Beritt

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  • Donata1
    • 13.08.2003
    • 4922

    Beritt

    scharfer senf-also bitte......
  • Donata1
    • 13.08.2003
    • 4922

    #2
    SENF?

    Kommentar

    • Donata1
      • 13.08.2003
      • 4922

      #3
      ok, dann fange ich mal an:
      Die erste ziemlich besch... Situation war der Verkauf...
      Da war leider vorher gar nichts klar.Die 10% Provision sind Auslegung, und dann natrülich nur zahlbar, wenn verkaufsfördernde Maßnahmen ergriffen worden sind.
      Wurde aber nicht! Im Gegenteil, das Ende war: mein ZVB war sauer, weil der Gutste das Pferd zur Auktion zugesagt hat(naja, selber schuld, man könnte ja den Besitzer fragen...).Und das Tier dann vorher verkauft wurde: mit dem begleitenden Satz des Bereiters: Du, aber ich mach da nichts, will da mit dem Verband keinen Ärger( wieso eigentlich?hä?).Halte mich raus, mach Du das mal alleine....aber dann 10% kassieren-aha!
      Auf gesagtem Pferd sass der Bereiter vielleicht 10mal.Wurde vorher auf Turnieren eigentlich nur vom Azubi vorgestellt und auch daheim beritten.Und das, obwohl mir der Herr mehrfach sagte: iach reite den auf Turnier, war gut, keine Panik.(nur per Zufall erzählt mir ein bekannter: komisch, da sass aber ein anderer drauf)-wieder aha!
      Der Gipfel: brachts dann einen 3j in Beritt.Nach ein paar Tagen meldete sein azubi Interesse an.mhm, gut, da ist er in guten Händen.Preis war aber zu hoch, für gute Hände geht man auch mal runter.Dann wird der Kurs noch gesplittet, weil man ja gerade nicht so viel hat.
      Wieder Zufall, lese ich in Zeitung besagtes Pferd wird erfolgreich auf Turnieren vorgestellt-Besitzer: der Bereiter.
      dreimal aha!(ach, und der zweite Split wurde nicht bezahlt&#33
      Anruf, wildes Gezeter.....und: O-Ton Bereiter: Du wolltest mir die 10% vom ersten Pferd nicht zahlen, also hab ich mir so das Geld geholt.....(dabei habe ich einen Teil bezahlt....)
      Das ging natürlich nicht mehr ohne Anwalt!

      Und noch witziger: sein Anwalt ist auch Richter.....
      Turniere die meine Pferde starten und er richtet, kann ich eigentlich auch daheim bleiben!

      ICH HASSE ES AUF ANDERE MENSCHEN ANGEWIESEN ZU SEIN!!!!!!!!    

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      • LovelyLife
        • 07.02.2002
        • 11188

        #4
        Das nennst du schlimm?

        also ich hab meine stute nach D in den Beritt in einen renomierten ausbildungsstall gegeben.

        als sie wieder daheim war konnte man sie gar nicht mehr reiten.
        und ich mußte sie weit unter wert als zuchtstute verkaufen.
        und Pferd hatte ich ja dann auch keines mehr. Also hat mich der Beritt am ende sozusagen 10.000 DM gekostet (für einen Monat) NIE wieder geb ich ein Pferd in Beritt wo ich nicht danebenstehen kann. Aber auch nur im alleräußersten notfall
        That I have a Lovely Life is my luxury

        Kommentar

        • duntroon
          • 08.11.2002
          • 5927

          #5
          mit scharfem F wie senF
          Marco
          «Gibt es einen Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Es gibt ihn. In der Tat.»



          Avatar:
          SF *08 v. Elfengeist | Sixtus | Kiebitz
          HF *08 v. Elfengeist | Turnus | Plakat ox

          Kommentar

          • bright speed
            • 08.08.2004
            • 160

            #6
            Tja, wo Geld verdienst werden will, wird die Leistung hinten angestellt.

            Ich bin schon von Bereitern angerufen worden, wie denn der Boden so auf dem Turnier ist, sag ich schlecht, dann sagt der Bereiter, dann bring ich nur die Berittpferde mit, meinen eigenen lasse ich dann zuhause.

            Dann doch lieber selber vorstellen.

            @donata: Meinst der Richter/Rechtsanwalt ist so parteiisch?

            Kommentar

            • Jinete
              • 05.09.2003
              • 789

              #7
              Jaja... am schönsten ist es, wenn sie monatelang "drauf rumrutschen" und wenn es dann ans Pferd verkaufen geht sagen, "der taugt nix".... Hmmm, war doch die ganze Zeit bei Ihnen in Beritt und an der Abstammung kann es nicht liegen!!

              Es gibt aber zum Glück auch andere!!

              Kommentar


              • #8
                Eure Beiträge zeigen leider das Problem,
                nicht alle Züchter sind gleichzeitig auch begnadete
                Reiter, auch ich kann keine jungen Pferde reiten
                und suche einen guten Ausbildungsplatz für unsere
                3 jährigen Pferde. Wer eine guten Stall weiss,
                der nicht zu weit von Aachen entfernt ist, kann mir
                gerne Infos geben.
                Ich möchte die Pferde regelmässig sehen können.

                NOch besser wäre eine Reiterin, die zu uns nach
                Hause käme und die Pferde würden hier stehen bleiben,

                Kommentar

                • Jinete
                  • 05.09.2003
                  • 789

                  #9
                  Deshalb reiten wir hier nur selber .

                  Kommentar


                  • #10
                    Mein senf kommt morgen, versprochen donata. weiß gar nicht wo ich anfangen soll jetzt ist schon zu spät und wenn ich müde bin, dann bin ich immer so bra. außerdem habe ich dich und dein topic gerade erst gefunden

                    Kommentar

                    • Basti
                      • 19.03.2003
                      • 1394

                      #11
                      na ja - wenn es denn ein azubi war, der die pferde geritten hat, dann hat es ja wenigstens noch annähernd was mit "ausbildung" zu tun

                      gerade beim anreiten und der ersten ausbildung der ganz jungen pferde kenne ich das aus einem "ausbildungs"-stall, dass da pflegemädchen drauf gesetzt wurden. wenn die pferde dann nach ein paar monaten abgeholt wurden, konnte man ziemlich sicher sein, dass der chef da nie drauf gewesen war. allerdings wurden sie zumindest jeden tag aus dem stall geholt
                      Jeda macht mal Fela

                      Kommentar


                      • #12
                        Hallo,
                        habe das acuh schon zur genüge mitbekommen, dass die jungen Pferde während der Ausbildung in falsche Hände kommen, das heißt unerfahrene wie z.B. Azubi.
                        Wir machen das so. Selbst anlongieren, an den Sattel gewöhnen, evtl. auch Doppellonge und dann 2 x wöchentlich für 30 Min. zum Ausbilder hinkarren. Da sehe ich auch dann was getan wird und wie mit dem Pferd umgegangen wird. Für den Anfang reicht das völlig. Kann man dann langsam steigern.
                        Wir haben einige Ausbilder in der Nähe und könnte mir das bei Fahrzeiten von 15 Min - 30 Min aussuchen. Auch hier sollte man sich die Betriebe und Leute vorher mal anschauen. Geld für den Beritt ist mir dann in dem Fall für die 30 Min. egal, und habe das Tierchen bei mir im Stall.
                        LG

                        Kommentar

                        • Donata1
                          • 13.08.2003
                          • 4922

                          #13
                          Der Beritt war ordentlich-allerdings auch ordentlich teuer!
                          Soviel hab ich vorher und nachher nirgends bezahlt!
                          Und Turnierabrechnung-Hossa, das waren dann locker nochmal 200euro...ziemlich Teuer, für Azubi Beritt!
                          Und der Ärger, die Enttäuschung.....ich mag sowas nicht!
                          Ich muss jemandem vertrauen können...

                          Unparteiische Richter?
                          Mal ganz ehrlich. wer trennt in der Branche schon privat und beruflich?Sollte man eigentlich vorraussetzen-oder?
                          Bin da sicher nicht die Einzige, die mit der Einstellung keine Turniere mehr nennt, wenn besagte Richter am richten sind!

                          Kommentar

                          • Donata1
                            • 13.08.2003
                            • 4922

                            #14
                            @lovelight: leider bei uns nicht so einfach, da gibts die "Guten" nicht gerade eine Haustür weiter....

                            Aber ich singe und bete: in Zukunft gen Fulda
                            Die Springer bleiben im Ländle, und die Dressurler....werden Hessen

                            Kommentar

                            • Oppenheim
                              • 27.01.2003
                              • 3238

                              #15
                              Trotz daß ich dagegen war, entschieden sich meine Eltern Anfang des Jahres ebenfalls unsere Stute in Beritt zu geben. Sie hatte Rückenprobleme, ich hatte sie therapiert und nun sollte sie wieder aufgebaut werden und sie sollte Springen lernen. Ich bin nicht so der begnadete Springer und meine Schwester will gern springen. Na gut, ist halt nicht meine Stute. Ich mußte mich beugen, obwohl ich dagegen war. Wir haben die Stute dahin gebracht. Im ersten Moment war ich doch etwas zuversichtlicher. Schöner Hof im Gebirge, eine Familie, Mutter ritt bis M-Dressur, Sohn ist im Pony-Spring-Kader, Tochter hat Bereiterin in einer Landesreitschule gelernt, Vater betreibt Landwirtschaft. Kleiner Stall, mit einigen eigenen Pferden, Berittpferden und einer Zuchtstute. Herrliche Koppeln, herrliches Ausreitgelände, Außenboxen und Halle. Sie ritt uns unsere Stute vor, das war vielversprechend. Sie machte das schön locker und die Stute fühlte sich wohl, anfangs. Sie war insgesamt 5 Monate da und wir hielten mit ihr Kontakt und waren so oft es ging da, um beim Training zuzuschauen. Leider war es ein Stück weg. Ich dachte, o.k. so schlecht ist es nicht, vielleicht klappts ja. Aber wir wurden jäh enttäuscht. Die Turniersaison begann und Madame wollte Springen und Dressur reiten. 1. Turnier, A-Dressur, 4 Starter. Sie war mit ihrem Pferd 1. Starterin, lag gleich vorn. Dann holte sie unsere Stute, drauf, 5 Minuten rechts/links und rein ins Viereck. Stuti war noch nicht mal locker, so sah auch die Prüfung aus. 4. Platz von 4. Toll. Wir waren begeistert.    Dann im Springen, runter vom Hänger, rein in den Parcour. Am zweiten Hindernis 3 x verweigert und tschüss. Wir fragten ihre Mutter, warum sie sie nicht richtig abreitet, wenn sie keine Zeit hätte, dann könne sie doch meine Schwester oder ihren Bruder raufsetzen um Schritt zu reiten. Darauf die Mutter: Nein, das will Nicole nicht. Toll. Nächstes Turnier, gleicher Fall. Noch dazu erzählte sie meiner Schwester brühwarm, sie hätte durchgemacht, weil sie bei einer Feier war. So ritt sie dann auch. Beim 3. Turnier entschieden wir uns die Stute mitzunehmen. Wir kommen auf den Hof - es war Juni. Stute kam mit Abschwitzdecke aus der Box. Ich denk he? Mutter erklärte uns, sie hätten die Stute morgens um 6 gewaschen, weil sie sich hätte in die Scheiße gelegt. Das ist ein Fuchs, ist das so schlimm? Darunter das totale Winterfell, kein Hals - nur Unterhals und das Pferd total unglücklich. Ich hätte heulen können. Was hat die Bereiterin gemacht? Auf dem Turnier beim Abreiten, katastrophal. Ich wünsch mir nur noch, sie vom Pferd zu zerren. Wir haben ihr am gleichen Tag gesagt, daß wir das Pferd sofort mitnehmen. Und jetzt der Hammer. Zuhause wollen wir reiten, es ist schier unmöglich. Wie kam sie nur durch einen Parcour? Rittigkeit gleich Null. Die Geschichte hab ich ja unter Dressur schonmal geschildert. Mittlerweile haben wir den Grund: sie ist 1A mit Schlaufer geritten worden und bekam kein Kraftfutter. Es ist eine Katastrophe. Jetzt haben wir eine Bereiterin auf dem Hof, die die Stute korrigiert, weil ich damit Null Erfahrung habe. Das klappt gut. Sie kommt 3 x die Woche und wir können genau zuschauen, den Rest arbeiten wir mit ihr. Sie haben sie allein auf Paddock gestellt, das hat sie nicht verkraftet. Ihr Nervenkostüm war voll angekratzt und sie rannte die ersten Nächte in ihrer neuen Laufbox an der kurzen Seite nur hin und her. Sie hat völlig am Rad gedreht. Man war das ein Anblick. Aber schon nach einer Woche war unsere Stute wieder aufgeblüht. Sie hat ne herrliche Laufbox bekommen, täglichen Weidegang mit Herde und ordentlich Kraftfutter und Arbeit. Innerhalb dieser Zeit verlor sie ihr Winterfell, der Glanz in ihren Augen kam wieder, das Fell glänzte und sie war wieder total aufgeweckt, halt die Alte. Sie hat ihren inneren Frieden wiedergefunden und wir geben sie nie wieder weg.

                              Ich war ja von Anfang an dagegen, weil ich mir denken konnte, daß sie stiefmütterlich behandelt wird. Aber nun habe ich zu keinem Bereiter mehr Vertrauen. Ich würde ein Pferd nur noch in die Hände meiner Freundin geben, wo ich mir 100%-ig sicher sein kann, das funktioniert.
                              Avatar: Elfentanz v. Polarpunkt - Kondor II - Opal (Trak.)

                              Es ist immer ein gutes Gefühl mit jemanden unterwegs zu sein, der das gleiche Ziel vor Augen hat!

                              Kommentar

                              • Donata1
                                • 13.08.2003
                                • 4922

                                #16
                                wobei im Moment, scheine ich auch im Ländle eine gute Lösung für meine Dressurler gefunden zu haben.

                                Kommentar

                                • monti
                                  • 13.10.2003
                                  • 11746

                                  #17
                                  Wenn der Bereiter in der Nähe ist und man kann das PFerd 2 bis 3 x die Woche hinfahren, ist das schon eine gute Lösung. Die Tage dazwischen kann man ja longieren oder Freispringen machen oder ins Gelände spazieren reiten. Wichtig ist vor allem, dass man den richtigen Bereiter für das PFerd findet und zu diesem auch Vertrauen hat.
                                  Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist. Aber er hat viel mehr Spass dabei!

                                  Kommentar

                                  • Donata1
                                    • 13.08.2003
                                    • 4922

                                    #18
                                    nur wo?wer?wie?
                                    Leider hat es bei mir in der Ecke keinen, zu dem ich meine Pferde fahren würde!

                                    Kommentar

                                    • monti
                                      • 13.10.2003
                                      • 11746

                                      #19
                                      Wüßte bei mir in der Nähe auch keinen - bei uns im Ballungsgebiet ist Fließbandarbeit - wie ich schon sagte. Der gute Beritt - weil weniger Pferde und mehr Zeit - ist dann schon weiter weg in der Pampa.......
                                      Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist. Aber er hat viel mehr Spass dabei!

                                      Kommentar

                                      • moonlight
                                        • 04.06.2002
                                        • 4239

                                        #20
                                        Aber für die andere Seite ist es auch nicht immer ganz einfach!
                                        Da habe ich selbst so einige erfahrungen mit gemacht. Ich habe derzeit 4 Berittpferde, das fünfte wegen Unstimmigkeiten mit den Besitzern gerade abgegeben.

                                        Besonders schwierig ist es, wenn (meist talentfreie) Besitzer ihr Pferd selbst mitreiten wollen und in kürzester Zeit die Arbeit von tagen wieder ruinieren. Das geht ja leider beim Springen recht schnell... Wenn sie dann ihre Fehler nicht einsehen wollen, nicht kooperieren, schlecht bezahlen und dann noch frech werden, wünsche ich mir manchmal, nur eigene Pferde zu reiten...

                                        Allerdings klappt es mit allen anderen Besitzern sehr gut, da kann ich mich nicht beklagen. Durch meine viele und flexibel einteilbare Zeit (Studentin mit Teilzeit-Job) habe ich natürlich nich den Vorteil, dass ich mich sehr intensiv um alle Pferde kümmern kann (kommen zweimal am Tag raus, gehen auch oft ins Gelände spazieren usw.)

                                        Es gibt bestimmt viele schwarz Schafe unter Bereitern, und man muss immer bedenken, dass sie da ihr Geld mit verdienen und dadurch aus Kosten-/Nutzenüberlgungen leider der Idealismus oft auf der Strecke bleibt. Das ist bei engagierten Amateuren wie mir vermutlich anders.

                                        Es gibt aber auch Berufsreiter, die sich wirklich sehr viel Mühe geben!

                                        Kommentar

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