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  1. #1
    PREMIUM-Mitglied Avatar von Sabine2005
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    Standard Rechtsfrage - Wie sicher ich mich ab ?

    Ich weiß, daß es hier eine Rechtsecke gibt. Ich glaube, da kann aber nicht jeder posten so das ich das Thema nun hier einstelle.

    Folgende Rechtsfrage habe ich:

    Wir sind eine Stallgemeinschaft von 18 Pferden, wovon 4 dem Hofbesitzer gehören.
    3 Einstaller haben Rentnerpferde und mit dem Hofbesitzer den Deal, daß sich dieser drum zu kümmern hat, die Pferde reinzuholen (raus stellt er alle Pferde – das reinholen wird von den Pferdebesitzern übernommen).

    Von den 3 Einstallern der Rentnerpferde

    - Person 1: Kommt einer 1 mal im Monat um nach seinem Pferd zu sehen
    - Person 2: Kommt eine 1-2 mal die Woche, dreht aber sofort auf dem Absatz wieder um, wenn ihr Pferd nicht im Stall ist und fährt wieder weg.
    - Person 3: Kommt regelmäßig für ca. 15 min in den Stall – hat es aber inzwischen Spitz (so mein Gefühl) wann sich irgendjemand spätestens erbarmt hat und auch ihr Pferd reinholt.

    Und da fängt es an.

    Es gibt zwei Personen auf dem Hof, die am meisten die Pferde reinholen – eine davon bin ich, die andere hat zum 01. Juli die Anlage verlassen.

    Ich möchte mich um diese 3 Pferde nicht mehr kümmern – denn es ist bei weitem nicht nur das reinholen, ich möchte auch keine „Urlaubs-Pflegevertretung“ für Person 3 sein (die wohl bemerkt, nichts für mich macht!), ich möchte in diesem Winter auch nicht mehr Sorge dafür tragen müssen, das die Pferde nochmal mind. 2 mal in der Zeit wo ich vor Ort bin getränkt werden, wenn die Tränken eingefroren sind etc. pp. By the way: Person 1 und 2 macht auch nichts für Andere.

    Bei den anderen Einstallern funktioniert das alles auf „Gegenseitigkeit“ – da ist das kein Thema.

    Person 3 habe ich schon x mal gesagt, das Ihr Deal mit dem Hofbesitzer nicht funktioniert und die meisten Arbeiten von der anderen Dame und mir kontrolliert wurden, ich diese Arbeit aber nicht mehr für sie leisten möchte! – Ich habe das auch vor Zeugen (anderen Einstallern) gesagt.

    Sie hält weiter daran fest, das sie einen Deal hat, und sich um nichts kümmern muß.

    Unser Hofbesitzer hat irgendwie ein dickes Fell und sitzt das aus, ich habe aber nun wirklich damit angefangen, ihr Pferd (in Gesellschaft) draußen zu lassen. Nun muß sie ihr Pferd tatsächlich selber reinholen (und ja – sie holt wirklich NUR ihr Pferd rein) um dann anschließend rumzuzetern (gegen mich) was denn „der Scheiß soll“.

    Natürlich haben das andere Einstaller nun mitbekommen, daß ich ihr Pferd (in Gesellschaft wohl bemerkt!) draußen lassen und fangen an „nachzuziehen“ bei diesen Personen.

    Ihr könnte Euch vorstellen, daß ich mir nun häufiger ihre Tiraden „ich würde die Stallgemeinschaft gegen sie aufstacheln“ anhören darf.

    Der nächste Winter wird kommen, und ich möchte mich diesen Winter „aus Kulanz & Eigenverantwortung“ nicht wieder darum kümmern müssen einen Eimer zu besorgen, um diesen in ihre Box zu stellen und x Giesskannen schleppen, um ihr Pferd zu tränken, da sie im Gegenzug ebenfalls keinen anderen Eimer mal überprüft und mit Wasser nachfüllt oder mal eine Urlaubsvertretung macht ect. Pp.

    Kein Thema ist es, daß ich natürlich einen Tierarzt rufen werde, wenn ich in der Hinsicht was bemerke, natürlich auch ihr bescheid sage und natürlich auch vor Ort bleibe, bis die Behandlung abgeschlossen ist .

    Ansonsten möchte ich aber Tätigkeiten mehr für Pferd 3,2 und 1 ausführen – ich bin dort Einstaller, nicht Angestellte.

    Meine Frage nun (hat ja lange gedauert – ließt hier überhaupt noch jemand ?)

    Wenn hier auf der Anlage irgendjemand meint, er /sie hätte inzwischen ein Daueranrecht auf meine Arbeitskraft wegen „Gewohnheit“ (oder wie auch immer man das Juristisch nennen mag) so möchte ich dies nun all für allemal beenden.

    Gespräche fruchten nicht. Gespräche vor Zeugen fruchten auch nicht.

    Wie sicher ich mich jetzt ab ?

    Ist es besser / muß ich WIRKLICH (vorsichtshalber) ein juristisches Schreiben aufsetzen, wo ich schriftlich mitteile, daß ich mich nicht mehr um die oben erwähnten Dinge bei ihrem Pferd kümmern werde und es darum in ihrer Eigenverantwortung liegt, den Hofbesitzer zu kontrollieren, bzw. das sie die Tätigkeiten selber vor Ort zu erledigen hat.

    ……………….. und kann ich dann Abends nach Hause fahren, wenn besagte Pferde noch draußen sind oder muß ich JEDESMAL für einen Beweiß sorgen, daß ich den Hofbesitzer – versucht habe – zu kontaktieren und muß ich JEDESMAL der Dame/den Damen eine SMS schreiben, daß dies Pferd / diese Pferde bis dato nicht versorgt im Stall stehen?
    Quarterst Du noch...
    ...oder Arabst Du schon !


  2. #2
    PREMIUM-Mitglied Avatar von Aleiga
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    Standard

    Hi


    Irgendwie kommt mir das alles noch sehr bekannt vor als ich noch in der Ausbildung war!

    Ich hatte damals mein Pony eingestellt ... war die einzige Einstellerin und dann noch das Pferd des Stallebesitzers um das sich aber ein anderes Mädchen kümmerte, zwischen Ihr und mir war alles klar der eine hilft dem Andern ... Ich kam morgends Fütterte und brachte die Beiden raus uns sie Abends oder umgedreht ...

    Dann kam eine Bereiterin in den Stall die sich selbstständig machen wollte und brachte aber noch eine Bekannte von sich als Einstellerin mit ...
    Der Stallbesitzer meinte ob ich ihr die ersten Tage als start helfen könnte wegen Füttern ...

    Klar kein Problem dachte ich mir nur sah es dann auch nach kurzer Zeit so aus das ihre Pferde auf der Weide waren und Abends keiner mehr kam also mussten wir Mädels sie rein holen etc... schnell war es so das wir uns drum kümmern sollten .. was wir aber auch nicht eingesehen haben.

    Also mit ihr geredet .. . kam nur die Antwort wir wären doch eh da bla bla bla ...
    Stallbesitzer meinte dann zu uns : Ich hätte ja meine Box günstiger bekommen damals da mitleid wegen Ausbildung und zur Anderen das sie ja sein Pferd wie ein eigenes hat und dafür nix zahle muss.

    Ich hab es trotzdem nicht eingesehen und gesagt das ich im Vertrag nirgends stehen hab das ich helfen muss da die Box günstiger wäre oder so ...

    Von dem her denk ich mal ist es so das Du nix in deinem Vertrag stehen hast das DU dich um ANDERE Pferde kümmern musst, das Du es so lange gemacht hast war deine eigene Nettichkeit!

    Ich würde an deiner Stelle einfach zur Vorsicht einen Brief schreiben wo Du die Damen XY aufforderst Sich wieder selber um ihre Pferde zu kümmern da es nicht deine Aufgabe ist. Schick ihn dann per Einschreiben zu ihnen und Informier auch noch mal den Stallbesitzer .. ab da soll es nicht mehr dein Problem sein!

    Bin leider ach kein Anwalt hoffe aber Dir etwas helfen zu können!


    Lg Aleiga

  3. #3

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    Standard

    Wo siehst Du das rechtliche Problem? Ich würde dem SB ein Schreiben schicken udn aus Kulanz der Dame eine Kopie davon, dass Du aus versicherungsrechtlichen Gründen jede weitere Tätigkeit an, für und mit fremden Pferden einstellst.

    Die Betreuung der 3 Pferde obliegt nicht Dir, sondern dem SB. Du kannst ja anbieten, die Arbeiten weiter im Auftrag und auf Kosten des SB zum Betrag x (Verrechnung mit dem Boxenpreis würde ich da anstreben) ausführst, dass Du aber keine Verpflichtung siehst und hast, die Versorgung der Pferde weiter zu gewährleisten.

    Und dann brauchst Du ein dickes Fell. Lass die Dame zetern, bringe ihr bei, dass Deine Zeit Geld kostet und sie gerne das Führen und Tränken der Pferde gegen Bares (vorab) bei Dir in Auftrag geben kann.

    Leute gibts...

  4. #4
    Avatar von haras
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    Standard

    Zitat Zitat von sahen Beitrag anzeigen
    Wo siehst Du das rechtliche Problem? Ich würde dem SB ein Schreiben schicken udn aus Kulanz der Dame eine Kopie davon, dass Du aus versicherungsrechtlichen Gründen jede weitere Tätigkeit an, für und mit fremden Pferden einstellst.

    Die Betreuung der 3 Pferde obliegt nicht Dir, sondern dem SB. Du kannst ja anbieten, die Arbeiten weiter im Auftrag und auf Kosten des SB zum Betrag x (Verrechnung mit dem Boxenpreis würde ich da anstreben) ausführst, dass Du aber keine Verpflichtung siehst und hast, die Versorgung der Pferde weiter zu gewährleisten.

    Und dann brauchst Du ein dickes Fell. Lass die Dame zetern, bringe ihr bei, dass Deine Zeit Geld kostet und sie gerne das Führen und Tränken der Pferde gegen Bares (vorab) bei Dir in Auftrag geben kann.

    Leute gibts...
    Genau so würde ich es auch machen !

  5. #5
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    Standard

    Ich würde sahen`s Vorschlag folgen.

    Den Vorschlag, diese Tätigkeiten gegen Aufrechnung der Einstellkosten zu verrichten, solltest Du mit einem konkreten Betrag pro Monat untermauern und bei Einverständnis um einen kurzen schriftlichen Zusatz zu Deinem Einstellervertrag bitten.

    Damit ist dann auch geklärt, kein schriftlicher Zusatz zu Deinem vertrag ab Datum X, keinerlei Verpflichtung.
    unterbreiten
    Sollte die betreffende Dame auf Dich zukommen, kannst Du ihr ebenfalls den Vorschlag unterbreiten, gegen Summe X, genau benannte Tätigkeiten auszuführen, allerdings nur, nach vorheriger schriftlicher vereinbarung (Tätigkeiten genau benennen!). Geld ist dann monatlich im Voraus zu entrichten. Nimm bitte die Klausel auf, sollte bis zum dritten Werktag eines jeden Monat die Summe nicht im Voraus entrichtet sein, gilt der Vertrag als beendet.

    Schon, hast Du klare Verhältnisse. Sollten im Stall dann Stimmungen und Gerüchte entstehen, kannst Du sowohl den Brief (Einwurfeinschreiben, lässt sich immer genau verfolgen!) an den SB und / oder die Vereinbarung mit der Dame aus der Tasche ziehen.

    Gehst Du eine Vereinbarung ein, speziell mit der Dame, dann halte Dich im Fall einer Nichterbringung ihrer Gegenleistung (pünktliche Zahlung) an die getroffene Vereinbarung. Erfahrungsgemäß gehören solche Leute zu den schwer erziehbaren Pferdebesitzern - auch ich spreche da aus Erfahrung - so lernt man konsequentes Handeln!

  6. #6
    PREMIUM-Mitglied Avatar von Sabine2005
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    Standard

    Aber ich will keine Tätigkeiten mehr für sie ausüben - demnach will ich auch kein Geld für irgendwelche meiner Leistungen. Den Vorschlag werde ich definitiv nicht unterbreiten - ich will Abends auch mal was anderes machen.

    Ich fordere "Mithilfe auf Gegenseitigeit", so wie es bei den anderen auch klappt - auch ohne mündlichen oder schriftlichen "Vertrag".

    Ich möchte, das sie ab jetzt eben den Hofbesitzer kontrolliert, ob er das macht, was sie mit ihm abgesprochen hat - wenn dem nicht so ist, muß sie sich was anderes einfallen lassen. Dafür muß ich keine Vorschläge einreichen.
    Es ist nicht meine Aufgabe, den Hofbesitzer daran zu erinnern, ob er das noch macht und es ist nicht ständig meine Aufgabe dieses Aufgabe als Alternativperson zu erledigen.

    5-7 mal hohle ich ja auch vom Hofbesitzer die Pferde in der Woche rein - ist ja auch ok, denn er stellt alle raus. Kein Thema. Ich bin auch nicht immer alleine dabei - oft sind wir zu zweit.

    Für mich kämen die Rentner gemeinsam auf eine Weide - getrennt von den anderen. Und um die Versorgung habe weder ich mich zu kümmern noch ein anderer, wenn dieser nicht die Bereitschaft dazu zeigen will.

    So, und kommen die Damen dann auf die Idee, nur Ihr Pferd runterzuholen und lassen tatsächlich nur einen drauf stehen - dem dann auch noch was passiert - dann haben die 3 das untereeinander zu klären, wer hier so egoistisch war.
    Quarterst Du noch...
    ...oder Arabst Du schon !

  7. #7

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    Standard

    Frage: gibt es eine vertraglichen auftrag, dass die einstaller ALLE pferde reinholen müssen?
    -> wenn nicht, eigenes pferd reinholen, die 3 draussen stehen lassen.
    der SB hat eine sorgfaltspflicht, also muß er abends gucken, ob alle drin sind, sind die das nciht, muß er sie reinholen. ich würde den nicht benachrichtigen. wenns dumm läuft,s tehen die pferde eben mal ne nacht draussen... spätestens dann müßte er (oder eben die Besitzer der tiere) mitbekommen, dass es so nicht läuft.
    so lange du ihn informierst, er das aussitzt und du dann doch die pferdchen reinholst, hat er sein ziel erreicht
    sollte er dich dann blöd anmachen, verweise auf deinen einstallvertrag, in dem sicherlich nciht NICHT drinsteht, dass Sabine 2005 dafür verantwortlich ist, alle pferde reinzuholen oder vom SB damit beauftragt wurde.
    frage: hat der SB eigentlich eine versicherung? wenn er sagt, DU mußt die reinholen, würde ich mir schriftlich geben lassen, dass SEINE versicherung für schäden aufkommt die dabei passieren.
    gleiches würde ich im falle eines Auftrages von den Pferdebesitzern 1,2,3 verlangen.
    spätestens jetzt werden die einen rückzieher machen

  8. #8
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    Standard

    Deine Frage lautete: Wie sichere ich mich ab?

    Dazu hast Du Vorschläge erhalten. Zumal Du selber nach einem "Gewohnheitsrecht" fragtest.

    Entweder Du machst zumindest dem SB gegenüber deutlich, zukünftig nicht mehr für diese Tätigkeiten zur Verfügung zu stehen, oder Du wirst immer wieder von seiner Seite die "Mithilfe auf Gegenseitigkeit" vorgebetet bekommen, die leider mit diesen Damen nicht funktioniert. Aber ist er nachweislich darüber informiert worden?

    Mit den Damen nur zu reden, halte ich für vergebene Mühe.

    Du willst etwas ändern....oder aber Du murrst nur rum und man nimmt Dich nicht weiter ernst. Dann bleiben diese Tätigkeiten weiterhin an Dir hängen und sei es nur, weil Du so anständig bist, kein Pferd allein draußen lässt und schaust, ob jedes Pferd auch getränkt wurde.

  9. #9

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    Standard

    Zitat Zitat von Sabine2005 Beitrag anzeigen

    Ihr könnte Euch vorstellen, daß ich mir nun häufiger ihre Tiraden „ich würde die Stallgemeinschaft gegen sie aufstacheln“ anhören darf.
    Ich würde da wohl nicht so ein großes Rad draus drehen, sondern mit der Argumentation "keine Zeit" versuchen, den SB und die Besis an ihre Verpflichtungen zu erinnern.....

    Z. b. "Hallo SB, hallo Beis, ich habe grade meine und die Pferde mit der "Arbeit auf Gegenseitigkeit", ich würde gerne noch die von Besi 1 - 3 reinholen, muss jetzt aber
    - los
    - reiten
    - Kaffeetrinken
    - Mittagsschlaf halten
    - shoppen gehen
    - oder dich um ein Pferd mit "Hilfe auf Gegenseitigkeit" kümmern
    - etc......
    Ich würde stets betonen, dass es dir wahnsinnig leid tut, aber leider, leider kannst du die anderen nicht reinholen, deshalb sagst du halt bescheid....ab und an würde ich anführen, wie toll die Arbeitsteilung mit anderen Besis klappt....

    Alles andere hat nach meinem Gefühl zuviel Zündstoff und gibt nur unnötigen Knatsch in der Stallgemeinschaft und knatischig darf nur der SB werden, der jetzt das tuen soll, wofür er eigentlich bezahlt wird (nehme ich mal an).....

    Vergessen....ich würde damit rechnen, das mindestens 14 Tage durchhalten zu müssen + immer freundlich, nicht jammern. Dieses Thema nicht mehr weiter ansprechen !

  10. #10
    PREMIUM-Mitglied Avatar von Sabine2005
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    So, der aktuelle Stand der Dinge ist folgender:

    Unser Hofbesitzer ist im Krankenhaus.

    Das heißt, der Deal (ihr Pferd reinzuholen) von der Dame und Hofbesitzer kann im Moment nicht umgesetzt werden.

    Da ich das aber auch nicht mehr machen möchte nach den Schimpfattacken, habe ich ihr ein Zettel an die Box gemacht mit der Info „Der Hofbesitzer liegt im Krankenhaus – Du mußt bitte organisieren, wie Dein Pferd Abends reinkommt“.

    Den Zettel haben Andere vorher zu sehen bekommen, damit mir niemand nachsagen kann, ich hätte Schimpfworte oder ähnliches auf der Nachricht hinterlassen.

    Madam hat sich jetzt wohl die Mühe gemacht, die Telefonnummern der Anderen zu besorgen, um diese abzuklappern – davon zeigte sich aber auch keiner begeistert, sich um ihr Pferd zu kümmern.

    Jetzt kommt sie also jeden Tag in den Stall, checked up, bei wem es sich lohnt anzusprechen das Pferd zu holen – bzw. läuft jetzt selber auf die Weide um mit riesen Tamtam sich zu beschweren, daß sie sich dabei dreckig macht!

    Sollte jemand anderes im Stall sein, geht sie auf den wie eine Furie los Zitat: „Also wenn ich helfen soll beim reinholen, dann habe ich aber nur jetzt Zeit – ich habe einen Termin“

    „Den“ Termin hat sie aber immer – und ich verstehe nicht, warum die anderen im Stall dann meinen, wie Personal bereit stehen zu müssen.

    Von mir käme nur der Spruch „Du kannst doch auch ohne mich schon anfangen – holst doch eh nur dein Pferd rein – die anderen lässt Du doch links liegen“.

    Ihr Pferd hat ein Eisen verloren – sie hat allerdings auf der Anlage einen Dummen gefunden, der 30 Minuten die Weide abläuft um das Eisen zu suchen (ich war auch 3 mal so doof, das zu machen - also selbst die Mühe nimmt sie nicht auf sich).

    Mein Schmied war Freitag da, habe mich aber nicht veranlaßt gefühlt ihr Bescheid zu geben, daß ein Schmied kommt – soll sie sich dann mal selber darum kümmern.

    Ich selber wäre ja noch härter – bei mir müßte sie sich auch noch darum kümmern, wie ihr Pferd morgens rauskommt, am Tag gefüttert wird, und gemistet wird……………. Das macht nämlich auch alles noch irgendeiner Anderer für sie, für die sie aber natürlich nichts macht!

    Unter uns anderen ist das organisiert – und klappt auch!

    Ich versteh die Haltung einfach nicht, wie man in jedem Einstaller sein persönliches Personal sehen kann, selber aber nichts für die machen will.


    Aber das Gute ist - ich bin jetzt kein Dienstmädchen mehr und verkrafte es ignoriert zu werden

    Mein "Hallo", "Guten Tag" und "Tschüß" sage ich aber weiterhin noch.
    Quarterst Du noch...
    ...oder Arabst Du schon !

  11. #11
    Avatar von Tambo
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    Sabine ich bin immer wieder erstaunt, wie lange es einige Menschen schaffen die Gutmütigkeit anderer auszunutzen und denen dann noch ein schlechtes Gewissen anzuhängen, wenn die sagen "so nicht mehr"....

  12. #12

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    habt ihr der Dame mal nehegelegt in VP zu wechseln .
    Ich an deiner Stelle würde alle Leistungen ihr gegenüber einstellen . Und Punkt um . Es ist Sommer dann stehen die drei Pferde eben draußen . Da sollten sie ja Futter und Wasser haben . Wenn der SB wieder da ist solltet ihr euch mit dem zusammen setzten und ganz klar sagen und festhalten das ihr diese 3 Pferde nicht merh versorgt Punkt um entweder sie zahlen mehr und der Sb übernimmt die mehrarbeit oder er muss auf deren kosten wen einstellen . Nichts mit verrechnen oder so machen wenn eine neutrale PERSON hinzuziehen die dann gegen Geld die Arbeit macht .

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