Ich habe folgendes Problem: Ich habe eine Reitbeteiligung an einem 7jährigen Hannoveraner Wallach. Bisher habe ich ihn 3-4x in der Woche geritten und möchte behaupten, seinen Ausbildungsstand etwas nach vorne gebracht zu haben. Als ich ihn vor eineinhalb Jahren kennenlernte, dachte ich so bei mir, wenn es Depressionen bei Pferden gibt, dann hat er sowas... Er war total dünn, überhaupt nicht bemuskelt und ich hatte Bedenken, ihn mit dem Finger anzutippen, dass er dann umkippt. Zunächst longierte ich ihn ein Weilchen, und der Stall wurde gewechselt, weil er auch nicht regelmäßig Futter bekam ^^. Dieser Zustand besserte sich nach gut 3 Monaten und ich begann ihn zu reiten wie einen, der gerade angeritten ist. Die Besitzerin war mit ihrem eigenen Nachwuchs beschäftigt, und ich hatte ihn für mich alleine (Sie war wohl froh, dass sie nicht selber draufmusste..). Dann gab es Querelen in dem neuen Stall bezüglich des Weideganges. Also wechselten wir wieder den Stall, es ging in einen Offenstall und gefüttert haben wir dann selbst. Der Fuchs nahm beständig zu, auch wenn das Problem jenes wurde, dass er Kraftfutter bekam und die beiden anderen (Norweger und Haflinger) nicht oder nur minimal, da sie bestens im Futter stehen und auch nicht regelmäßig gearbeitet wurden. Mein Fuchs wurde frech beim Füttern, weil er sehr langsam frißt (Zähne kontrolliert und für i.O. befunden) und sich gegen die selbstbewußten Ponys verteidigen musste. Vorteil des Offenstalls: Ein ordentlicher Reitplatz war vorhanden, auf dem man vernünftig arbeiten konnte.
Nun kam vor einer Weile ein 2. arbeitendes Großpferd dazu, und die beiden vertrugen sich überhaupt nicht, weil der Fuchs seine älteren Rechte mittlerweile zu verteidigen gelernt hatte - sowohl am Futter, als auch an der Haffistute. Es endete im Streit und damit, dass wir wieder umziehen mussten... Nun hat er eine Art Notquartier, zwar mit viel Weidegang und reichlich Futter, aber ich habe nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, ihn weiterzureiten! Erstmal ist er jetzt durch den Stallwechsel völlig durch den Wind, dass er sich nicht mal mehr anständig und ruhig putzen lässt. Dann ist der sog. Reitplatz eine bucklige kleine Wiese mit etwas Sand auf dem Hufschlag und den Maßen 15 x 30 m maximal. Bei Regen verwandelt sich das ganze in eine Rutschbahn und ich habe ehrlich gesagt ein wenig Angst um seine Beine und um unsere Gesundheit, wenn ich auf diesen Platz gehe... Habe also konkret überlegt aufzuhören, aber dieses Tier hängt wohl auch ein wenig an mir. Was soll ich nun tun? Ich bin ziemlich ratlos. Was neues suchen oder mich und das Pferd dem Risiko aussetzen? Oh, ich könnte natürlich auch nur noch ins Gelände gehen, aber ich habe so viel Herzblut in die Sache gesetzt, dass mir das auch nicht wirklich Spaß machen würde... Also, was würdet ihr tun? Bin dankbar für jede konstruktive Antwort...
Nun kam vor einer Weile ein 2. arbeitendes Großpferd dazu, und die beiden vertrugen sich überhaupt nicht, weil der Fuchs seine älteren Rechte mittlerweile zu verteidigen gelernt hatte - sowohl am Futter, als auch an der Haffistute. Es endete im Streit und damit, dass wir wieder umziehen mussten... Nun hat er eine Art Notquartier, zwar mit viel Weidegang und reichlich Futter, aber ich habe nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, ihn weiterzureiten! Erstmal ist er jetzt durch den Stallwechsel völlig durch den Wind, dass er sich nicht mal mehr anständig und ruhig putzen lässt. Dann ist der sog. Reitplatz eine bucklige kleine Wiese mit etwas Sand auf dem Hufschlag und den Maßen 15 x 30 m maximal. Bei Regen verwandelt sich das ganze in eine Rutschbahn und ich habe ehrlich gesagt ein wenig Angst um seine Beine und um unsere Gesundheit, wenn ich auf diesen Platz gehe... Habe also konkret überlegt aufzuhören, aber dieses Tier hängt wohl auch ein wenig an mir. Was soll ich nun tun? Ich bin ziemlich ratlos. Was neues suchen oder mich und das Pferd dem Risiko aussetzen? Oh, ich könnte natürlich auch nur noch ins Gelände gehen, aber ich habe so viel Herzblut in die Sache gesetzt, dass mir das auch nicht wirklich Spaß machen würde... Also, was würdet ihr tun? Bin dankbar für jede konstruktive Antwort...




Gerade deswegen finde ich die momentane Unterbringung ziemlich gewagt, weil da überall Krimskrams herumsteht, den man allerdings nur mit schwerem Gerät bewegen kann (außer auf der Weide, die allerdings jetzt ziemlich runtergemampft ist). Die Stallbesitzerin hat anscheinend auch eine blühende Phantasie, was den Ausbau ihres Objekts angeht, da wird jetzt schon alles mögliche gesammelt, was man irgendwann vielleicht mal gebrauchen könnte (so ein wenig Baustoffe-Messi, würd ich es mal nennen). Solange es den Tieren gut geht, isses ja auch in Ordnung. Mir geht halt nur dieses Durcheinander gegen den Strich sowie der sog. Reitplatz. Und dass - es wurde schon genannt - diese relativ häufigen Stallwechsel nichts für das zarte Nervenkostüm des Pferdes sind ...


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