Stall pachten und Einsteller nehmen!?

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  • max-und-moritz
    antwortet
    Zitat von Tanja22 Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrung ist, dass einige Einsteller sehr ordentlich und zuverlässig sind, andere versprechen viel und Du bleibst auf der Arbeit sitzen.
    Angel, genau das war mein Gedankengang, danke Tanja

    Und leider sind die Schwätzer deutlich in der Überzahl.

    Zudem ist eigene Pferde in Eigenregie halten eine völlig andere Geschichte als Einsteller nehmen...

    Die Einsteller der nächsten Monate kennst Du, nicht die ab dem Jahr - ich sag mal - 2015. Grad wenn Du die, die nicht so spuren wie Du willst, rausfliegen.

    Bei mir hat sich z. B. heuer die halbe Belegschaft aus den verschiedensten Gründen erneuert, die "dienstältesten" Pferde sind grad mal 2,5 Jahre da, 3 Neue im Mai.

    Der Trend geht dahin, daß die Leute Vollpension im Sinne von Vollpension wollen.

    Wenn es bei "kleinen Reparaturen" bleibt herzlichen Glückwunsch, ich bin jedenfalls in den ersten Jahren nicht so sehr viel zum Reiten gekommen vor lauter Arbeit. Mag das jetzt nicht aufzählen, aber mir hat´s gereicht.

    Das durm-rum wie Wasser, Strom und Befestigung der Ausläufe würde mich auch interessieren. Im Sommer sehen fast alle Offenställe supergut aus, im Spätherbst dann nicht mehr...

    Viele Grüße, max-und-moritz
    Zuletzt geändert von max-und-moritz; 30.08.2013, 07:07.

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  • Uniqua
    antwortet
    @ angel,wie sieht es im winter mit der wasser versorgung aus ? draußen beheitzte tränken ?
    bei den langen kalten wintern die wir hatten,da dauerte das füttern doppelt so lange.....

    wir laufen auch als nebenerwerbs landwirtschaft mit pony zucht....

    hast du ein großes heu und sroh lager bei der menge an pferden ? und einen guten günstigen lieferanten ?

    denn die 4 ha sind schnell....

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  • cleopatras magic
    antwortet
    sorry dann schei--- meine eindeutig zu viel..... was schwebt dir denn für eine einstreu vor bei deiner zeitvorgabe....

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  • Angel172005
    antwortet
    Die Zeitangabe ist nur fürs reine abäppeln/misten. Natürlich auch der Unterstand bzw die Unterstände! Um 5-6 Pferde abzuäppeln brauche ich ca. 30 Minuten.
    Futter muss ja nicht hergerichtet werden, gibt schließlich Rundballen zur freien Verfügung
    Und beim Wasser muss man nur den Hahn aufdrehen, das kann wunderbar während dem abäppeln laufen

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  • cleopatras magic
    antwortet
    Zitat von Angel172005 Beitrag anzeigen
    @Dinah: Danke für die Infos! Ich versuche mich weiter zu erkundigen


    @Max-und-moritz: Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich Pferde in Eigenregie halte
    Mit den Boxenpferden werde ich ja von der Arbeit her nichts zu tun haben, die sind ja Selbstversorger. Und die Offenstallpferde haben alles was sie brauchen zur freien Verfügung, da muss nur der Paddock abgeäppelt werden (30-60Minuten Arbeit pro Tag) und Wasser nachgefüllt werden sowie alle paar Tage 2 Ballen Heu/Heulage reingefahren werden. Klar kommen auch immer wieder kleine Reperaturen, Zaunbau, etc dazu. Aber die Weiden z.B. lasse ich mulchen, etc. und mache das ja nicht selbst.
    Und ob ich mich um meine 6 eigenen im Offenstall kümmere oder um 10, das macht ja nicht viel aus. Und beim Apäppeln hab ich ja auch Hilfe von den Einstellern.
    Mit 15 Pferde misten und füttern und raus und rein bringen wäre das natürlich wieder was anderes!
    mal ne frage und was haben die offenstallpferde zum unterstellen??? wird da nicht gemistet?? deine angabe mit 30 - 60 min sind sehr sehr wenig gerechnet, das brauchen wir tägl. bei 2 offenstallpferde - unterstand misten, füttern, wasser herrichten heu geben, futter für den nächsten tag herrichten, abmisten, weide abmisten alle 2 tage

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  • Angel172005
    antwortet
    Für wenn ich nicht mehr Vollzeit arbeite ist das ne Option
    Aber die potentiellen Einsteller kenne ich einigermaßen und schätze sie ordentlich genug ein
    Wer nicht spurt, fliegt raus

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  • Tanja22
    antwortet
    Ich drück Dir die Daumen.
    Meine Erfahrung ist, dass einige Einsteller sehr ordentlich und zuverlässig sind, andere versprechen viel und Du bleibst auf der Arbeit sitzen.

    War in jeden Stall so, in meinen eigenen wird alles inkl. angeboten-so sehen Ställe und Paddock auch dann aus, wie ich es gerne möchte....

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  • Angel172005
    antwortet
    @Dinah: Danke für die Infos! Ich versuche mich weiter zu erkundigen


    @Max-und-moritz: Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich Pferde in Eigenregie halte
    Mit den Boxenpferden werde ich ja von der Arbeit her nichts zu tun haben, die sind ja Selbstversorger. Und die Offenstallpferde haben alles was sie brauchen zur freien Verfügung, da muss nur der Paddock abgeäppelt werden (30-60Minuten Arbeit pro Tag) und Wasser nachgefüllt werden sowie alle paar Tage 2 Ballen Heu/Heulage reingefahren werden. Klar kommen auch immer wieder kleine Reperaturen, Zaunbau, etc dazu. Aber die Weiden z.B. lasse ich mulchen, etc. und mache das ja nicht selbst.
    Und ob ich mich um meine 6 eigenen im Offenstall kümmere oder um 10, das macht ja nicht viel aus. Und beim Apäppeln hab ich ja auch Hilfe von den Einstellern.
    Mit 15 Pferde misten und füttern und raus und rein bringen wäre das natürlich wieder was anderes!

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  • max-und-moritz
    antwortet
    Zitat von Angel172005 Beitrag anzeigen
    Ich gehe ja übrigens auch ganz normal Vollzeit arbeiten...
    Angel, das wirst Du zwar jetzt nicht gerne lesen, aber 10 bis 15 Pferde "nebenbei" machen wird nicht klappen. In der Anfangszeit schon gleich gar nicht.

    Ich spreche aus eigener Erfahrung und hatte alle Werkzeuge und Maschinen einer bereits bestehenden Landwirtschaft zur Verfügung. Dazu Leute, die mir geholfen haben und wußten, was sie taten.

    Sogar damit war es die ersten Jahre schwierig, an einen Vollzeitjob nebenher wäre nicht zu denken gewesen.

    Viele Grüße, max-und-moritz

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  • Dinah
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Angel172005 Beitrag anzeigen
    Da kommt dann aber nochmal betriebshaftpflicht/hüterisiko dazu, oder? Oder ist da sozusagen alles drin? Ich bin da echt total unwissend
    BG: "Landwirtschftliche Unfallversicherung" für alle auf dem Betrieb (mit-) arbeitenden Personen (Wenn ein Einsteller von einem herabfallenden Dachbalken Schaden erleidet, ist dann die Betriebshaftpflicht nötig, wenn dir das passiert die BG).
    Betriebshaftpflicht: Hier kann man sich vorab Angebote einholen, bis 5 ha sind das noch bezahlbare Dinger (wenn man nicht zig Pferde mit rein nimmt). Wenn du einen sehr guten Versicherungsmenschen an der Hand hast der dir nichts aufschwatzt wäre ein Gespräch sicherlich sinnig... (Gebäudeversicherung blablabla). Die Hüterversicherung ist da meist inkludiert. Bei Haltergemeinschaft ohne Betriebshaftpflicht (wäre bei Offenstall mit mehreren Freundinnen klug) macht die auch Sinn...

    Wenn du einen solzialversicherungspflichtig arbeitest, fällt landw. Renten-/ sowie Krankenkasse weg (falls du den Betrieb hauptberuflich betreibst, oder arbeitslos bist ist das natürlich anders).

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  • Angel172005
    antwortet
    Danke für die Links, Ramzes!

    Genehmigt sind dort alle Ställe wurde erst vor kurzem gemacht (die Vorpächter hatten einfach gebaut)

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  • Ramzes
    antwortet

    Berufsgenossenschaft ab 0,25 ha


    Ldw.Buchstellen in Hessen

    Vorab nach der Rechtmäßigkeit des Errichtens eines Stalles mit Boxen
    und Offenstall im Außenbereich erkundigen beim Grundstückseigentümer .
    Nicht das der Stall defacto " illegal " ist ?!
    Zuletzt geändert von Ramzes; 28.08.2013, 18:45.

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  • Angel172005
    antwortet
    @Farbenfroh: Dankeschön!
    Und wie kann ich das anstellen, dass ich nicht ins Gewerbe falle?
    Wo liegen die Unterschiede?

    Fragen über Fragen

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  • Farbenfroh
    antwortet
    die Kosten werden immer den Einnahmen gegenüber gestellt und nur ein GEWINN ist zu versteuern. Man kann als Landwirt optieren dann rechnet man ausgegebene MwSt gegen eingenommene Umsatzsteuer.

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  • Farbenfroh
    antwortet
    mit 4 ha kannst du Nebenerwerbslandwirt werden, sieh bloss zu dass du nicht ins Gewerbe fällst, Landwirt ist einfacher. Wenn Du einen Vollzeitjob hast dann lass dich von der Alterskasse befreien, aber die Krankenkasse würde ich nehmen günstiger geht es nirgendwo!

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  • Angel172005
    antwortet
    Ich hab irgendwo gelesen, dass wenn ich die reinen Stellplätze (Boxen) ohne irgendeine Dienstleistung vermiete, ich auch keinerlei Hüterisiko hätte und auch keine Steuern davon abgeben müsste..
    Ist das dann falsch?


    Beispielrechnung: Wie sieht das denn mit der Steuer aus, wenn ich durch die offenstall-Einsteller 12.000€/Jahr einnehmen würde, aber ne Pacht von 11.000€ hätte plus Futterkosten von 2.800€ allein für die Einsteller?
    Da mach ich ja Verlust.. Muss ich dann trotzdem abgeben?



    Bei der FN werd ich mal suchen!



    Wegen der Verhaltenstherapie: da hab ich extra ne Ausbildung für gemacht..

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  • carolinen
    antwortet
    Wenn man die Boxen aber komplett als "Raum" ohne bezeichnung Boxen vermietet und 2 ha der Weideland (explizit ohne zaun ...) verpachtet, könnte es anders aussehen

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  • carolinen
    antwortet
    6 boxen a 200€
    macht 14400€ Umsatz im jahr
    3-4 Offenstalleinsteller sagen wir mal a 100
    macht 3600 - 4800€ Umsatz im Jahr
    Zusammen rund 18.000 damit sollte man der Umsatzsteuer bereits unterliegen - oder liege ich da falsch ?
    Das ist ja nicht mal schelcht, ist man damit auch abzugsberechtigt, aber nerviger Aufwand.

    Und zu Gemeinschaft - ich hätte da echt Angst, dass einer im Falle eines Falles einen findigen Anwalt ausgräbt und man doof da steht ...

    Guck doch mal im FN Verlag - vielleicht gibt es da ein Buch zur Betriebsführung, dass Deine Fragen anreisst bzw. Dich überhaupt erstmal an die richtigen Fragen bie den richtigen Stellen denken lässt...

    Und Dein Verhaltenstherapieansatz würde ich aus Versicherungstechnischer Sicht mal ganz flugs von einem in dem bereich versierten Versicherungsfachmann analysieren lassen. Auch da denke ich fast, das lässt man hinterher bleiben ...

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  • Angel172005
    antwortet
    Noch was anderes..

    Ganz abgesehen von der Stallsache wollte ich nun sowieso ein Kleingewerbe/nebengewerbe für meine Pferdeverhaltenstherapie anmelden, damit ich legal Problembehandlungen, Bodenarbeitsstunden, Beritt, etc machen kann. Brauche ich dafür auch extra Versicherungen, wenn ich für mobile "Unterrichtsstunden" zu Pferdebesitzern fahre?


    Spätestens wenn ich Problempferde/Berittpferde bei mir im Stall aufnehmen würde, bräuchte ich wahrscheinlich wieder diesen ganzen Einsteller-Kram für den Stall, oder?



    Wenn ich ein Gewerbe für den Stall anmelde und für die Pferdeverhaltenstherapie, wäre das dann alles eins oder getrennt?



    Ihr seht, ich bin absolut unwissend

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  • Angel172005
    antwortet
    @Farbenfroh: man fällt echt direkt unter die BG, wenn man 4ha Weideland pachtet? Macht es nen Unterschied ob der Eigentümer Landwirt ist?
    Ich gehe ja übrigens auch ganz normal Vollzeit arbeiten..


    @Dinah: die Seite kam bei mir nicht raus^^ war ähnlich aufgebaut, aber war ne andere. Da könnte ich es auch noch probieren danke!
    Rund 500€ würde ja noch gehen..
    Da kommt dann aber nochmal betriebshaftpflicht/hüterisiko dazu, oder? Oder ist da sozusagen alles drin? Ich bin da echt total unwissend

    @carolinen: aber ne Halterhemeinschaft ist doch kein Gewerbe, oder? Wenn man wirklich Halterhemeinschafts-Verträge macht und die Kosten reinschreibt durch die sich der Betrag zusammensetzt? Könnte einem da ein Einsteller überhaupt dumm kommen, wenn irgendwas ist?

    Mir geht es ja nicht drum auf gar keinen fall BG etc zu zahlen, aber will halt verschiedene Möglichkeiten durchgehen, die evtl weniger Umstände/Mehrkosten verursachen und trotzdem legal sind. Um das alles "schwarz" zu machen hätte ich wohl auch zu viel Angst, dass einem einer ans Bein pissen will daher versuche ich mich ja zu erkundigen was rechtens ist


    Geht 19% MwSt eigentlich auch ab, wenn man keinerlei Gewinn macht?




    Weiß jemand von euch was die anderen Faktoren außer BG grob kosten könnten?
    Bzw was genau bräuchte ich denn noch?

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