Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hannoveraner- W-Linie
Hallo ihr Lieben!
Jetzt will ich einmal "hochoffiziell" nachfragen.
Ich stolpere immer wieder über den angeblich schlechten Ruf der "W-Linie" und möchte nun wissen worauf sich dieser begründet.
Ich kenne mich leider züchterisch nicht gut aus, bin aber sehr neugierig etwas dazuzulernen.
Ein bißchen Eigenneugierde steckt auch dahinter, weil ich einen 6-jährigen Walt Disney II aus einer Western Star Stute besitze (also gleich 2mal W-Linie).
Was wißt ihr darüber????
lg Sabs http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/thumbs-up.gif
serafin2
02.07.2002, 16:41
Ich finde die W-Linien gut. auch wenn sie alle auf irgenteinen Hengst mit F zurückgehen. Die "Ws" machen ja ziehmlich gute Dressurpferde (z.B. Wansuela Suerte oder Welthit II).
Was an den Gerüchten drann ist, weiß ich nicht.
Bis dann....
Veracruz9
02.07.2002, 19:08
Bei dieser W Diskusion geht es weniger um die W´s allgemein als um Weltmeyer und Nachkommen, daher fällt Wansuela suerte raus, da sie soweit ich weiß ebenso wie wahajama von Warkant abstammt.
Bei den Weltmeyers geht es darum, das sie sich ja scheinbar schlecht versammeln lassen usw. und daher ab M in der Versenkung verschwinden. Sieht man sich an wie viele in Reitpferdeprüfungen und auch beim Bundeschampionat vorne liegen paßt es nicht zu dem was auch in höheren Klassen da ist.
Und es gibt soviele Weltmeyers das man sich damit totschmeißen könnte.
Auch Weltmeyer hat was in den höheren Klassen am laufen, z.B. Wie Weltmeyer, die Welt Hits... aber da liegt es wohl eher an der Mutterseite.
Ich denke auch das die meisten Pferdebesitzer eigentlich ein Vielseitiges Pferd haben wollen, und sieht man sich die meisten Weltmeyer Nachkommen an, bzw. die HLP ergebnisse an entspricht das oft unterdurchscxhnittliche Springen ja nicht dem was man als "Normalo" haben will.
Kann aber auch allzu gut an den Stuten liegen, da Weltmeyer ja auch einen Springindex von über 140 hat (HLP)
Llewelyn
03.07.2002, 00:04
Die hannoversche W-Linie ist inzwischen sehr umfangreich und einflußreich und unterm Strich kann man ihr mit Sicherheit einen sehr positiven Enfluß im Bereich Zucht und Sport zusprechen. Die Kritik richtet sich im Allgemeinen gegen einzelne Hengste, die von seiten der Verbandsleitung mit sehr viel Aufwand gepusht werden und daran scheiden sich in Hannover im Speziellen die Geister, inwieweit dieser "Hype" gerechtfertigt ist. Wenn man das Kind beim Namen nennen will, dann ist es hauptsächlich Weltmeyer, der die Züchter polarisiert bzw. die Vielzahl der gekörten Söhne und hochdotierten Zucht- und Materialpferde, die zu überproportionalem Anteil in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden scheinen. Die W-Linie über Wöhler-Woermann zeichnet sich generell dadurch aus schlechte Springer und hervorragende GGA zu vererben. Den Woermann-Kindern sagte man generell nach, nicht ganz einfache Reitpferde zu sein (man denke zb an Winniza), dennoch hat der Hengst sicherlich eine positive Vererbungsleistung aufzuweisen. Unter den World Cup-Brüdern ragt sicherlich der Älteste, vielleicht auch noch der Zweite hervor. W C 1 war ein Pferd mit unglaublichem Potential in allen GGA und die mir bekannten direkten Nachkommen waren hochklassige und erfolgreiche Dressurpferde, halt sehr untalentiert im Umgang mit Stangen. Umstrittener dagegen schon die beiden Wenzels, wobei ich persönlich auch gute Eindrücke von den Nachkommen des Wenzel I hatte, was aber nicht unbedingt typisch zu sein scheint, da dieser Hengst einige Knackpunkte vererbte, ua einige gesundheitliche Macken weitergab. Unterm Strich kann man aber von diesen Brüder-Duos bzw. Trios sicherlich behaupten, daß sie auch für den Amateurbereich (und darauf kommt es eben auch an) viele gute Pferde gebracht haben. Warkant ist in meinen Augen einer der besten Vertreter dieser Linie, hat immer für klingende züchterkassen gesorgt und Pferde erfolgreich im Sport gehabt. Jedenfalls freut es mich sehr mit Wahajama und Wansuela Suerte zwei nachkommen von ihm im Großen Sport zu sehen, die wirklich kaum Wünsche hinsichtlich Talent für ganz oben offenlassen. Hoffentlich gelingt es noch gute Hengstsöhne von ihm zu rekrutieren. Über Weltmeyer gibt es bereits einige Threads im Forum zucht und Vererbung. Kurz gefaßt kann man über ihn wohl sagen, daß er für klingende Züchterkassen sorgt, seine Nachkommen im Sport größtenteils enttäuschen, weil sie im Interieur oft eklatante Mängel aufweisen, die allem vorhandenen Talent entgegenstehen. Bei einigen seiner Söhne scheint das glücklicherweise nicht der Fall zu sein. Ähnlich hochgelobt wurden vor Jahren schon Hengste wie Matcho AA und Bolero von denen reihenweise Hengstsöhne eingestellt wurden. Bei diesen beiden Hengsten gab es aber eine ganze Reihe von Nachkommen, die im internationalen Sport sehr erfolgreich waren und die diese Unterstützung dadurch rechtfertigten. Diesen Vererbungsbeweis ist Weltmeyer bisher schuldig geblieben.
Genau so sehe ich das auch. Was die beklagten 'Weltmeyermängel' angeht bestehen die für mich in folgendem:
-Bewegung läuft oftmals nicht richtig über den Rücken sondern besteht oftmals aus nicht mehr als beeindruckender Beinmechanik, mit anderen Worten sieht zwar g*** aus, sitzt sich aber bescheiden und tut Probleme in der weiteren Ausbildung auf. Fällt in unteren Prüfungen noch nicht weiter auf und ein geschickter Reiter kann bis etwa M eine mangelnde Losgelassenheit kaschieren, vor allem, wenn Richter dazukommen, die sich von beeindruckender Beinmechanik in den Verstärkungen (die ja durchaus wichtig sind) einnehmen lassen und diese mit entsprechenden Noten honorieren. Resultat: Pferd ist vorne platziert, obwohl ausbildungsmäßig nicht immer auf dem richtigen Weg.
-Schritt ist aufgrund dieser mangelnden Losgelassenheit in Verbindung mit großem natürlichen Raumgriff oftmals gefährdet, in Richtung Paß abzugleiten. Böser Fehler
-Wesen ist oftmals recht büffelig. Meist sind sie aber überaus anhänglich und freundlich im Umgang, was eine merkwürdige Kombo ergibt.
Die Pluspunkte in der Weltmeyer'schen Vererbung scheinen mir in einheitlich gutem Typ und Gebäude zu liegen, sowie in sehr sicherer Vererbung von Schulterfreiheit und Schwung vor allem im Trab. Was bleibt ist mal wieder das Fazit, dass man nicht alle in einen Topf werfen kann und zu jedem Topf auch der passende Deckel gehört http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/smile.gif Wer also einen W-Nachkommen im Stall hat, und glücklich damit ist, sollte sich nicht von den Diskussionen sein Pferd madig machen lassen. Die Kritik (zumindest meine http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/smile.gif richtet sich auch nicht gegen das eine oder andere Pferd, sondern gegen die Bedeutung die ihm von kompetenter Seite her zugewiesen wird oder eben auch nicht. Grosso Z z.B. ist für mich einer der am meisten benachteiligten Hengste. Trotz auffallend vieler guter Nachkommen in beiden großen Disziplinen scheint man ihm gegenüber Vorbehalte zu haben. Weltmeyer sicher einer der am meisten protegierten. Beides halte ich für nicht gerechtfertigt, was nicht heißt, dass ich Weltmeyer verteufeln will (hab ja schließlich selbst auch einen) oder Grosso Z für DEN Vererber halte.
steffi18
04.07.2002, 12:44
Hey Llewelyn!
Was sind das denn für gesundheitliche Mängel,die Wenzel vererben soll??? Ich hab nämlich einen Westerland-Nachkommen,der ja ein Sohn von Wenzel I ist,daher würde mich das interessieren.Ich habe bis jetzt noch nichts Auffälliges bemerkt http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/confused.gif
ihr seid ja die reinsten gerüchte-verbreiter-tanten!!!!!!!!!
ich wette, dass ihr alle, die schlecht über weltmeyer und wenzel getratscht haben, keinen w... besitzt.
ich haben einen 8 jährigen weltmeyer sohn, der zwar spektakuläre bewegungen hat, aber trotzdem rund über den rücken geht und bis heute noch nie eine einzige verspannung in der hinsicht hatte. außerdem ist er mit einer äußerst guten veranlagung für die versammelten lektionen gesegnet. bereits vor 1 1/2 Jahren begannen wir ihn langsam an piaffe heranzuführen, was er hervorragend annahm und all sein talent kann beim besten willen nicht nur auf die mutter (von bolero) zurückzuführen sein.
außerdem ist er äußerst vielseitig veranlagt: freispringen, ausreiten, dressurreiten, zirzensische lektionen, longieren, spazieren gehen, koppel, ...
darüberhinaus besitze ich auch einen 10 jährigen wenzel nachkommen, der vielleicht nicht ganz die qualität für eine spitzen S-Dressur hat, aber doch eine gute M drauf hat. auch er ist äußerst vielseitig veranlagt: springen, gelände, geländesprünge, koppel, dressur,...
und jetzt die sensation: dieser WENZEL nachkomme war noch nie krank!!!!!
so ihr bösen tanten überlegt mal, bevor ihr solche unpassenden verallgemeinerten behauptungen einfach ohne nachzudenken ins netz stellt!!!!! *
ciao
JULIA
http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/tounge.gif *http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/mad.gif
Llewelyn
08.07.2002, 23:47
Hallo Julia,
bin zwar keine böse Tante, aber beim Lesen deines Beitrags ist mir mal wieder klar geworden "wer lesen kann, weiß mehr". http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/smile.gif
Zigfach wurde hier von mir und anderen geäußert, daß man die allgemeinen Vererbungstendenzen nicht in jedem Einzelfall als gültig ansehen kann. Um es auch dir plausibel zu erklären: man sagt beispielsweise Rubinstein-Nachkommen nach keine Springspezialisten zu sein, dennoch finden sich im aktuellen Jahrbuch einige, die z.t. höhere Plazierungen im Springen mitbringen. Sie stehen einer veritablen Anzahl ausschließlich im Viereck erfolgreicher Kinder entgegen, so daß man Rubinstein allgemein als Dressurspezialisten bezeichnet, wobei der ein oder andere auch mal besser springen kann.
Konkret auf Weltmeyer bezogen, kann man auch hier trefflich die Statistik bemühen und wird erkennen, daß der Hengst zu einem der meist benutzten Vererber Deutschlands zählt. Demgegenüber steht eine prozentual gesehen relativ kleine Menge von Pferden, die den Sprung in den großen Sport geschafft haben, v.a. wenn man Weltmeyer Vererbungsleistung mit anderen älteren prominenten Dressurvererbern vergleicht. Selbst im Vergleich der Pferde, die im gehobenen ländlichen Sport plaziert sind, hat Weltmeyer keine überzeugenden Zahlen. Soweit die Fakten. Wen das genauer interessiert dem seien die FN-Jahrbücher und die internationalen Jahrbücher empfohlen. Hinzu kommen etliche namhafte Ausbilder und Züchter, die ihre positiven wie negativen Erfahrungen weitergeben, woraus dann schon deutliche Vererbungstendenzen Weltmeyers erkennbar werden, die hier ua auch besprochen wurden.Wir sprechen hier über allgemeine Tendenzen und nicht über Einzelfälle, genausowenig wie hier alle über einen Kamm geschoren werden. Im übrigen kann ich deine Bedenken zerstreuen: unter unseren Stuten befinden sich ua. Weltruhm und Wolkenstein II-Nachkommen und auch Weltmeyer wurde, weil das auch der Markt verlangt und Geld bringt, benutzt. Im übrigen hatte ich auch selbst schon das Vergnügen direkte Wenzel-I Nachkommen unterm Sattel zu haben, die gesund und erfolgreich im Sport liefen. Das waren ohne Zweifel hervorragende Dressurpferde. Dennoch ist das kein Grund keinen gesunden kritischen Blick beibezuhalten und selbst von seiten der Verbandsleitung räumt man inzwischen ein, daß unter den Wenzel-kindern häufiger mal Kehlkopfpfeifer und Kopper zu finden waren. In diesem Zusammenhang verweise ich auf den Nachruf auf Wenzel I in der offiziellen Verbandszeitschrift.
Also kann man mir kaum unterstellen "unpassende verallgemeinernde behauptungen einfach ohne nachzudenken ins netz" zu stellen. Stattdessen empfehle ich dir künftig das Gehirn vor dem Schreiben einzuschalten und sorgfältiger zu lesen, auf was man so antwortet.
Wir haben so einen Wenzel I-Nachkommen im Stall stehen, der 4jährig eigentlich auf die Auktion hätte gehen sollen, dann aber wegen einem leichten Ton wieder zurückgeschickt wurde. Inzwischen 18jährig hat er auch Spat (kann aber auch altersbedingt sein).
Aber wie Kareen schon sagt, solange man mit seinem Pferd glücklich ist, ist es doch egal, was schliesslich und letztendlich auf den Papieren steht (auf denen kann man sowieso nicht reiten). Die Bedenken hinsichtlich der Vererbungsqualität eines Weltmeyers sind sicherlich nicht unbegründet, nichtsdestotrotz bin ich mit meinem Wolkenstein II-Nachkommen bisher durchaus glücklich.
Hallo nochmal,
ich meine auch das man nicht alles an der Abstammung festmachen sollte.
Bei den ´Weltmeyer´s ` fällt es halt verstärkt auf das er sehr gute bis eher schlechte Pferde bringt - Aber wenn man sich mal vor Augen führt wieviele Nachkommen es gibt, dann ist es kein Wunder das die eher auffallen - als Nachkommen von weniger genutzetn Hengsten. Die Masse an Weltmeyer Nachkommen ist einfach mehr...
Ich habe selbst eine 2-jährige Wolkenstein II / Lanthan Stute im Stall und kann nur sagen Sie ist ein ganz normales Pferd mit guten GGA´s und keinesfalls verrückt....
Wie das dann mit dem reiten aussieht wird sich nächstes Jahr dann zeigen.
Ich habe Sie auch nicht der Abstammung wegen gekauft sonderen weil ich überzeugt von diesem Pferd bin - mein Motto lautet: Auf Papieren und Abstammung kann man nicht reiten, sonderen das Pferd an sich steht an erster Stelle.
wer lesen kann ist klar im vorteil, wie? http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/wink.gif
um mal holger heck und claus schridde aus "siegerhengste" zu zitieren: ....doch während bei den wenzel I-nachkommen das kehlkopfpfeifen schon fast zum guten ton gehört....
wird das weltwunderpferd weltmeyer wie folgt beschrieben:
der ansturn auf den wunderhengste war riesig dass sich dr.bade entschloss ihm im ersten jahr (!) 200 (!!) stuten zuzuführen, die zu 99% den titel staatsprämie trugen. (!!! wenn das nicht geballte qualität auf den mutterseiten ist!) auch 5jährig blieb weltmeyer unter gleichen voraussetzungen in celle (also nochmal 200 staatsprämienstuten...) 1990 dann, das jahr nach der ernüchterung: als die fohlen des weltmeyer gezeigt wurden war die enttäuschung gross: knapp im hals, wenig widerrist und häufig sehr klein. treten können die weltmeyers jedoch fast alle. ... und schliesslich muss bei so vielen fohlen auch zwangsläufig was brauchbares abfallen.
bei aller liebe, ich denke dass spricht für sich.
damit ist jedoch keinesfalls die w-linie "verschrien" - im gegenteil, der halbbruder warkant dürfte mit das reellste sein, was zur zeit an dressurpferdemachern zu haben ist und mit seinen söhnen wolkenstein II und offenbar auch wolkentanz I hat weltmeyer gewiss zwei gute vererber geliefert.
... bei nahezu 400 staatsprämienstuten allein aus den ersten beiden deckjahren scheint mir das aber nicht gerade eine effiziente ausbeute zu sein....
steffi18
11.07.2002, 11:11
Hi Leute!
In dem Buch,aus dem Brands2 zitiert hat,steht auch noch etwas über den Weltmeyer-vater World Cup I: "Es galt als weise Entscheidung, den rein äusserlich stark an Sender erinnernden Junghengst auf der Station Landesbrück einzusetzen, jener Station also, der Berühmtheiten wie Duellant oder Grande die besondere Note verlihen hatten.Allerdings traf er dort häufig auf Töchter der <<Leistungsbremse>> Argus,der zwar Schaustuten und gekörte hengste en masse lieferte, sich sportlich jedoch trotz bester Stutenbasis in Hannovers Pferdezuchtgeschichte keine meriten verdiente.
Im Falle World Cup I scheint sich eine Parallele anzubahnen,zumal er häufig an Argus-Töchtern angepaart wurde bzw wird.Bis heute steht World Cup I in punkto Sportvererbung relativ bescheiden da." Dann wird seine ererbungsleistung mit der von Atatürk verglichen: Atatürk müsste sich auf einer sehr unausgeglichenen Stutengrundlage durchsetztn und tat dies auch.Staatsprämienstuten lieferte auch er und sportlich gesehen steht er weitaus besser da,als World Cup I.Zu bemerken wäre noch,dass Atatürk nicht annähernd so viele Stuten deckte wie World Cup I.
Bei Weltmeyer ist es doch ähnlich.Er bekommt die besten Stuten aus Hannover zugeführt und vererbt sich nicht den Erwartungen entsprechend.Gut,er hat etliche Staatsprämienstuten und gekörte hengste gezeugt,aber es gibt im verhältnis wenig richtig gute Weltmeyer,sowohl im Sport als auch in der zucht. Meiner meinung nach,versteift sich das landgestüt Celle zu sehr darauf,viele Hengste aus wenigen Linien zu haben(Weltmeyer,Rubinstein I,Donnerhall) und lässt andere ,wertvolle Linien verkommen.Die Gotthard Linie ist z.B. fast gar nicht mehr vorhanden. Der einzige Vertreter im LG ist Glücksgriff.Hingegen wird man mit Weltmeyer Nachkommen fast erdrückt. Ich denke,das es die Afgabe eines Landgestütes ist,wichtige und gute hengstlinien zu erhalten.Denn um Linien wie Donnerhall,Weltmeyer oder RubinsteinI braucht man sich,denke ich,keine Gedanken zu machen,dass sie in nächster zeit aussterben! http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/mad.gif
hallo,
bei einigen muss ich mich wohl entschuldigen, was ich hiermit tue, aber wenn ich so was lese, da brodelts einfach in mir.
für die nette erklärung was verallgemeinern usw. heißt ... vielen lieben dank, aber das wusste ich bereits, denn ich bin ja nicht blond! (sieht man nicht übers internet)
ciao
julia
Hallo,
ich habe noch eine Frage zu der W-Linie:
Wie sind die Nachkommen von Wendehals?
(Geht zurück auf Wendenburg - Wendekreis - Ferdinant)
Danke! http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/colgate.gif http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/smile.gif
donnerdinero
07.01.2003, 19:11
Quote from Sabs, posted on Jul. 02 2002,13:37
<div id="QUOTE"></div>
hallo !!ich weiss nur von wenzel,das er öfter den ton vererbt hat!!!das habe ich von meinem berufsschullehrer als ich in meiner pferdewirtausbildung war!!! lg nadine
hi,
da hätte ich jetzt mal eine frage bezüglich wenzel - gabs da nicht 2 davon?
hab bisher nur immer von wenzel I was gehört (allerdings noch nie von kehlkopfpfeifern)
mfg
julia
Ja auf jeden Fall gab es Wenzel I und Wenzel II.
Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht auch einen Wenzel III gab.
Hallihallo,
ich bin ziehmlich neu in diesem Forum. Um nicht zu sagen super neu.
Aber das über die W-Linie hat mich sehr interessiert.
Und die Anschuldigung, hier würden nur Schlechtigkeiten über die Pferde verbreitet finde ich nicht richtig. Alles Merkmale, ob positiv oder negativ sind sachlich rübergekommen.
Und das Weltmeyer nicht die besten Reitpferde macht, hat glaube ich schon jeder mal gehört. Endlich erfährt man mal warum. Sicherlich gibt es auch ein paar Gute, die durch das Raster fallen. Aber wie schon gesagt, die Bedeckungszahlen
sind ja auch enorm hoch.
So, nun muß ich erstmal weiterlesen.
Weiter so...
ipeter-80
18.03.2003, 16:45
Also ich habe zwei Wie Weltmeyer Stuten aus eigener
Zucht und ich bin sehr zufrieden mit den zwei, die
6Jährige hat eine klasse SLP abgelegt und die 3Jährige
macht sich auch sehr gut.
Hi!
Ich hatte selber auch mal einen Weltmeyer. Ich hatte ihn bis er 3 1/2 Jahre wurde. In der Koppelzeit (als Hengst) entpuppte er sich schon als ein bisserl störrisch, aber durchaus ehrlich.
Später als Wallach, beim Antreiten brauchte er immer etwas länger bis er manche Dinge hinnahm. Vielleicht gab er auch nur auf Grund der Ermüdung auf gegen mich zu arbeiten.
Ich muß ehrlich gestehen, ich war zu diesem Zeitpunkt total überfordert mit diesem jungen Pferd.
Letztlich entschied ich mich ihn zu verkaufen.
Liebe Grüße
Katja
Hallo
ganz logisch, die weltmeyers sind deshalb immer so teuer und gefragt, weil sie so schlecht sind....
1. Es gibt mittlerweile einige Grand-Prix-Pferde von ihm
2. auch Bolero ist vor Jahren total kaputtgeredet worden und heute...
3. daß weltmeyer kein Veredler ist und deshalb elegante Stuten braucht, gehört wohl mittlerweile zum Allgemeinwissen
Das Problem bei Hengsten wie ihm ist m.E. daß jeder, der dort decken läßt oder Nachkommen reiten will, meint, die müßten wunder vollbringen. Die vollbringt keiner.
Daß Materialsieger in der Versenkung verschwinden, ist nicht erst seit weltmeyer so. Dies liegt weniger an der Abstammung als an der nicht altersgerechten Ausbildung. Weltmeyer-nachkommen sind deshalb besonders oft betroffen, weil sie zu leichtrittig sind und die Reiter dazu verführen wichtige Ausbildungsstufen zu vernachlässigen. Aufgrund ihrer Veranlagung und ihres hervorragenden Interieurs sind sie früh zu herausragenden Leistungen imstande. (Bsp. Ein BEkannter hatte seinen noch nicht angerittenen Vierjährigen für RPF genannt. Nach 3 Wochen "Ausbildung" gewann er die Prüfung haushoch und konnte sein Pferd für sechstelliges Geld verkaufen). Wenn mit dem armen Pferd so weitergemacht wird, kann sich jeder ausmalen, wo der mal endet. Aber da ist dann wohl Weltmeyer schuld...
Ich habe selbst eine ganggewaltige Weltmeyer (jetzt 2-jährig) und ich freue mich schon, sie demnächst reiten zu dürfen. Weiterhin habe ich eine jetzt 5-jährige Enkelin von ihm, die hinsichtlich Charakter und Rittigkeit ein wahre Freude ist und im Sommer ihre ersten Turniere gehen soll.
In diesem Sinne
Abigail
Veracruz9
15.04.2003, 19:34
Sorry Abigail,
aber du willst doch jetzt nicht behaupten das alle guten Weltmeyers überfordert waren und deshalb in der versenkung verschwunden sind. Es werden viele gute junge Pferde so verheitzt, und trotzdem bleiben noch welch über.
Sonst würde es ja heißen das die GP Pferde die "schlechtern" wären.
Es steht aber in keinem verhältnis was er für Stuten (auch Qulitätsvolle) bekommt und was dann bei raus kommt.
Es täuscht auch immer wenn man sich die gekörten Söhne anschaut.
Viele sind wohl auch nur aus wirtschaftlichen Gründen gekört worden.
Hi Veracruz,
doch genau das will ich behaupten, nicht nur, was Weltmeyer angeht.
Selbstverständlich hat aber auch Weltmeyer nicht nur gute gebracht. Wer hat das schon. Nur erwartet man das von ihm.
Und was die gekörten Hengste angeht, als regelmäßiger Besucher von Verdener und Handorfer Körungen haben mich die Weltmeyer-Nachkommen regelmäßig überzeugt. In sofern bin ich da mit der Körkommission einer Meinung. wenn du das anders siehst, hast du wahrscheinlich andere Vorstellungen, wie gute Pferde aussehen sollen. Daß ab und zu auch Hengste aus wirtschaftlichen Überlegungen gekört werden, ist z.Bsp. in Handorf Gesetz. Dort wird alles gekört, was einen Käufer hat und Weltmeyers gibts dort nur wenige...
Liebe Grüße
Abigail
Veracruz9
16.04.2003, 17:06
Zur Erwartung, Weltmeyer hat eine Stutengrundlage wie kein anderer, ihm wurden und werden Hannovers beste Stuten zugeführt, da ja wirtschaftlich kein Weg um ihn herumführt.
Diese erwartungen zu erfüllen sollte dann zu schaffen sein.
Zumindest mein Standpunkt.
Weltmeyer ist vom Verband besser Vermarktet worden als er tatsächlich ist, nun muß er halt gegen die negativ Meinung anvererben.
Jedoch muß man wirklich bedenken das die moderenen 7 Meilen-Stiefel die die Hannoveraner z.Z. tragen, allen voran Weltmeyer nicht unbedingt den größten Comfort für den Reiter versprechen.
Für den Breitensport ist es to much, in der Spitze reicht der Rest nicht, da sie im Kopf oder in der Losgelassenheit nicht punkten können.
Und Weltmeyer ist im Rücken auch nicht immer unbedingt locker, denke da an einen Auftritt wo der Reiter so geworfen wurde das er mehrmal den Steigbügel verlor.
Ich persönlich reit lieber bequem als das ich nach 3 Runden trab nicht mehr kann weil das Pferd sich nicht sitzen läßt.
Noch mal zur Leistung:
Verglichen mit Weltmeyer hat ein Rubinstein trotz schwächerer Vererbung in den GGA mehr auf die Beine Stellen können als ein Weltmeyer. Denkt man nur an die ganz Prominenten wie Renoir, Rohdiamant, Relevant usw.
Hi Verracruz
also meine Weltmeyers sind überaus sitzbequem...
Was Rubinstein angeht, wir haben lange überlegt, ob wir bei ihm decken lassen, aber in der nachbarschaft gabs mehrere Rubinstein-Nachkommen, die alle:
mit Ach und Krach die 1,60 Stockmaß geschafft haben, eine Trabbewegung, die man wohl allgemein mit Ponygetippel bezeichnet wird, nie auf Turnier eine Schleife bekommen haben. Wir haben ihn nicht genommen.
Trotzdem werde ich jetzt nicht behaupten, daß Rubinstein ein schlechter Veerber ist, er paßt vielleicht bloß nicht zu westfälischen Stuten.
Im übrigen konnte ich mich schon mehrfach durch persönliche Kontakte von der Fachkompetenz des Celler Landstallmeisters und der Zuchtleitung überzeugen, was natürlich nicht heißt, daß dort nicht auch Fehler gemacht werden.
schöne Ostern
Abigail
serafin2
17.04.2003, 17:48
Hallo Abigail,
es kommt wohl bei jedem Hengst auf die Stuten mit an. Bei Rubinstein und Rohdiamant sind es nunmal Stuten aus Hengsten wie Inschallah, Furioso II, Zeus etc.
Die passen halt ganz gut auf Stuten mit Französischem Blut.
Weltmeyer braucht halt Stuten, die grob gesagt Klasse sind und dies auch vererben.
Da gibt es in jeder Hengstlinie gewisse Passanpaarungen und Anpaarungen, die überhauptnichts ergeben. Züchten ist teilweise auch Glückssache.
Es ist auch klar, dass manche Hengste sich klein vereben und somit große Stuten brauchen.
Es gibt andererseits auch sehr große Rubinstein-Nachkommen (z.B. Relevant und Rosier) Rohdiamant ist auch "nur" 167 cm groß.
Deshalb ist er trozdem ein "Starvererber".
Rubinstein hat auch mit Westfälischen Stuten großes vollbracht (Bundeschampion Roman Nature, Royal Olymp v. Rohdiamant).
Wie gesagt:
Es ist und bleibt eben ein Glücksspiel.....
Ich habe bisher gute Erfahrungen mit Weltmeyer gemacht.
Bin mal einen sehr großen Fuchswallach von ihm geritten. Der war sehr ehrlich vom Charakter, total lieb und sichtlich angestrengt dem Reiter gerecht zu werden. Man musste sich zwar ein Weilchen dran gewöhnen, dass er immer schon in der Ecke "geraten" hat, was man als nächstes Reiten will, aber er war wenigstens immer dabei!
Seine Gänge waren sehr schwungvoll, damit vielleicht nicht immer einfach zu sitzen, aber durchaus akzeptabel.
Zumindest war er ein sehr positiver Weltmeyer-Eindruck, und so bin ich diesen erstmal nicht abgeneigt.
LG
Zettie
stormchild
21.05.2003, 18:36
Hallo!
enne einen weltmeyer sohn! geht richtig toll, auch über den rücken! er hat auch die vranlagung für piaffe,passage...
das was mich an ihm stört ist dass er etwas gestört im umgang ist! nicht gerade der freundlichste...
Weiss jemand etwas über walzerglanz ...seine Vererbung oder den aktuellen standort
*Merlin*
15.06.2003, 00:00
mein RL hat mal gesagt die pferde die er von weltmeyer hatte waren entweder total schwer zu reiten oder total leicht aber ich glaube mal das ist beoi jeder linie so
McFlower
15.06.2003, 00:14
Ich kenne nur zwei Weltmeyer, die ich auch beide mal urlaubsvertretenderweise geritten habe und die sind beide haargenau so, wie ihr "den Weltmeyer an sich" beschrieben habt: Eine wahnsinnige Gangmechanik mit Lampenaustreter-Trab, eine sehr imposante Halsung, sehr schmusig im Umgang, aber durch super-festen Rücken schlecht zu sitzen, büffelig unterm Reiter und glotzig ohne Ende. Sehr hübsche Pferde mit angenehmen Umgangsformen, aber unterm Sattel nichts für mich.
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