Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erstes eigenes Pferd
Hallöchen!
Immer wieder hört und erlebt man dass das erste eigene Pferd ein Fehlkauf war und nach kurzer Zeit den Ansprüchen nicht mehr genügt. Entweder hat man sich zu wenig überlegt was man eigentlich mit dem Pferd machen möchte, oder dann steigen die Ansprüche, man lernt dazu, wird besser und das Pferd macht nicht mehr mit. Habt ihr auch so was schon erlebt? Ich musste die Erfahrung selber auch machen. Nachdem ich jahrelang Pflegepferde ritt habe ich mir, relativ kurzentschlossen, ein eigenes Pferd gekauft. Da das Budget noch ziemlich begrenzt war reichte es natürlich nicht für einen Kracher http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/wink.gif Die Stute war zwar sehr umgänglich und im Gelände ein Verlasspferd, doch durch ihren langen Rücken und die schlechte Ausbildung für sportliche Aktivitäten gar nicht zu begeistern... anfangs wollte ich eigentlich in erster Linie mit ihr ins Gelände, doch dann kam da ein Springkurs hinzu, dort Dressurunterricht, und schon bald war ich mit ihr total am Limit. Da es für uns beide nicht befriedigend war habe ich sie an eine Familie mit Kindern als Freizeit-/Familienpferd verkauft, obwohl mich gewisse Leute schräg angeschaut haben dabei http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/sad.gif Aber ich muss sagen ich bereue es nicht, auch wenn es mir leid tat ums Pferd. Lieber so als es im Dressurunterricht zu quälen, oder? Jetzt habe ich einen jüngeren Wallach der mich so fordert dass mir in den nächsten Jahrzehnten sicher nicht langweilig wird mit ihm http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/colgate.gif
Wie ist es bei euch so, seid ihr immer noch glücklich mit eurem ersten Pferd, oder ist es euch ergangen wie mir?
Ich möcht nicht sagen, dass mein erstes Pferd ein fehlkauf war, denn das wär ihr gegenüber nicht fair. Daran dass nicht alles so super geklappt hat, bin eher ich schuld. Halt beim kauf nicht genügend abgecheckt und vom Tierarzt wurde ich auch beschissen. Die stute hatte schon damals starke arthrose und kissing spines. Lief noch einige jahre im Sport bis wir es herausfanden (Stute verweigerte, liess einem nicht mehr aufsteigen usw...)So kanns gehen. Sie ist nun auf einer Weide und geniesst ihr gnadenbrot.
Fazit: ein Fehlkauf war es garantiert nicht, ich hab viel daraus gelernt und sie gibt mir sehr viel Liebe.
Bumblebee
30.05.2003, 16:21
Hallo!
Könnte auch nicht sagen daß das 1. Pferd ein Fehllauf war. Wir hatten sicher unsere Probleme die aber auch aus meiner Unerfahrenheit heraus resultierten. Trotzdem hatte ich zum Schluß eine tolles Allround und Verlaßpferd und hätte ihn für kein Geld der Welt hergeben wollen. Wen´s interessiert, nachzulesen auf unserer HP www.Martin-Gruber.de
Hallo , hallo ,
mein erstes Pferd war eine totale Katastrophe bis ich kapierte , dass er auf einem Auge blind . Er wollte einfach mache Sachen nicht machen , verstaendlich nachdem ich feststellte , dass er blind war . Danach war dann alles okay . Wir haben jahrelang Freude miteinander gehabt und am Ende war er auch noch mein erstes Beginner Schulpferd , was ihm total Spass gemacht hat . Dann hat er sein Gnadenbrot bekommen und ist 2 Jahre spaeter friedlich eingeschlafen .
Ich glaube das erste Pferd ist immer schwer zu kaufen , da ja man wirklich keine Erfahrung hat und man meistens nicht weiss was man will . Dann ist da noch das Problem mit dem Geld und all den Leuten , die dir ein Pferd verkaufen wollen . Ein guter Reitlehrer sollte das auf alle Faelle helfen und auch mal abraten von einem Kauf .
meine Gedanken Paradox http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
Mein erstes Pferd war eigentlich das Beste, was mir passieren konnte. Allerdings habe ich ihn vorher schon einige Monate gemietet gehabt und hab ihn dadurch schon ganz gut gekannt. Er war total lieb, zwar relativ schreckhaft, aber er war immer kontrollierbar. Leider durfte ich nur 7 Jahre mit ihm verbringen, bevor er an einer Kolik einging.
Danach hab ich mir mein jetztiges Pferd gekauft. Das ist aber eher ein Fehlkauf gewesen, obwohl ich es auch nicht so krass ausdrücken sollte. Sie ist im Umgang relativ brav geworden, allerdings ist sie sehr dominant und kann eine tierische Zicke sein. Wenn ihr was nicht passt, nervt sie total und ist absolut unwillig und grantig. Allerdings ist sie erst 4 Jahre alt und ich hoffe, daß sich das noch bessert. Von den Anlagen her ist sie wahrscheinlich schon um einiges besser als der Wallach. (wenn das Gezicke nicht wäre)
Gruß
Celli
McFlower
30.05.2003, 17:54
Hi,
ich habe mein erstes, eigenes Pferd jetzt seit 8 Jahren und habe einen totalen Volltreffer gelandet.
Ich bin vorher schon auf jahrelang diversen Reitbeteiligungen geritten, hatte auch schon ein ganz bißchen Turniererfahrung (nur Kat. C) , wußte was ich wollte, habe lange genug gewartet, dass ich mir das auch leisten konnte und hatte natürlich jede Menge Glück.
Mit den Jahren habe ich das kleine und das große Abzeichen (Springen und Dressur) mit der Stute gemacht und mich in der Dressur von Klasse E bis nach Klasse M hochgeackert. Jetzt ist das Potential (vielleicht auch meins http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/blush.gif) wohl auch ausgereizt, in Klasse M bin ich bisher ziemlich im Mittelfeld verreckt. Letztes Jahr habe ich sie aus dem Sport genommen und gedeckt, dieses Jahr habe ich ein gaanz süßes Fohlen aus ihr bekommen.
Also mit viiiiel Glück: ein Volltreffer. (Natürlich hat sie auch Macken - aber die hat jedes Pferd) *
Naja, ich hab mich das auch oft gefragt. Ich habe meine Stute schon ueber drei Jahre geritten als RB, dann sollte sie weg (die Besitzerin war in der Zeit vielleicht dreimal da- die hatte das Pferd nur als Prestigeobjekt). Also hab ich sie gekauft vor nunmehr ueber vier Jahren. Und nun bin ich manchmal auch mit meinen Ambitionen in Konflikt. Eigentlich wollte ich Gelaende reiten, dann kam doch das Reitabzeichen und dressurmaessig ist sie (bzgl. Rittigkeit) doch gar nicht unbegabt und Springen macht ja doch Spass...Als Araber kann sie bzgl. GGA nicht so mit den WBs mithalten *Schritt ja, Trab vielleicht, Galopp ist a la "hektischer Bergabgalopp"), Rueckenprobleme (unsachgemaess eingeritten) tun ein uebriges, so dass sie unterm Reiter ihre Gaenge nicht zeigt. Dann mangelte es jahrelang an gutem Unterricht, und so blieben auch die Schleifen aus. Dazu gesellen sich seit einiger Zeit etwas diffuse gesundheitliche Probleme, d.h. sie geht leider oefter mal lahm (im Winter). Folge ist, das man immer wieder aus dem Training gerissen wird. Manchmal war ich schon sehr verzweifelt, und ich hab auch schon ernsthaft (auch auf Druck oder besser Anregung aus dem Stall hin) nachgedacht, sie in Freizeitreiterhaende (damit meine ich, nur noch gemuetliche Bummelausritte) abzugeben. Aber ich kann das einfach nicht! Sie wird dieses Jahr gedeckt, beim Fohlen machen wir einfach die vielen Fehler nicht (Aufzucht, einreiten, Belastung in der Jugend) und das wird dann mein Turnierpferd (was sicher ok wird fuer meine Ambitionen). Ausserdem kriegt sie so jetzt den Sommer frei auf der Koppel und erholt sich mal richtig, vielleicht hilft ihr das auch gesundheitlich. Und wenn es doch nix wird, dann geht sie eben schon in Rente, mein Freund hilft mir sicher gerne beim Gelaendereiten und fuers Arbeiten findet sich hoffentlich ein anderes Pferd bei uns im Stall.
Trotz aller Probleme: ich wuerde es immer wieder tun! Und die erste Schleife mit ihr zu gewinnen war ein einmaliges Gefuehl. Ich bin gern bereit, die Arbeit in dieses Pferd zu investieren, und sie arbeitet auch gern mit. Ich habe gesehen, was man mit gutem Unterricht erreichen kann- glaubt mir, das erste Mal zwei Hufbreit uebertreten im Trab beim Tritte verlaengern hat mich noch ne Woche grinsen lassen! Wir werden uns schon rappeln, und "rausholen", was drin steckt, auch wenn es mit einem anderen Pferd fuer mich wohl leichter gewesen waere.
Ein Fehlkauf? NEIN!
Gruss Katja
Ich würde mein erstes Pferd auch nicht als Fehlkauf bezeichnen. Ich wollte ein Pferd, das brav springt und lieb im Gelände ist; Turniere fand ich sehr uninteressant...
Mein damaliger Reitlehrer hat dann einen Holsteiner gefunden, der genau meinen geäußerten Wünschen entsprach:
Ich konnte mit meinen 11 Jahren problemlos alleine merstündige Ausritte unternehmen und er gab mir super vertrauen beim Springen... genau das war dann das Problem:
irgendwann wollte ich doch mal ein E-Springen reiten...
Es machte mir so viel Spaß, dass die Turniere mehr und mehr wurden. Zuhause sprang mein dicker auch locker über A aber auf Turnieren war ihm das zu anstrengend...
Also wurde ein zweites Pferd gekauft um A und L reiten zu können. Der "Dicke" blieb, er war sozusagen meine erste große Liebe http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/inlove.gif
Tja, da hatte mich der Ehrgeiz gepackt und dann wollte ich auch mal über M reiten... also zog noch ein Stütchen ein...
Drei Pferde konnte ich auf Dauer nicht alleine reiten und so habe ich mich schweren Herzensvon meinem Dicken getrennt.
Er steht jetzt übrigens in der Landes Reit-und Fahrschule Langenfeld: Vielleicht hat er schon einen von euch durch Abzeichen getragen, er ist nämlich die Lebensversicherung für alle "Angsthasen".
Ich glaube mittlerweile, dass wenn man diesen Sport turnierambitioniert betreibt, nicht ewig mit dem gleichen Pferd glücklich wird, da jedes Pferd eine Grenze hat.
Man muß sich dann wahrscheinlich entscheiden, entweder das Pferd zu behalten und dementsprechend zu reiten oder eben ein neues Pferd anschaffen.
Ich hatte bei meinem 2. Pferd das Glück im Unglück, dass, als sie mit den ständigen L und M/B Springen überfordert war, ich sie auf Dressur umstellen konnte und noch L-Dressuren mit ihr gewann, was mir, obwohl ich dem Dressurreiten etwas skeptisch gegenüberstand, große Freude bereitete.
Nächstes Jahr werde ich sie mal decken lassen....
Also, vielleicht findet ihr ja auch noch versteckte Talente bei euren Pferden!!!
http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/thumbs-up.gif
Ich schwanke bei meinem Pferd ständig zwischen absoluter Glückstreffer und totaler Fehlkauf.
Le Figaro ist das hübscheste, liebste und bravste Pferd, was man sich vorstellen kann. Er ist 5, macht eigentlich anstandslos, was man von ihm will und man kann sich immer auf ihn verlassen. Beim Springen ist er ein totaler Engel.
Aber: er ist dressurmäßig überhaupt kein Überflieger. Er ist zwar brav, aber mehr auch irgendwie nicht. Er kann manchmal recht nörgelig sein und manchmal ärgert er mich auch ganz schön.
Beim Springen nicht, nie, nur beim Dressurreiten.
Jetzt reite ich aber eigentlich Dressur, Springen mag ich gar nicht so gerne.
Aber man gewöhnt sich an alles, denke ich immer.
Mittlerweile springe ich auch schon 1,20m hoch und Le Figaro hat einen ganz ansehlichen Mitteltrab und eine besonders schöne Galoppade entwickelt.
Nur an manchen Tagen (sowie gestern) denke ich, dass ich ihn an irgendeinen Springreiter verschenken sollte, weil er, wenn ein Sprung in der Halle oder auf dem Platz steht, nicht mehr wirklich zum Dressurreiten zu bewegen ist. Dann glotzt er nur auf den Sprung und zieht immer schon an, wenn ich in dessen Nähe komme.
Aber an anderen Tagen (sowie heute *g*) wird man dann wieder durch ein ganz nettes, leichtrittiges Pferd überrascht, dass sich super anstrengt beim Galoppieren...
Ich mag ihn und irgendwie glaube ich doch, dass er ein totaler Glückgriff war, weil er charakterlich einfach toll ist und er wahrscheinlich das 1. Pferd ist, mit dem ich ganz problemlos springen kann.
Trotzdem würde ich beim nächsten Pferdekauf wahrscheinlich vorher mehr überlegen.
Wollte ihn nur, weil er braun, brav und hübsch war und auch noch Figaro hieß (Pflegepferd heißt auch Figaro...der war damals der absolute Maßstab).
Also ein Fehlkauf war meine meine erste Stute eigentlich nicht.
Bei mir wars halt damals so, daß ich gerade von zuhause ausgezogen, nicht gerade mit Geld gesegnet war, also konnte ich mir nur ein sehr billiges Pferd leisten, so kam ich dann an meine Vollblutstute, in der Anonnce stand unreitbar, naja.... aber bezahlbar.
Ich habe sie dann auch gekauft und erstmal ein halbes Jahr auf die Koppel gestellt. fing dann ganz langsam wieder an mit ihr zu üben, erst longieren dann langsam reiten. Sie war superartig, nur alleine kam ich nicht aufs pferd. Ich mußte mich immer hochschmeißen lassen wie ein jockey, anders kannte sie es wohl nicht, dazu kam das sie Sattelzwang hatte und sich samt Sattel hinwarf, wenn man ihn gleich zufest angegurtet hat. Im Gelände war sie eine Lebensversicherung, in der Halle bekam sie ab und an mal einen Tick und stieg ich bin dann immer im Sand gelandet *g*
Verkauft habe ich sie weil ich für zwei Pferdee einfach keine Zeit mehr hatte, denn zwischenzeitlich war noch eine Jährlingsstute dazugekommen. Heute bereue ich es, da sie in sehr schlechte Hände kam, leider weiß ich nicht was aus ihr geworden ist, sie stand im Reitstall in Quedlinburg und wurde von dort zwangsversteigert, der neue Besitzer hat sie dann aber auch weitergegeben, wo sie jetzt ich weiß ich nicht......
Also als Fehlkauf würde ich meine Stute nicht bezeichnen.......
AmityBee
02.06.2003, 09:59
NEIN !!!!
Also wirklich nicht ! Das erste Pferd daß ich je gekauft habe ist mein jetziges Pferd (war zuvor meine RB). Die Stute hat mir unendlich viel beigebracht und ist für mich das perfekte Pferd trotz kleinerer Makel und Rückschläge. http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/smile.gif
Also ich kann auch nicht behaupten das mein erstes hotti ein fehlkauf war ..ich bekam Alcante(hengst v.abisko ad.Gina) als ich 14 j .war ...er war 1 j...so konnte ich mit ihm zusammen grosswerden und ich habe ihn auch selbst eingeritten mit 3 1/2 (stolz) und bei materialprüfungen vorgestellt (waren immer unter den ersten 4!!) aber mein Stiefvater wollte ihn hergeben (ich konnte ihn mir nach dem tod meines grossvaters nicht mehr leisten) und so entschloss ich mích ihn zu verschenken (mit roten papieren!!) da ich der meinung war das man einen freund nicht verkaufen kann...klingt vielleicht etwas seltsam aber er war ein richtiger freund für mich ..und ein gutes team waren wir auch ....als er weg war habe ich dann 3 jahre aufgehört zu reiten ,bis ich in die lehre ging hatte auch mehrere berrittpferde als ich eines tages auf turnier war sah ich einen dunkelbraunen wllach durch die L -dressur schlurfen...ich dachte nur oh gott das arme Pferd ( lahmte beidseitig hinten ) bis ich den namen im Programmheft las ,und ich konnte es nicht fassen es war mein EX -Pferd,er bekam die note 5,3 ( taktfehler!!! )ich suchte den hänger und die damaligen Besitzter auf und sie erklärten mir das er beidseitig spat und vorne beginnende hufrolle hätt(mit damals 6 J.) das war zuviel für mich zudem musste er im Schulbetrieb laufen...ich mache mir heute noch teilweise vorwürfe warumm ich ihn nicht mit schutzvertrag oder änlichem abgegeben habe....so etwas passiert mir niee wieder
Die Phase mit dem Fehlkauf hatte ich auch schon. Ich habe Gentle nun über 3 Jahre. Jetzt läuft er zu Hause schon manierlich L-Dressur - obwohl ich gerade die Dressur vor 2 Jahren beinahe abgeschrieben hatte.
Und die Einschätzung von außen ändert sich auch jährlich: hier es letztes Jahr noch: wenn er denn ganz korrekt geht kann er auch noch L laufen - wohingegen ich heuer schon gehört habe, L kann er noch locker. Er entwickelt sich immer noch ...
Er springt super, ist eine Lebensversicherung im Gelände und macht jeden Unsinn mit. Er ist ein absolutes TRaumpferd geworden. Wenn wir an der Grenze angekommen sind werde ich mich halt entscheiden müssen, ob ich mir noch als Zweitpferd einen Dressurkracher leisten kann, aber mein Schlümpfchen ist und bleibt meine erste große Liebe http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/wink.gif
Mein erstes Pferd war auch so ein Früchtchen für sich. Aber im nachhinein kann ich nicht sagen, daß es ein Fehlkauf war.
Ich selber ritt damals so auf A-Niveau und hatte keine Ahnung von jungen Pferden. Habe mit dann nach langer Suche einen 5 j. Wallach in einem Handelsstall gekauft. Pferd konnte nicht viel, war angeblich erst kurze Zeit unter dem Sattel. Ich war der festen Meinung ein totales Schnäppchen gemacht zu haben (schickes Pferd, super Papiere, gute Bewegungen, gesund und bezahlbar).
Nach einer Woche ging das Theater los: Steigen, Bocken - absolut widersätzlich (auch im Umgang wurde er immer frecher). Ich habe mir dann ganz schnell professionelle Hilfe gesucht, da ich innerhalb von kürzester Zeit an die Grenze meines Vermögens gestoßen bin.
Es hat 2 Jahre gedauert, bis aus dem Pferd und mir sowas ähnliches wie eine Einheit geworden ist (der Gute war wirklich mit allen Wassern gewaschen und immer wieder für neue Überraschungen gut). Der hat lange gebraucht, bis er einen Reiter akzeptiert hatte und anfing mitzuarbeiten.
Später hat er sich dann zu einem absoluten Schleifensammler entwickelt (45 Schleifen in einem Jahr). Der ging Dressur, Springen und Gelände und alles gleich gut.
Im nachhinein habe ich dann erfahren, daß er als 2-3 jähriger einen ziemlichen Streifen mitgemacht hatte (zuerst ziemlich rüde vorbereitet zur Körung und dann ab zur Elite-Auktion nach Handorf - ist dort wegen Verletzung o. Krankheit kurz vor der Auktion zurückgezogen worden). Danach ist der erstmal 1 1/2 Jahre auf die Wiese gestellt worden, weil man mit dem Kerl nichts mehr anfangen konnte. Der hat seine ersten Reiter wohl nicht als "Freunde" kennengelernt.
Auf alle Fälle habe ich durch das Pferd eine Menge gelernt (damals habe ich das aber wohl anders gesehen). Er ist später als Super-Lehrpferd an ein junges Mädel verkauft worden und die hatte sehr viel Spaß und Erfolg mit ihm.
hi,
bei meinem ersten pferd kann man nicht unbedingt von einem fehlkauf sprechen, es war nur so, dass sich meine anforderungen ziemlich rasant gesteigert haben.
zuerst wollte ich einfach ein pferd zum liebhaben, streicheln und ein wenig in der gegend "herumsurfen". als ich dann mein herzensgutes stütchen hatte, nahm ich natürlich auch ein wenig unterricht auf ihr um mich zu verbessern. schnell wollte ich dann ein wenig mehr dressurreiten und auch auf turniere gehen. dafür war sie dann aber gänzlich ungeeignet, da sie 1. ein springpferd ohne jeglichen gang war und 2. da ihr nervenkostüm nicht für turniere gemacht war.
gänzlich falsch war der kauf nicht, da ich mit diesem pferd außer auf turniere gehen doch sehr viel gelernt habe. (vom umgang her, haltung,...usw.)
mfg
julia
Also, ich würde auch nicht sagen, daß mein erstes Pferd ein totaler Fehlkauf war. Bei mir war das Problem, daß ich eigentlich schon wußte was ich wollte, nämlich 4 - 6 jährig, Wallach und Springen sollte er, aber ich bin total blauäugig an die Sache rangegangen. Ich habe mein Hotti gesehen und ich habe ihn unbedingt gewollt. Ich habe niemanden mitgenommen, der Ahnung gehabt hätte und bin natürlich auch prompt reingelegt worden. Denn er war zwar sehr talentiert was das Springen anging, aber leider sauer geritten. Nach einer Woche, die ich ihn hatte, fing er das Steigen an und er war ein richtiger Kleber. Jeder hat mir gesagt, daß ich ihn wieder zurückgeben soll, aber ich wollte nicht. Ich bin dann umgestiegen auf Dressur und da waren wir auch recht gut. Wenn er brav durch eine Prüfung lief waren wir auch immer platziert oder haben gewonnen, aber springen auf einem Turnier konnte ich vergessen. Es hat ca. zwei Jahre gedauert bis er nur noch ganz selten stieg, aber er blieb immer schwierig. Ich hätte ihn jedenfalls trotzdem nieeeeeee wieder hergegeben, aber leider ist er Ende 1999 an sowas ähnlichem wie Blutkrebs gestorben. Im Jahr 2000 sollte er M - Dressur gehen:(
Jetzt habe ich eine junge Stute, die ich ganz bewußt als Dressurpferd *http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/smile.gif *gekauft habe, denn vorm Springen hab ich jetzt Angst und bin total glücklich, aber mein erstes Pferd werde ich niemals vergessen. http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/inlove.gif http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/sad.gif http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/confused.gif
mein erstes pferd ist eine geschichte für sich. ich kann nicht sagen, dass es ein guter kauf oder ein schlechter war, da ich ihn geschenkt bekommen hab (von der damaligen besitzerin). da sie ihn nicht mehr reiten konnte (ist lusitano, war im stierkampf vergrault worden, sie war in Port. in den ferien, verliebt, gekauft, zuhause das grosse aha erlebnis gehabt). als nichts mehr ging hat sie ihn einfach mit schlaufzügeln und laaangen rädchensporen zusammengeschlagen und fast erdrosselt. aber bitte... ich hab ihn dann aus mitleid als RB genommen. und nach einiger zeit hatte er das vertrauen zu mir gefunden, aber nicht mehr zum menschen. hatte mich akzeptiert, aber sonst keinen. so hatte ich ihn bald geschenkt bekommen, sonst wäre er beim schlachter gelandet.
es war wirklich eine schwierige zeit mit ihm. es war nicht einfach, sich in einen psychopaten hineinzuversetzen und diesen zu verstehen. aber es ging und so hatten wir wunderschöne jahre zusammen. nun ist er auf der altersweide und geniesst sein leben.
alles in allem kann ich nun sagen, dass ich dieses pferd wie kein anderes liebte, obwohl ich ihn nie gekauft hätte, wenn ich ihn mir angesehen hätte.
jetzt hab ich einen jungen (unterdessen 7) und bin tooooooootal glücklich mit ihm. ich musste beim kauf zwar sehr aufpassen, dass ich nicht veräpplet wurde, denn der gute händler hatte das gefühl, eine damals 15jährige könne man bodenlos verarschen. ging aber nicht..hehe... http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/cool.gif
aber so eine enge beziehung wie zu meinem alten habe ich nicht. vielleicht kommt das noch, aber ich denke nicht. das heisst jetzt nicht, dass ich mich mit meinem jetzigen kleinen nicht verstehe, um himmels willen, wir verstehen uns wirklich gut, aber mein alter war fast schon menschlich und mein jetziger ist ein tier, wie es ein pferd eigentlich sein sollte.
*Merlin*
15.06.2003, 00:05
mein erstes pferd hatte eine lungenentzündung und war ein jährling mein 2. pferd hat spat und darf zzt nur bedingt geritten werden aber er wird wahrscheinlich wieder gesund
Hallo!
Mein erstes eigenes Pferd habe ich damals 2jährig gekauft. Es war sehr hübsch und lieb und außerdem sehr günstig. Ich hatte auch schon mehrere junge Pferde angeritten, aber beim Anreiten wurde mein Pferd zum Biest. Es stieg ständig,machte was es wollte und klebte schrecklich an anderen Pferde. Als es nach ca. einem Jahr immer noch nicht mit anderen Pferden in der Bahn vernünftig zu reiten war, ist sie mit einem Passer von unserem Stallbesitzer als Gespann zum Fahren verkauft worden. Dabei hat sie Ihre Erfüllung gefunden. Ich würde nie mehr ein ungerittenes Pferd kaufen! Mein jetziges Pferd habe ich auch selbst eingeritten (es gehörte dem Stallbesitzer). Aber ich habe es erst gekauft, als es ca. 3 Monate unterm Sattel war und sich immer tadellos benommen hat. Mittlerweile ist mein Wallach 7 Jahre alt und wir sind im Springen bis L erfolgreich. Er ist ein total lieber und verschmuster Kerl! http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/inlove.gif
Viele Grüße
Sabine
TimWieseFan
23.06.2003, 16:13
Ich will nicht sagen dass mein Pferd ein Fehlkauf war, aber jetzt muss ich sie halt hergeben weil sie einfach nicht über L Springen hinauskommt. Als wir sie damals gekauft haben, da war sie 5, jett ist sie 8, war sie das perfekte pferd für mich, wir haben viel voneinander gelernt. Entweder sie wird an den Züchter zurückgegeben oder wir behalten sie selbst zur Zucht. Es wird wirklich schwer sie herzugeben weil ich sie sehr gerne habe, aber so wie es z. Zt. läuft ist es für uns beide scheisse. Ich habe zwar die Möglichkeit mit anderen Pferden aufm Turnier zu springen, aber das is halt auch nich das wahre.
Mein erstes Pferd war definitiv ein Griff ins Klo:
Meine Schwester war 11 und ich war 14 da haben wir ein braves Pferd gesucht mit dem ich Turniere reiten kann und sie einfach so reiten kann ohne Angst zu haben.
Wir hatten die Stute dann (fast) 6-jährig von einem Züchter abgekauft, sie hatte schon Springpferde A und L gewonnen und DORT war sie echt brav.
Leider hatten wir echt keine Ahnung vom Pferdekaufen und unsere Mutter auch nicht also kauften wir das Pferd ohne große AKU sondern nur mir der Kleinen (Beugeprobe, abhören und so) und dadurch konnte natürlich nicht festgestellt werden das das Pferd schon damals Hufrollenentzündung hatte. Es dauerte nicht lange und sie lahmte. Dann lief sie erst mal wieder ein paar Monate (ich konnte sogar noch Abzeichen mit ihr machen) danach war sie endgültig platt.
Fazit: von 2 Jahren in denen sie uns gehörte ging sie mehr als die Hälfte der Zeit Schritt! Nie mehr ein junges Pferd mit diesen Erfolgen!
Momentan ist sie auf der Koppel und lahmt wohl nicht mehr, die Hufrolle scheint sich erholt zu haben http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/smile.gif
Mein erstes selbst ausgesuchtes Pferd bzw Pony war zwar nicht das was ich mir vorgestellt hatte aber dennoch denke ich kein fehlkauf http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif Ich hab ihn 4 jaehrig in Ireland gekauft weil ich ein Pony zum springen wollte. Tja das konnte er auch aber von Dressur hatte er keine ahnung. es war ein harter weg und offt genug hab ich gedacht ich schaffs nicht aber jetzt ist er wirklich schoen zu reiten. Er wird nie ein gutes Dressur pony sein aber im Pacours kan ich mich total auf ihn verlassen. veleicht waere ich mit einem Reitpony mit solider Grundausbildung besser dran gewesen aber ich bin gluecklich mit meinem kleinen. http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif
lg snykka
Mein erster, war gewiss kein Fehlkauf. Er war das beste was mir je passiert ist http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif , ich war damals 8 Jahre alt und er 1,78 groß...am Anfang war es echt schwierig, aber nach einer Zeit ging es dann. Ich habe dieses Pferd abgöttisch geliebt, er war immer der, der mir zugehört hat, wenn man in die schwierige Phase, so ab 12, 13 Jahre kommt,
er war immer da...hin und wieder konnte er doch recht bockig sein, aber das war nie wirklich schlimm..Ich hab ihn vor 2 Jahren wegen einer Kolik verloren. Danach war ich am Ende, wirklich am Ende... Mittlerweile gehts wieder, aber manchmal überreissts mich einfach und wenn ich dann die Bilder anschaue, kann ich immer noch heulen wie ein Schloßhund..
Llewella
10.11.2003, 23:20
Naja, wie man es nimmt.
Unsere erste Stute war eine bildschöne Württembergerin, braun, ohne Abzeichen. Meine mutter sah sie und hat sich verguckt - die mußte es sein. Ihr Reitlehrer hat ihr wärmstens davon abgeraten...
Die Trulli war nämlich ein ziemliches Geschoß. In jedem zweiten Springen ist sie mir durchgegangen und war dann rundenlang von nichts und niemandem zu bremsen.
Sie sprang bis M - allerdings in einem Stil, der zum Grausen war, zwischen den Srpüngen unkontrollierbare Sätze, die einen schier aus dem Sattel katapultierten. (Bis M allerdings mit damalligem Reitlehrer).
Sie beherrschte alle Lektionen bis Kl. S inclusive Einerwechsel - wenn sie Lust hatte. Hatte sie selten mal. Meist zischte sie ab wie ne Rakete oder blieb stehen und rammte alle vier Füße in den Boden und das war es dann.
Im Gelände war sie in der Gruppe lieber tot als zweite. Schritt kannte sie nicht, lieber nur rumtrappeln. Und bergab ging sie nur im Trab *ächz*
Tja, hier kommt das große ABER: Ich hab bei diesem Pferd das Reiten gelernt. Ich hab gelernt, daß man nicht im Maul hängenbleiben darf - denn sonst geht man durch.
Ich hab gelernt, meine Hilfen fein zu dosieren, denn sonst machte man was man wollte.
Ich hab gelernt, einen Sprung in aller Ruhe und ruhig sitzend anzureiten.
Ich hab gelernt, mit einem schwierigen Pferd klarzukommen und heute gibt es kaum ein Pferd, mit dem ich nicht zu SChuß komme.
Alles in allem also nicht wirklich ein Fehlkauf...
Die Alte ist inzwischen übrigens 22.... und immer noch bei uns
Tabaluga
28.11.2003, 13:22
Hallo,
also mein erstes Pferd war kein Fehlkauf, aber halt irgendwann nicht mehr das richtige. Wie bei vielen ich wollte ein Pferd, war jung (20), hatte keine Ahnung und nicht viel Geld und auch keinen, der mich kompetent hätte beraten können. Aber was solls ich wollte ja eh nur ins Gelände. Ich hab also einen 5jährigen gekauft, angeblich A ausgebildet (haha der konnte nicht mal im Gleichgewicht gerade aus gehen, aber das hab ich nicht gemerkt). Beim Probereiten super brav. Als er eine Woche später bei mir im Stall war mussten wir ihn zu dritt halten zum satteln. Ich hatte also ein extrem schwieriges dominant bis aggressives Pferd, das nichts konnte. Aber egal ich hab mich 5 Jahre mit ihn auseinander gesetzt und viel gelernt!
Nur dann wollte ich halt doch irgendwann mal Turniere gehen und das war einfach nicht drin mit ihm, vom Gebäude her war er einfach katastrophal, mit ständigen Rückenproblemen und er hätte mir auf jedem Abreiteplatz alle anderen niedergeprügelt. Außerdem habe ich dann angefangen zu arbeiten und im Winter ist halt dann abends Halle und Dressur angesagt - das hat den guten immer aggressiver gemacht. Also hab ich ihn dan schweren Herzens verschenkt an jemanden, der ihn vor die Kutsche gespannt hat und bei dem er es wirklich sehr gut hat.
Mein zweiter war vielleicht ein Fehlkauf: ich habe mir dann ein halbes Jahr später einen dreijährigen gekauft, diesmal mit kompetenter Beratung: Ganz lieb, brav, hübsch, tolle Gänge. Der erste Ausbilder, der ihn einreiten sollte hat nach zwei Monaten aufgegeben, der zweite nach weiteren 6. Der dritte hat es dann geschafft mein Pferd an den Reiter zu gewöhnen und ich war mehr als pleite.
Inzwischen reite ich ihn selber seit fast 1 1/2 Jahren, es ist nicht einfach mit ihm und ich kenne kein Pferd mit so schlechten Nerven! Aber nächstes Jahr im Sommer will ich die erste A-Dressur versuchen. Und dieses Pferd ist durch die Hölle, durch die ich mit ihm gegangen bin, mein Baby geworden. Ich kann mir nicht vorstellen in jemals in fremde Hände zu geben. Eher stell ich ihn auf Koppel.
Alles wird gut! *http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
Inserinna
11.12.2003, 11:33
Hallo ihr lieben,
also ich kann auch nicht sagen das mein erstes Pferd ein Fehlkauf war,
sie war eine 3 - jährige Trakehnerstute (Goldfuchs) von Perlenglanz aus einer Mutter von Hessenstein/Kaliber xx /Birkhahn xx,
ich habe sie von der Weide gekauft (wie bisher alle meine Pferde),
in Basisprüfungen habe ich sie selbst vorgestellt und sie dann einem Profi zur verfügung gestellt weil wir ihr Potenzial sehr schnell erkannt haben,
sie ist bis zu ihrem 15 sten Lebensjahr im Springsport gelaufen und hat bis dahin über 100 Platzierungen und 23 Siege in der schweren Klasse erungen.
Heute ist sie Hausfrau und Mutter :-)
Viele Grüße
von der
Inserinna
Mein erstes Pferd ist mein Isiwallach da ich ihn schon ca. 3 Jahre kannte bevor ich ihn gekauft habe war es hundertprozentig kein fehl kauf. Ich liebe ihn sehr und er passt auch immer noch sehr gut zu mir! http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/laugh.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/laugh.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/laugh.gif
Mein erstes Pony war ein Fehlkauf der keiner war...
Als wir ihn angeschaut haben war klar DER oder keiner, herrlicher Welsh Cob Typ, dann noch so eine nette Farbe.
Die Boxtür war gepflastert mit goldenen Schleifen...
Allerdings war er eigentlich eher weniger geritten, soll mal vor der Kutsche gegangensein,
allerdings konnte er nicht mal gradeaus laufen, sobald er vor der Kutsche war ist er abgegangen, vor dem Schlitten ging er allerdings.
Er war 6 Jahre älter als er sein sollte und hatte COB.
Allerdings hab ich mit hilfe einer guten Reitlehrerin geschafft ihn bis M auszubilden, Kutsche fahren wollt ich eh nicht, mit viel weidegang und gutem Heu hat sich das mit COB auch erledigt gehabt.
Draußen war er das 1000%igste Pferd überhaupt. Eine Lebensversicherung.
Und auch springen hab ich auf ihm gelernt, denn man mußt ihn schon reiten, nicht nur drauf sitzen...
Ich werde den kleinen Kerl nie vergessen, er ist 30 Jahre alt geworden und war mir immer ein treuer Freund der alles mitgemacht hat.
auch bei mir war das ähnlich ...
ich wollte immer NUR ein pferd zum ausreiten.
ich durchsuchte die pferdebörse, schrieb einigen leuten,... und fand dann nach einiger zeit meinen buben http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/laugh.gif
ein schwieriges, ungerittenes pferd .....
so wurde er benannt *heul*
aber er ist nun ein tolles pferd, die ersten worte der züchterin damals waren (sie hatte ihn verkaufen müssen aus privaten gründen. und ich kaufte ihn dann von einem reiterhof in der steiermark, die nix mit ihm anfangen konnten): mit diesem pferd ist alles möglich!!! cupturniere,.... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
meine gedanken sofort: aber naja das pferd kann es sicher, aber ich http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif! *g
lach, nun üben wir beide und sind auf den besten weg in die turniersaison nächstes jahr.
ich reite meinen buben nun dressur und springen, wanderreiten + freizeit, er ist ein pferd mit dem man alles machen kann, verlässlich, brav, aber keine schnecke http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif
einfach mein bubi halt *g
ich denke mir öfters, das ich echt ei solches glück hatte, ich hätte nie im leben ein besseres pferd bekommen können http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif
ich hab ihn ganz ganz ganz ganz doll lieb und er war mit 100 %iger sicherheit kein fehlkauf !!!!!!!!!!! http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/laugh.gif
Reitermutti
27.12.2003, 15:39
Also,das erste Pony meiner Tochter.........Die Totale Katastrophe!!!!!!Unerfahren wie wir waren hat man uns ein wirkliches Monster verkauft.Heute weiss ich,dass man es ruhig gestellt hatte.Heute kann ich das auch selbst erkennen.Unsere Tochter war damals gerade 6 Jahe alt und ein solches Tier zu verkaufen war einfach unverantwortlich.Schon wenn man die Boxtür geöffnet hat,hat es sich umgedreht und zugetreten.Putzen satteln und trensen konnte es nur mein Mann.Unser Kind lag öfter im Dreck als dass es draufsaß.Fremde Leute konnten ihre Pferde nur von der Weide holen,wenn sie eine Longiergerte mit auf die Weide nahmen um sich das Biest vom Hals zu halten.Mit angelegten Ohren und gefletschten Zähnen kam das Pony auf einen zugeschossen.4 Monate haben wir wirklich alles versucht,aber das Leben unseres Kindes war uns wichtiger.Es wurde mit offenen Karten bei einem anderen Händler gegen eine Seele von Pony eingetauscht.Wie wir später erfuhren hat der Händler das Tier töten lassen,weil es seine schon ältere Tochter schwer verletzt hatte.Trotz des schlechten Starts ist unsere Tochter,19, Berufsreiter geworden. http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif
UnescaLisa
27.12.2003, 22:01
Auf unserem Hof reitet eine Freizeitreiterin, die sich ihr erstes Pferd mit paarund40 vor ein paar Jahren gekauft hat! Eine Scheckstute, die beim ersten mal reiten gaaanz lieb war! Beim zweiten mal, als dann schon feststand, dass sie sie kauft, wollte sie ins Gelände ... da hat das tierchen wohl schon gesponnen aber der alte mann, der ehemalige Besitzer hätte schon alles fertig gemacht für den Verkauf ... da dachte sie, das wäre nur dieses mal!! Andere hatten ihr glaub ich schon abgeraten das Pferd zu kaufen! Naja, sie hat es gekauft! Das Ende vom Lied .. das Pferd macht was es will, war 4 jährig wo sie es gekauft hat, wenig mit gemacht ... jetzt ist sie glaub ich 6! Sie kamen dann "hilferufend" auf unseren Hof und wollten Hilfe! Wenn die Bereiterin das Pferd geritten hat geht es auch eine woche bei ihnen gut .. dann fängt das theater wieder von vorne an! Im Gelände waren sie ewig nicht mehr .. das Pferd hat vor allem was sich bewegt Angst (das sagen sie .. is vielleicht gar net so), man muss gaaaanz vorsichtig sein .. Die tochter traut sich schon fast gar net mehr drauf .. dann sollte das tier verkauft werden! Aber sie ist ja im Umgang soooooo lieb und ist kerngesund .. findet man sowas nochmal!! Was soll man dazu sagen!! Es ist eine gaaaanz liebe Frau, ich mag sie sehr gerne ... Aber was soll sie denn jetzt machen?? ich glaub, sie kann und will sich einfach net von dem Pferd trennen, is ja bestimmt auch sauschwer!!!
Ich hab mich noch nicht entschieden, ob mein erstes Pferd
zufriedenstellend ist.Ein Fehlkauf ist sie nicht. Ist auch noch zu früh, um das zu sagen.
Ich bin ca. 10 Jahre im Gelände und auf dem Reitplatz geritten, auf verschiedensten Pferden: Haflinger, Oldenburger, Jagdpferde, Araber. Der Oldenburger und der Araber waren jung und nur angeritten, bzw. den Araber haben wir selbst ausgebildet. Die Besitzerin und schliesslich ich, da sie wenig Zeit hatte. Ich bin heute noch ganz stolz, denn mit der Araberstute hab ich richtig was gelernt. Wir waren auf Lehrgängen und sind dann so A-Niveau geritten, sogar ein bisschen gesprungen bevor sie leider verkauft wurde. Sie hat dann mit einem Mädel ein paar Schleifen gesammelt, war dann aber wegen einer Verletzung weg vom Fenster und kam wieder in den Stall. Eine Verletzung nach der anderen. Kleiner Pechvogel.´Der Oldenburger lief so brav, dass ihn schliesslich eine Reitschule für Kinder gekauft hat. Der war eine Lebensversicherung.
Nun dachte ich, mit meiner ersten eigenen Stute kann ich da weitermachen, wo ich mit dem anderen Pferd aufgehört habe.
Bisschen naiv. Sie hat schon einen völlig anderen Charakter.
Ihr Willen ist stark, sie widersetzt sich - nicht ohne Grund.
So viele Hopser und Buckler hatte ich davor noch nie.
Im Unterricht ist sie klasse. Mal schauen was aus uns wird... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif
Nightfly
26.01.2004, 20:32
Hallöchen!
ich würde auch keinesfalls behaupten das mein erstes pferd ein fehlkauf war. mein erstes pferd war meine frühere reitbeteiligung, nach dem ich es nicht mehr aushiel wie die besitzerin mit dem pferd umging oder nicht umging (sie kümmerte sich kaum um das pferd, hatte aber 5 reitbeteiligungen) hab ich das arme pferd erlöst und gekauft. ich wollte mir damals eh ein eigenes pferd holen... eher gesagt ich wollte eigentlich vom pony (meiner RB) auf großpferde, die ich früher schon ritt wieder umsteigen... da ich das pony aber kaum noch reiten konnte im ersten halben jahr hab ich mir dann mein erstes richtiges pferd für turniere und so geholt... einen nachtschwarzen Pilot-Enkel, Poltergeist genannt, der einfach traumhaft springt. ein dreivierteljahr später hab ich mir dann den Night and Day-Sohn Nightfly gekauft, ebenfalls ein nachtschwarzer traum.
mein ponylein ist heute wieder reitbar, hab mit ihr wieder von ganz klein angefangen (hatte panik vor sattel und schon alleine vor ner normalen decke (!!!) und war total verritten... heute kann ich mit ihr dressur und springen auf e niveau gehen und wir sind grad dabei es demnächst vielleicht bald zu ner a dressur zu schaffen...
von daher... auf keinen fall ein fehlkauf... ich würd eher sagen es war ein freikauf
blondizicke16
30.01.2004, 21:11
Also mein erstes Pferd kann man als echten Fehlkauf bezeichnen ! Ich habe am Anfang wie fast jeder auf schulpferden das Reiten gelernt und wurde dann von meinem Reitlehrer gefördert, indem er mich sein Pferd auf Tunieren reiten ließ und ich meine Reitabzeichen ablegen konnte ! Also ich dann eines morgens im internet war und immer wieder die verkaufspferde anschaute sah ich eine 17 jährige stute http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif die zum verkauf angeboten war ! Es wurde beschrieben sie wäre auf L basis geritten und würde für 1000 euro verkauft werden ! Naja gesehen und sofort hingefahren ! Sie war echt bildhübsch doch man konnte sie nicht ausprobieren da der schnee zu hoch war und keine halle da wa ja gut so blöd wie wir waren haben wir sie sofort gekauft ! Doch als wir ankammen stellte sich erst heraus http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/sad.gif was wirklich dahinter steckte ! Ich wollte sie am nächsten tag reiten doch sie war total unrittig am anfang konnt eich noch traben und so aber das war echt nocht gut sie war total stur ! Sie war ein zuchtstute ! ok ein paar wochen später war ich so fertig das wir sie schon wieder wegtun wollten da die stute gefährlich wurde wenn ich satteln wollte dürkte sie mich an die wand , beim reiten stieg sie nur nur ich konnte nur noch schritt reiten mein ganzer rücken und mein ganzes knack tat mir weh alles nur noch scheiße ! Dann fing ich an mich durchzusetzten wenn sie mir den arsch entgegen strckte nahm ich die peitsche und schlag zu denn das war nicht inordnung was sie tat und beim steigen habe ich sie einmal so verdroschen das sie sich es merkte und ab diesem zeitpunkt gings vorwärts ich habe mich durchgesetz und sie hat echt vertrauen zu mir gewonnen ! ein paar monate später wollteich schon mein erstes tunier mit der stute gehn ich hatte sie gaz alleine auf A nievo gebracht und war richitig stolz doch ein tag vor dem tunier stellte sich heraus das die stute einen unausgeheilten sehnenschaden hat und mein ganzer traum platze ich habe 1 halbes jahr diese stute geritten , erzogen und alles aufgebaut und einen tag vor dem tunier musst edas passieren ! wir verkauften sie dann da der tierarzt sagte sie darf nicht mehr als 2 mal in der woche geritten werden und wir kauften einen 6 jährigen wallach für 7000 euro in den ich mich sofort verliebte ( gesehn und verliebt ) doch wie es hat war musste ich wieder von vorne anfangen den er war roh ! und jetzt seit einen halben jahr reite ich ihn und bin echt glücklich den ich hab schon erfolge und das is echt toll ! aber ich musst 2 mal von vorne anfangen naja aber das zweite mal wars wert den jetzt habe ich ein echt tolles pferd mit dem ich noch weit kommen kann ! doch meine erste stute von der habe viel gelernt !!!!!das muss man echt sagen:)
Mein erstes Pferd, das ich immer noch hab, wäre fast ein Griff ins Klo geworden. *g*
Damals war ich 14 und war zwar sehr sattelfest, aber vom Umgang mit schwierigen Pferden hatte ich kaum eine Ahnung.
Dann kam ich an eine RB an einem verrückten Halbblüter der kaum Ausbildung hatte, extrem heiß war und buckeln konnte wie ein Weltmeister.
Nach ein paar Monaten sollte er verkauft werden und ich hab meinen Eltern so lange den Urlaub verdorben, bis sie beschlossen haben das Stinktier zu kaufen.
Das erste Jahr war echt hart, ich hatte keinen der mir wirklich helfen konnte denn die Leute ritten nach dem Motto: "Wenn er zu schnell ist, nimm ein schärferes Gebiss, wenn er zu langsam ist Sporen und wenn er sich überhaupt wiedersetzt lass den RL rauf, der regelt das mit der Gerte!"
SO wollte ich es nicht machen aber wie man es anders macht wusste ich auch nicht.
Also hab ich mich selber durchgekämpft, viel falsch gemacht und am Ende doch gesiegt.
Mit Hilfe eines guten RL hab ich den Dicken dann bis L ausgebildet und heute ist er ein wunderbares Pferd.
Im Gelände ein Verlasspferd erster Güte und dabei flott und aufgeweckt. Er hat schöne Gänge, spring brav und hat einen unglaublichen Arbeitswillen.
Ich hab mit ihm vom Dressurturnier über Fuchsjagden bis Orientierungsritte schon fast alles gemacht und er macht überall begeistert mit.
Heute ist er das perfekte Pferd für mich aber im ersten Jahr hätte ich einige Male fast aufgegeben.
Mein Elton John ist mein erstes, eigenes Pferd, und wirklich kein Fehlkauf. Allerdings war ich sehr gut beraten: Forumsmitglied Donnerprinz hat mir nicht nur einen Händler angegeben, dessen Pferde alle ausgeglichen und klar im Kopf sind, sondern mich auch bei der Auswahl beraten/bestärkt. Das Resultat ist ein absolutes Traumpferd: Cool, gelehrig und so gemacht, dass er nicht nur gute Grundgangarten, sondern auch Springvermögen mitbringt. (Hat in der Vererbung auch die Doppelvererber Argentan, Gotthard und Entrée).
Danke Prinzchen!
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
@EJ: kannst du laut sagen... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/cool.gif
@ Bubi: Danke vielstmals! *http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
@ CC: Hoffentlich liest Du das! Doofkopp! http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif
@EJ: aber bitteschööön...:;):
Castello
09.03.2004, 16:08
Unser erstes Pferd war nicht eigentlich ein Fehlkauf. Vor 10 jahren haben wir uns ein Top Fohlen gekauft. Allerdings verstanden wir damals überhaupt nichts von Fohlenaufzucht. Wir haben das Fohlen in Deutschland zur Aufzucht gegeben.
Als wir das Fohlen dort eingestallt haben, machte alles einen ganz guten Eindruck. Die Fohlen kamen im Winter in einen Offenstall und den Sommer über auf eine Weide. Die ersten zwei Jahre lief alles glatt, das Fohlen entwickelte sich prächtig. Der Aufzüchter nahm immer mehr Fohlen auf, so dass der Platz langsam knapp wurde. Nach einem herrlichen Sommer zu viert auf einer großen *Weide hatte sich unser Fohlen und auch die anderen zu herrlichenJunghengsten gemausert. Im Herbst wurden die vier 2 1/2 jährigen Hengste
zu 32 , 4 + 5 *jährigen Hengsten in einen Offenstall gesteckt. Man versprach uns die größeren kämen zu Anreiten weg.
Als wir unser Pferd das nächst mal besuchten, trafen wir ein völlig heruntergekommenes , abgemagertes Pferd an. Alle Pferde waren stark verwurmt, hatten Haarling und waren total verbissen. Anstatt wie versprochen die älteren Pferde zum
anreiten wegzugeben, *waren noch mehr Pferde dazu gekommen ! Der Offenstall war total überfüllt. Sofort nahmen
wir unser Pferd von dort weg und brachten es ins Tierspital. Das Pferd wog als knapp 3 jähriger Hengst nur noch 280 kg !!
Da wir Probleme hatten, für einen 3 jährigen Hengst in eine neue Gruppe zu finden, in die er sich noch Integrieren konnte, Stallten wir ihn ein, nachdem er sich etwas erholt hatte. Die Stallbesitzer hatten eigentlich viel Erfahrung mit jungen Pferde. Das Pferd entwickelte sich vorerst Prächtig war aber immer noch etwas klein. An einem Sonntag Nachmittag waren die Stallbesitzter nicht da und beauftragten 2 Kinder (!) die Hengste zu Misten. Die Kinder spannten eine Kette *vor die Boxentüre und wollten ausmisten, unser Pferd lehnte sich gegen die Kette, diese *Riss und das Pferd fiel in das Förderband, das den Mist auf den Misthaufen befördern sollte. Das Pferd litt danach einige monate unter den folgen des Unfalles. Das ist nur eine kurze Zusammenfassung was alles schief gegangen ist, die Geschichte würde zu lang wenn ich alles ausführlich erzählen würde. Donnerprinz ist ein kränkliches Pferd geblieben. Die Hoffnungen die wir in ihn gesteckt haben, haben sich leider nicht erfüllt. Allerdings ist es auch unsere Schuld, wir sind das ganze einfach zu unerfahren und Blauäugig angegangen zudem sind wir an die falschen "Pferdespezialisten" geraten. Wir haben bei dieser ganzen Geschichte viel gelernt,leider auf Kosten des Pferdes. http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/sad.gif
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