle mich immer verpflichtet, meine Tiere bis zum Ende zu begleiten. Und das sicher mein Kopfproblem und wie ich oben schon schrieb, wir hatten keinen richtigen Abschied.

    Deine Zeilen sind sehr schön, nur laufen mir doch wieder die Tränen ein wenig. Ein wenig Horror habe ich noch, wenn die Rechnung mit seinem Paß kommt. Denke dann kommt noch einmal alles hoch und dann muß es weiter gehen.

    Ich bedanke mich bei allen hier ganz ganz herzlich für Eure Anteilnahme, es hat mir wirklich geholfen, ein wenig in Eure Schreiben zu lesen!!

    Vielen Dank an Alle!!!

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  • GinWally
    antwortet
    Macht euch doch keine Vorwürfe! Ihr hättet nicht mehr tun können als ihn in die Klinik zu bringen. Wusste doch keiner, dass er sterben muss! Das war die einzige Chance ihm noch irgendwie zu helfen, da müsst ihr euch sicher nichts vorwerfen! Und klar, es wär "schöner" gewesen, ihn zu begleiten. Aber ein Pferd ist kein Mensch, ist doch fraglich ob er in einer solchen Situation überhaupt jemanden erkannt hätte oder sich besser gefühlt hätte, wärt ihr dabei gewesen. Man weiß doch auch gar nicht, ob einem Pferd sowas "wichtig" ist. Es ist ein Tier, das weiß nur, dass es Bauchweh hat, ob da seine Besitzer dabei sind oder nicht wird ihm egal sein. Für uns Menschen ist sowas hart, ich weiß. Macht euch um sowas keinen Kopf! Freut euch über die schöne Zeit mit einem sicherlich wunderbaren Pferd und denkt nicht daran was hätte sein können. Ich weiß, das macht man automatisch, aber es muss weitergehen!

    Noch ein paar Zeilen, die mir immer ganz gut helfen:

    Nichts hat Bestand, nicht mal das Leid!

    Lass' es zu - dass die Zeit sich um Dich kümmert!

    Hör mir zu - Mach es nicht noch schlimmer!
    Denn es gibt 'nen neuen Morgen, 'nen neuen Tag, ein neues Jahr!
    Der Schmerz hat Dich belogen - nichts ist für immer da!
    Zuletzt geändert von GinWally; 01.09.2010, 22:51.

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  • macarena99
    antwortet
    Au Mann bin in Gedanken bei euch. lg

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  • streeone
    antwortet
    Ich denke wir sollten das jahr 2010 aus dem Kalender streichen :-(
    Würde ich auch sagen... (auch wenn ich glücklich über das neue Pferdchen bin, aber diese schrecklich Nacht im Februar werd ich auch nie vergessen)
    Wir waren beim Einschläfern in der Klinik dabei und ich denke, es war die richtige Entscheidung. Allerdings war es das erste "Haus"tier, bei dem ich dabei war... es war mir aber auch das liebste...
    Mir hat es sehr geholfen, mich mit meinem damaligen Pflegepferd zu beschäftigen. Dann behält man den Tagesrhythmus bei, auch wenn es schwer fällt, in den Stall zu fahren. Aber für mich war es das richtige..

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  • For Pleasure
    antwortet
    oh je das tut mir so leid für euch :-( heul
    Ich habe auch vor gut 4 Wochen eine tragende Stute verloren! Ich bin immernoch fix und fertig, auch ständig noch am heulen ....Ich weiß wie es euch geht...bin in gedanken bei euch! Fühlt euch gedrückt! Ich denke wir sollten das jahr 2010 aus dem Kalender streichen :-(
    Zuletzt geändert von For Pleasure; 01.09.2010, 20:42.

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  • Lindenhof
    antwortet
    Zitat von Tanja22 Beitrag anzeigen
    Und in die Klinik bringen war sicher rational richtig, aber emotional fühlen wir uns, als wenn wir ihn im Stich gelassen hätten.
    Wir wären lieber beim einschläfern dabei gewesen, den letzten Gang hätte er nicht allein machen sollen. Hört sich blöd an, den ohne Klinik hätten wir immer gedacht, vielleicht gibt es noch eine Möglichkeit, aber wir hätten ihn lieber hier zu Hause begleitet.
    Genauso ging es mir auch... am Vortag habe ich mich noch verabschiedet - am nächsten Tag tot auf dem OP-Tisch liegen gesehen... es war das erste Pferd, das ich nicht begleiten konnte. Aber man kann es sich halt nicht immer aussuchen...

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  • amimaus
    antwortet
    Das tut mir auch sehr sehr leid
    lg die ami

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