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Veracruz9
17.06.2002, 13:18
Ich hab letztens was gesehen, da bin ich fast vom Glauben abgefallen! http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/mad.gif

Reitunterricht, Abteilung 12 Ponys in der Halle.
Einige der Kinder hatten ihr Pony soweit unter Kontrolle das es dahin in der Gangart lief wo das Kind hin wollte andere haben noch nicht einmal das geschafft.
Am Zügel schön über den Rücken ging kein Pferd... Alle Traben, ganze Bahn und was für ein Kommando kam dann... an der nächsten langen Seite die Tritte verlängern, dann das ganze noch im Gallopp.
Nur gehaue und gebuffe damit die Pferde schneller laufen und gerenne...

Wo soll das hinführen wenn so etwas vermittelt wird?
Ich war kurz vorm Nerven zusammenbruch!!!

Caro
17.06.2002, 14:32
hi,
ich weiss jetzt net wo du wohnst aber bei uns is des alltag
in den reitschulen sind in einer halle so um die 15reiter
kontrolle über die pferde ist selten jeder reitet
sich rein die pferde haben entweder den kopf in der luft oder sind mit ausbindern runtergeschnürt.
ich hab da einmal zugesehen und mir gedacht nie wieder...
das hat nichts mit ordentlichem reiten zu tun sonder mit
einzigem gerenne.. http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/mad.gif
gruss caro

Veracruz9
17.06.2002, 15:32
Wenn wenigstens noch Korrekturen kommen kann man ja noch mit10 Pferden leben, aber e/a Lektionen von Reitern fordern die noch nicht mal ordentlich sitzen können, geschweige denn das Pferd unter Kontrolle haben...
Entweder hab ich den Anspruch an mich als RL meine Schüler auch in einer so großen Abteilung möglichst weit zu bringen oder mache halt durch solche Aktionen die die Ausbildung der Pferde kaputt und auf Dauer noch die Pferde...
http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/mad.gif
http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/mad.gif
http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/mad.gif

Caro
17.06.2002, 16:57
ja des ist schlimm...
aber ich glaube das ziemlich viele leute
auf diesen pferden die ersten reitstunden haben..
ich bin letztends malein schulpferd geritten war kaum was in der halle los total hart schenkeltaub reagiert auf gar nix..
kopf soweit wie möglich in die luft..
aber es is wircklich kein wunder..
man darf aber auch net vergessen es gibt andere ställe.
ich kenne einen der auch reitabzeichern abnimmt
die bereiten die pferde immer damit sie auf dem niveau
bleiben sonst könnte bald niemand mehr sein reitabzeichen auf diesen pferden machen... http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/confused.gif
gruss caro

Kareen
18.06.2002, 08:32
Anfängerunterricht scheint bundesweit ziemlich vernachlässigt zu werden. Scheinbar hat man bei der FN und in den Kreisreiterverbänden die Auffassung, dass die guten es schon schaffen werden, von selber besser zu werden.
Was ich noch viel schlimmer finde, als keine Korrekturen, sind die Korrekturen, die in vielen Reitstunden gegeben werden:
Wenn da einem Kind oder Erwachsenen ohne jeden Sitz und Einwirkung nachgeschrien wird: Nun pack doch mal an! könnte mir die Hutschnur hochgehen...
Meist haben die Betroffenen nämlich keine Ahnung, was denn eigentlich 'anpacken' sein soll. Das unkoordinierte Gebolze setzt sich dann auf den Turnieren nahtlos fort.
Grrr!

serafin2
18.06.2002, 12:24
Bei uns werden die Schulpferde (6 ) regelmäßig gut geritten. Am Zügel können alle auch sehr schön gehen. Man muss sich nur durchsetzen. Nur manche Schüler machen sich damit keine Mühe. Es gibt ja Ausbinder o. Ä. Das regt mich immer wieder auf. Selbst meine beste Freundin sagt das manchmal. Die meißten reiten ja eh nur, weil die Eltern es bezahlen. Die Pferde sind denen doch scheiß egal. Hauptsache bequem und brav....

moonlight
18.06.2002, 15:46
Hallöchen!
Der Anfängerunterrichht ist in den meisten Vereinen wohl wirklich ein Knackpunkt. Die Reitlehrer sind oft selbsternannt, den Reitwart bestehen ja die meisten. Viele Reitlehrer sind absolut frustriert, was irgendwie ja auch verständlich ist.

Ich habe selber ein Jahr lang in einem größeren Reitverein (ca. 3 Stunden am Tag, 15 Schulpferde) Unterricht gegeben und war auch oft reichlich frustriert. Immer die selben Bilder und wenige talentierte Schüler dazwischen, vor allem aber kaum Möglichkeiten, sinnvoll zu korrigieren. Das wird sich aber bei 10 Anfängern in einer Abteilung auch kaum ändern lassen.

Inzwischen bin ich in einem anderen Verein aktiv, der wirklich im Vergleich zu allem mir bisher bekannten ein Paradies ist.
Sehr gut gerittene Pferde (alle durchs Genick zu stellen und wenigestens turniermäßig bis A-Springen UND Dressur einsetzbar) und fast nur Einzelunterricht. Allerhöchstens vier Schüler werden gleichzeitig unterrichtet, und das von sehr engagierten Reitlehrern. Möglich ist das aber natürlich nur, da der Verein nur vierzig Mitglieder hat und alle sehr engagiert sind und überall mithelfen, auch im Stall und rundherum.

Wichtig ist meiner Ansicht nach ein abwechslungsreicher Unterricht mit vielen unterschiedlichen Elementen, also die vielseitige Ausbildung, und das Eingehen auf individuelle Probleme von Reiter und Pferd. Das ist in größeren Vereinen natürlich kaum zu realisieren oder wird so teuer, dass viele es nicht mehr bezahlen können.

So viel dazu, macht's besser!
LG moonlight

julia
11.11.2002, 13:06
hallo,

in den reitschulen, in denen ich unterricht nahm, waren nie mehr als 5 pferde gleichzeitig im einsatz. das ging eigentlich ganz gut. sie waren alle mit ausbindern od. halsverlängerer ausgestattet, was ich im anfängerunterricht gar nicht soooo schlecht finde, da dann wenigstens niemand herumreißt usw. außerdem wurden die schulpferde regelmäßig vom reitstallbesitzer bzw. guten reitern des vereins korrekturgeritten.
zudem konnte man sich auch einzelunterricht nehmen, der zwar ein wenig teurer war, jedoch auch viel mehr brachte.

achja, in dieser reitschule wurde ein schüler wirklich so lange longiert, bis er die grundbegriffe der reiterei intus hatte. (musste angaloppieren können, durchparieren können, sitzen können,...)
das find ich eigentlich ziemlich gut, da es so nie wirklich zu gefährlichen situationen kam. außerdem konnte man in dieser reitschule auch noch reitabzeichen ablegen.

meiner meinung nach ist es wichtig, wenn man größere turniersportliche ambitionen hat, dass man ein eigenes pferd hat und auch einzelunterricht nimmt, da man hier wirklich viel mehr lernt und ein eigenes pferd auch immer nur das spiegelt, wie man selbst reitet.

mfg
JULIA

Saranja
20.11.2002, 01:56
Auch ich kenne diese Reitschulen, wo man nie richtig viel lernt. Ich selbst habe vor über 8 Jahren in einer solchen Reitschule angefangen und wurde von einer Pferdewirtschaftsmeisterin unterrichtet. Aber viel gebracht hat das nicht.
Denn leider reite ich immer noch nach so langer Zeit auf E/A-Niveau rum http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/sad.gif Nach 5 Jahren in diesem Stall bekam ich dann eine RB. Stute, bis L-Dressur ausgebildet. Mit ihr kam ich dann doch noch etwas weiter, da die Schulpferde nur dann "korrektur geritten" wurden (oder eher: soverdroschen) bis sie wieder eine Zeit lang liefen. Doch leider bekam die Stute chronische Brochitis und ich hörte eine Zeit mit dem reiten auf.
Mit Reitabzeichen war gar nix drin, da meine RB nich gesprungen ist und auf Schulpferde, die durch den Parcours düsen, bringen mir nicht wirklich etwas und darauf habe ich auch keine Lust. Und mittlerweile habe ich auch Angst vorm Springen bekommen...

Nach zwei Jahren bekam ich mein erstes eigenes Pferd. (Er ist zwar auch nur bis A ausgebildet und läuft nich wirklich so perfekt, aber das liegt eher an mir und nicht an ihm http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/sad.gif ) Dafür traue ich mich mit ihm wieder das Springen anzufangen, sofern ich einen Lehrer finde, der mich nich gleich wieder überfordert. (Ihr kennt nich zufällig jemanden in meiner Nähe, der mich verbessern würde? http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/wink.gif )

Ich finde, dass ich einigen Reitschulen der Unterricht grundlegend geändert werden sollte, und auch nicht immer so viel auf's Geld geschaut werden.

steffi18
20.11.2002, 10:09
Hallöchen!
Ich werde auch mal meine Erfahrungen zum Besten geben:
Ich habe vor 13 Jahren mit dem Reiten angefangen.Da war ich(grübel,grübel) ...6 Jahre jung.Natürlich auf Ponies.Unsere Reitlehrerin war damals eine ältere Dame.Wir sind grundsätzlich ohne Sattel geritten und haben uns meistens ein Pony geteilt.Wir wussten,wie man die Zügel richtig hält,einige Bahnfiguren und die wichtigsten Hilfen.Im Sommer sind wir immer draussen im Springgarten geritten.Das hat superviel Spaß gemacht,da wir noch nicht getrimmt wurden,oder irgendwie in einer Abteilung hintereinander hergurken mussten.Denn in unsrerm Verein hatder Ponyunterricht die Aufgabe,dass die Kinder sich mit dem Pferd vertraut machen können.
Dann bin ich nach 3 Jahren an die Longe gekommen.Unterrichtet hat mich eine erfahrene Reitschülerin,was sie auch, entgegen vieler Vorurteile, sehr gut gemacht hat. In der Anfängerstunde, in die ich dann gekommen bin,sind alle Pferde mit langen Dreieckszügeln gegangen,damit man sich gut auf seinen Sitz konzentrieren konnte.Die Schulpferde waren damals alle in der Lage,eine A-Dressur und einen A-Parcours zu gehen.Der Unterricht war übrigens bei einer ausgebildeten RL, die selber Vielseitigkeit bis Klasse L geritten ist,und heute mit selbst ausgebildeten Pferden bis Klasse M Dressur reitet.
Dann hatte ich bei einem Mädchen (ca.21) Unterricht.Sie hatte auch keine Ausbildung zum RL,aber konnte uns ihr Wissen sehr gut vermitteln. Sie ist zwischendurch mein Pflegepferd geritten und hat ihn bis zur Klasse M ausgebildet.
Jetzt haben wir seit ca. 2 1/2 Jahren bei einer ausgebildeten RL und sie ist mit Abstand die beste RL, die ich hatte.Sie hat mir sehr bei der Ausbildung meines alten Pflegepferdes geholfen,da sie selber junge Pferde ausbildet.Sie schmeißt bei uns im RV fast den kompletten Unterricht und letze saison waren wir mit unseren Schulpferden sehr erfolgreich auf Turnieren unterwegs.Es wird sehr darauf geachtet,dass die Pferde nicht überfordert werden.Unser momentaner Oldie im Stall ist ein 21 jähriger Hessenwallach,der nächstes jahr in Rente gehen soll,aber noch topfit ist.Unser Verein sorgt immer dafür,dass die Pferde,die verkauft werden,auch ein gutes Zuhause bekommen.Zwei von unseren Ehemaligen (Stute:26 Jahre und Wallach 28 Jahre)fegen jetzt noch durchs Gelände.
Ich muß sagen,dass mir mein RV ganz gut gefällt.Zwischendurch gab es zwar harte Zeiten,wo auch nicht immer alles gut war,aber jetzt befinden wir uns,dank einer guten RL und eines guten Vorstandes, wieder im Aufschwung! http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/wink.gif

Anja
22.11.2002, 20:05
Meine Ergahrung hat mir auch gezeigt, dass ich (sollte ich wieder mit dem Reiten beginnen) nie mehr in einen großen "renommierten" Schulstall gehen werde.
Ich hatte als Kind (ca 12 Jahre) mal 6 Longenstunden und dann gings ab in die Abteilung. Da saß ich dann auf faulen Haflingern, bei denen die Hilfe zum Angaloppieren auch nur die Gerte war. Für die war ich dann aber sehr schnell zu groß und wurde dann auf Großpferde gesetzt - meist waren das dann die Zuchtstuten des Betriebs, die eben auch nur saisonweise geritten wurden. Irgendwann begann ich dann auch mal einen Springkurs, hatte dann mal ein neues Pferd unter den Sattel bekommen, von dem ich das erste Mal sehr begeistert war. Das zweite Mal ist er dann unter mir nur quer durch die Halle gebockt. Nach der Stunde (ich hatte dann auch echt Panik), als ich das der Stallbesitzerin erzählte, bekam ich dann zu hören: "Ach der, der hat ja auch 4 Tage gestanden ... der wollte sich ja nur ein bißchen außtoben." Ich war total begeistert-so was kann man doch mit Schülern nicht machen. Das Ende vom Lied bei mir waren totale Rückenschmerzen (wahrscheinlich durchs Verkrampfen beim Springen) und keinen Bock mehr auf den Kurs. Bin dann also erstmal wieder Dressur geritten, wenn man das denn so bezeichnen will. 2 Mal bekam ich aufgrund von Schulpferde-Mangel dann auch mal Berittpferde für den Kurs, wobei auch das meiner Meinung nach sehr risikoreich war. Die Pferde sind den Schul- und Abteilungsbetrieb null gewöhnt und haben in der Regel gute Reiter im Sattel. Die Pferde waren zwar toll wenn man einigermaßen reiten konnte, konnten aber auch der totale Reinfall sein.

Mittlerweile gibt der Stall gar keine Longenstunden mehr, sondern nur noch Führzügelgruppen, wo die Leute geführt werden (mehr Reiter pro Reitlehrerin = mehr Geld) und was meiner Meinung nach null bringt. D.h. die Kinder galoppieren das erste Mal, wenn sie nicht mehr unter Kontrolle sind (Longe o.ä.) Als ich noch dort war kamen die Stallbesitzer mal an und fragten meine Freundin und mich, ob wir denn nicht ausnahmsweise mal einem kleinen Mädchen Longenunterricht geben könnten, weil das solch eine Angst hätte. Blöd wie wir waren haben wir es natürlich gemacht und siehe da - an der Longe war das Mädchen gar nicht ängstlich und hat auch total viel gelernt. Am Anfang saß es trotz vieler Führzügelstunden drauf wie ein Schluck Wasser. Wir hatten Glück, dass es auch noch eine total nette Mutter hat, die uns dann auch noch als Dank ein paar Mark zusätzlich zugesteck hat, da wir von den Besitzern natürlich keine müde Mark gesehen hätten. http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/mad.gif

Mein Fazit aus dieser Zeit ist auf jeden Fall, dass ich nur noch in einen Stall mit regelmäßigem Korrekturberitt und individueller Betreuung reiten würde.

Laccord
04.12.2002, 17:45
Hi ihr alle! http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/inlove.gif
Also ich finde bei und am Stall (Sulzbach am Taunus) ist das ganz gut gelöst.
Die "ganz" Anfänger kommen erstmal in unserer 17x36 Halle an die Longe. Nach dem sie sicher in allen drei Gangarten sitzen werden sie ins sogenannte Freireiten "höher gestuft". Hier lernt man das Pferd zu "lenken", usw. Da reitet man dann maximal zu dritt in einer Abteilung. Von da aus geht es dann in eine Abteilung bis zu 7 Leuten (immer noch in der 17x36 Halle). Wenn man dort sein Pferd unter Kontrolle hat und schon gut sicher im Sattel sitzt darf man in die Abteilung bis zu 12 Leuten in unserer 20x40 Halle. Da freuen sich die Kiddis imer wenn sie dann sagen können: "Ich reite schon in der mittleren Halle!" http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/biggrin.gif Hier lernen sie dann weitere Bahnfiguren, Rückwärtsrichten, etc. Und wenn sie auch dies gut gemacht haben dürfen sie in der 20x60 Halle reiten. Hier wird ihnen dann noch Vorhandwendung beigebracht und wenn sie dann in dieser Halle sind, dürfen sie dann an der Springstunde teilnehmen.
Ich finde dieses Konzept gar nicht so übel, denn so verhindert man erstens, das totale Anfänger mit Fortgeschrittenen zusammen reiten und zweitens, das Kiddis die noch nicht sicher im Sattel sitzen in der Springstunde rum hüpfen. Außerdem gint es einmal die Woche Theorie Untericht in der die Hilfen, der Sitz, usw. noch einmal genauer beschrieben werden.
Wünsch euch allen eine frohe Weihnachtzeit! http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/xmas.gif

angel36
10.12.2002, 17:06
Also ehrlich, wie soll man was lernen mit 12 Reitern je Abteilung? Wie soll da ein RL den Überblick behalten??
Bei uns sind max. vier Reiter je Schulstunde. Mehr passen auch nicht vernünftig in die knapp 20x40m-Halle. Gewöhnlich gibt es für die richtigen Anfänger Longe, für die, die schon Leichttraben können, Abteilung und für die "Fortgeschrittenen" Freispielzeit (also selbstständig warmreiten etc) und dann 15-20min Einzelunterricht. Finde ich vernünftig. Aber bei uns gibt es auch nicht so den Massenbetrieb, wir haben gar keine 12 Schulpferde...

Grüße Katja

Laccord
16.12.2002, 15:39
Quote from angel36, posted on Dez. 10 2002,16:06
<div id="QUOTE">Also ehrlich, wie soll man was lernen mit 12 Reitern je Abteilung? Wie soll da ein RL den Überblick behalten??
</div>

@ Katja

Stimmt schon, aber was soll man machen bei einem Stall von ca 100 Privatpferden und ca. 15 Schulpferde? Aber den Leuten scheint es ja zu gefallen, sonst hätte unser Schulbetrieb nicht eine Warteliste von fast 3 Monaten. Also haben wir fast 90 aktive Reitschüler auf SCHULPFERDEN&#33; Wenn man nur max. 4 Reiter in eine Abteilung nimmt, was ist dann mit den Privatreitern? Soll die Halle von morgens bis abend nur wegen den Leuten gesperrt sein? Außerdem hat unser RL eine sehr gute Übersicht darüber. Ich meine er muss auch nicht den ganzen Tag in der Halle stehen. Wir haben für den Schulbetrieb 2 Reitlehrer.
Ich finde es OK wie es ist.

Wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit&#33; http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/xmas.gif

angel36
17.12.2002, 14:25
@ Laccord:

da habe ich wohl Glück, bei uns stehen insgesamt ca. 35 Pferde und darunter sind sechs Schulpferde. Insofern haben sich 12-Mann-Abteilungen sofort erledigt&#33; Es gibt ja gar nicht so viel Schulpferde...
Und was Deinen Stall angeht: bei so viel Pferden reicht eine Halle wohl eigentlich nicht aus, oder?? Zumal sich die Reiter der Privatpferde alle ziemlich nach Feierabend (also zwischen sechs und acht) konzentrieren&#33; Schon bei uns gibt es Platzprobleme, und alle warten sehnsüchtig darauf, daß sich das Versprechen der Stallbesitzerin erfüllt und im nächsten Winter tatsächlich eine extra Longierhalle zur Verfügung steht.
Das würde schon helfen...
Schulstunden gibt es nur um 11, 14 und 17Uhr, damit die Einsteller nicht zu kurz kommen...

Gruß Katja

Laccord
17.12.2002, 15:39
Quote from angel36, posted on Dez. 17 2002,13:25

da habe ich wohl Glück, bei uns stehen insgesamt ca. 35 Pferde und darunter sind sechs Schulpferde. Insofern haben sich 12-Mann-Abteilungen sofort erledigt&#33; Es gibt ja gar nicht so viel Schulpferde...
Und was Deinen Stall angeht: bei so viel Pferden reicht eine Halle wohl eigentlich nicht aus, oder??

Hi Katja&#33; http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/cool.gif

Wir haben ja eine 17x36 Halle, eine 20x40 Halle, eine 20x60 Halle und eine Longierhalle. Im Sommer steht uns noch ein großer Springplatz zu verfügung. Bei fast 100 Pferden würde es mit einer Halle ziemlich eng werden http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/biggrin.gif

Die 20x40 Halle ist meist Unterricht ab 16 bis so um 18 Uhr (aber nicht durchgehend) und in der 20x60 Halle entweder um 16 Uhr oder um 20 Uhr. Aber nicht jeden Tag.

Außerdem hatte ich ja geschrieben: Abteilung BIS 12 Leute. Meist wrird es aber sowie so nicht so voll. Sind meist nur so 8 oder 9.

Bei uns ist das ganz praktisch, denn in der Boxenmiete sind drei kostenlose Reitstunden die Woche mit enthalten. Also, Abteilungrsreiten. http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/wink.gif

Kannst ja mal auf der Homepage meines Reiterhofes gehen. Die ist zwar noch nicht fertig aber Bilder und so sind schon drin&#33; Aber nicht irren lassen&#33; Die meisten Bilder sehen viel dunkler aus als sie sind&#33; Besonders das vom Langen Stall. Das Bild stammt von vor 3 1/2 Jahren. Heute sind überall Außenfenster eingebaut. Da ist es viel heller.http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/blush.gif
Adresse: http://www.reiterhof-kranz.de

Wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit&#33; *http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/xmas.gif *

Eure Laccord&#33; *http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/inlove.gif

teufeline
28.12.2002, 16:13
Also ich würde auch in keiner Stunde mit 8 oder 9 Leuten mitreiten wollen...

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man selbst bei nur 4 Reitern zu kurz kommt - zumal ich von Abteilungsreiten eh nix halte und auch &quot;ausgebildeten&quot; RL recht skeptisch gegenüberstehe. Viele Privatreiter sind viel besser, motivierter und man lernt trotzdem ne Menge. Reitabzeichen oder Turniererfolge sind keine Garantie für nen guten RL...

Bei uns stehen nur 30 Pferde, es gibt auch keine Schulpferde, aber die Möglichkeit sich nen externen RL mitzubringen. Da wir nur eine kleine Halle haben gibt es auch nur Einzelstunden und man muss halt damit leben, dass während des Unterrichts noch andere Reiter in der Halle sind...

Lolle
10.05.2003, 14:27
Quote from Veracruz9, posted on Jun. 17 2002,12:18
<div id="QUOTE">Ich hab letztens was gesehen, da bin ich fast vom Glauben abgefallen&#33; http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/mad.gif

Reitunterricht, Abteilung 12 Ponys in der Halle.
Einige der Kinder hatten ihr Pony soweit unter Kontrolle das es dahin in der Gangart lief wo das Kind hin wollte andere haben noch nicht einmal das geschafft.
Am Zügel schön über den Rücken ging kein Pferd... Alle Traben, ganze Bahn und was für ein Kommando kam dann... an der nächsten langen Seite die Tritte verlängern, dann das ganze noch im Gallopp.
Nur gehaue und gebuffe damit die Pferde schneller laufen und gerenne...

Wo soll das hinführen wenn so etwas vermittelt wird?
Ich war kurz vorm Nerven zusammenbruch&#33;&#33;&#33;
</div>

Hallöchen,

hups, ich kann dich verstehen..............oh weih..........dass kann echt nicht wahr sein......

Erst einmal fängt es ja schon an mit 12 Ponies in der Halle.............aber gibt ja gut Kohle...........12 x &quot;weiss Gott&quot; für eine Betrag für eine Stunde.....guter Stundenlohn..... http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/wow.gif

Ich weiss überhaupt nicht, was ich da sagen soll, ich bin einfach nur geschockt........................... http://www.horse-gate.com/ib3.7/non-cgi/emoticons/confused.gif

Gruß

Alexchen
05.10.2003, 04:44
Hallooooo,muss jetzt auch mal meinen Senf dazu geben..in dem Stall wo ich normalerweise reite, werden auch nie mehr als 4 Leute gleichzeitig unterrichtet, meißtens sind es 3, die auch nicht alle gleich gut reiten. Es gibt 3 Schulpferde, die super brav sind, da können auch Anfänger ohne Longe und Ausbinder drauf sitzen und Schritt reiten, sie kommen dann immer nur für ein paar Trabrunden an die Longe (bei jüngeren ist das ja auch meist ausreichend).. Für die Fortgeschrittenen Reiter (sind im Moment nicht allzuviele weil der Stall erst seit n paar Monaten in Betrieb is) hat der Reitlehrer meist ein Privatpferd. Die Reitstunde beginnt immer mit abreiten, mindestens 20 Minuten Schritt, leichttraben (für Anfänger mehr Schritt und Sitzübungen an der Longe), dann leichte Sprünge, die langsam erhöht werden, für die &quot;Neulinge&quot; wird aber immer extra umgebaut, und wenn sie einfach &quot;nur im Schritt über Stangen gehn (die sind immer wahnsinnig stolz). Dann wird noch ein bisschen abgetrabt und noch Schritt gegangen. Die Fortgeschrittenen haben eigentlich nur eine Reitstuinde unter Aufsicht, d.h. sie können selbstständig reiten, der RL gibt nur ein paar Tipps:bei dem Privatpferd zum Beispiel wie man das Pferd locker bekommt, dass es sich mehr biegt, da es vom Besitzer hauptsächlich im Gelände geritten wird, und deshalnb dressurmäßig nicht soooooo fit ist. Ausbinder gibt es sowieso nicht, die meisten lernen schon in den ersten Stunden, wie man ein Pferd an den Zügel reitet, oder bei den Kleineren, die hauptsächlich Schritt reiten, ist es für das Pferd ja auch angenehmer, sich strecken zu können..Ich weiß zwar nicht wie andere dass sehn, aber ich fonde das man dabei wahnsinnig viel lernt, und auch mehr Spaß dabei hat, wenn nicht dauernd jemand dahinter steht, dass man das und das machen muss..man ist auch deutlich weniger &quot;ausgepowert&quot;, da auch immer wieder Schrittpausen drinsind, in der Zeit werden Hilfen erklärt oder der Sitz &quot;geordnet&quot;..Im Gegensatz dazu &quot;mein alter Stall&quot;..die Pferde wurden ausgebunden (deutlich hinter der Senkrechte&#33;&#33;), manchmal wurde garnicht erst Schritt geritten oder Leichtraben wurde gestrichen..sofort Bügel überschlagen, aussitzen und dass eine halbe Stunde..-unterbrochen nur durch ein paar Galoppphasen..alles auf dem Zirkel (dann muss ich nicht so schreien..was der RL trotzdem tat..)meistens endete es damit, das das Pferd nur noch mit der Longierpeitsche angetrieben wurde, (angeblich um sie dazu zu bringen sich zu setzten..hat sie aber eher dazu gebracht, nach den RL auszuschlagen..)..nmaja, ich weiß schon warum ich gewechselt hab :-))

Veracruz9
07.10.2003, 11:42
Zitat[/b] (Alexchen @ Okt. 05 2003,03:44)]Ausbinder gibt es sowieso nicht, die meisten lernen schon in den ersten Stunden, wie man ein Pferd an den Zügel reitet, oder bei den Kleineren, die hauptsächlich Schritt reiten, ist es für das Pferd ja auch angenehmer, sich strecken zu können..Ich weiß zwar nicht wie andere dass sehn, aber ich fonde das man dabei wahnsinnig viel lernt, und auch mehr Spaß dabei hat, wenn nicht dauernd jemand dahinter steht, dass man das und das machen muss..man ist auch deutlich weniger &quot;ausgepowert&quot;, da auch immer wieder Schrittpausen drinsind, in der Zeit werden Hilfen erklärt oder der Sitz &quot;geordnet&quot;..
Sorry, aber mit der Reitlehre ist es bei dir ja wohl auch nicht so ganz weit her...

Wie will jemand der nicht mal sitzen kann (das kann man in den ersten Stunden nicht&#33; Das braucht viele Stunden) ein Pferd tatsächlich von hinten nach vorne über den Rücken an den Zügel stellen??

Longenunterricht und auch später regelmäßige Sitzübungen sind wichtig.

Bei mir kommt niemand der nicht freihändig ohne Bügel in allen 3 GGA ordentlich auf dem Pferd sitzt in die Abteilung.
Wenn das halbwegs klappt wird die Hilfegebung erklärt, und wenn beides ok ist geht es in die Abteilung.

Aus 2 Gründen,
1. Niemand kommt anders in die Abteilung weil es sonst nicht zu verantworten ist.

2. Je besser der Sitz von der Longe ist, desto weniger Fehler schleichen sich ein.

Abigail
07.10.2003, 12:30
Ja mit dem reitunterricht das ist immer wieder er gleiche Ärger.
Ich hab mal unterrichtet in einer Reitschule, da waren bis zu 6 Reiter in einer Stunde. Das ist mir schon auf den keks gegangen. Habe dann irgendwann aufgehört und gebe nur noch Einzelstunden. Entweder bringen die Leute ihr eigenes Pferd mit oder sie können eins von meinen nehmen. Die machen natürlich ganz anders Fortschritte als die Reiter aus dem Massenbetrieben. Manchem kann man allerdings nicht klarmachen, daß es am Ende viel billiger ist, Einzelstunden oder Kleingruppenpreise zu bezahlen als jahrelang in der Abteilung rumzugurken und nichts dazuzulernen. Jeder wie er meint.

McFlower
13.10.2003, 16:00
12 Kinder sind natürlich viel zu viel, trotzdem finde ich gerade für Kinder Gruppenstunden außerordentlich sinnvoll, denn in festen Gruppen entsteht bei Kindern ein &quot;wir-Gefühl&quot;. Da Reiten keine Mannschaftssportart ist, finde ich das ganz besonders wichtig. (Obwohl man natürlich in Einzelstunden mehr lernt - na klar)
Zum Zulegen: Die Kiddys in meiner Kinder-Stunde sind gerade auf dem Weg vom Dressurreiter-WB zur E-Dressur, also eigentlich auch noch weit von den Verstärkungen entfernt. Trotzdem lasse ich sie regelmäßig die &quot;Tritte verlängern&quot;. Das hat folgenden Hintergrund: Die Kids sind so darauf fixiert, ihre Ponys &quot;an den Zügel zu reiten&quot;, dass sie dazu neigen, nur zurückzureiten und nicht mehr an &quot;vorwärts&quot; zu denken. Das Tritte verlängern dient in diesem Fall einfach nur dazu, den Vorwärtsgang in die Köpfe der Kinder (und der Ponys) reinzukriegen.
Flower

Abigail
13.10.2003, 17:16
Also das mit dem Wir-Gefühl kenne ich weder aus meinen früheren Reitstunden noch aus den Erzählungen meiner Schüler, die aus Vereinsstunden kommen. Es war eher wie in der Schule mit Cliquenbildung und &quot;Mobbing&quot;.
Reiten ist Gott sei Dank kein Mannschaftssport. Jeder hat die Möglichkeit nach seinen Wünschen und Fähigkeiten den Sport zu betreiben.

Alexchen
14.10.2003, 19:15
@Veracruz: is aber immer noch besser als im alten Stall: es gibt 5 Schulpferde; ein 5-jähriger Halbaraber (erzählt zumindest der Besitzer -wer&#39;s glaubt), ein 19-jahre alter Wallach (is mitlerweile nicht mehr unter uns, der hat am Schluss kaum noch atmen können, gelahmt hat er auch ganz schlimm, &quot;durfte&quot; aber trotzdem noch die 2 Stundenausritte mitmachen, mit vollem Gallopprogramm), eine Schlägerin, die jedes 2. mal versucht ihren Reiter runter zu buckeln, eine 9 Jahre alte Duchgängerin (die is auch mit dem RL mal duchgebrannt&#33;&#33; ), und eine wahnsinnig liebe Stute, die aber bei Ausritten vom RL geritten wird.....in diesem Reitstall gibt es im Sommer Wochenreitkurse. Nach 6 Tagen ham die Kinder dann 12 Reitstunden, und wer mag darf dann am Sonntag mit auf den Ausritt...wir waren dann zu 4, der RL, zwei siebenjährige nach 12 Reitstunden und ich...da er natürlich nur 2 Kindertauglich Pferde hat, uind eins davon reitet ja er, hat er ein Mädchen auf die Duchgängerin gesetzt, und statt Martingal Ausbinder rein.....nach ner Stunde (die Mädchen waren erledigt, die Stute hat bereits 2 Versuche gestartet,im Trab durchzugehen( nur gut, das der Wallach so n breiten Hintern hatte und extrem geduldig war), sollte dannnoch n Gallop folgen..trotz Protest des Mädchens (ich hab Angst)..naja, wir haben dann das Pferd am Ende der Strecke eingefangen und das Mädchen aus dem Acker gefischt..sie kann froh sein das sie die Seite genommen hat, auf der anderen is n Elektozaun....die letzte dreiviertel Stunde sollte sie dann hinter dem Schläger gehn (da versucht sie bestimmtz nicht, durchzugehen--und wenn doch?? dann wär ich garantiert auch mit abgestiegen)...der RL saß immer noch auf seinem Verlasspferd und hat nur gegrinst (muss auch mal sein)...nennt sich übrigens FN-Reitlehrer..

Veracruz9
04.11.2003, 14:06
Zitat[/b] (Veracruz9 @ Juni 17 2002,12:18)]Ich hab letztens was gesehen, da bin ich fast vom Glauben abgefallen&#33; http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif

Reitunterricht, Abteilung 12 Ponys in der Halle.
Einige der Kinder hatten ihr Pony soweit unter Kontrolle das es dahin in der Gangart lief wo das Kind hin wollte andere haben noch nicht einmal das geschafft.
Am Zügel schön über den Rücken ging kein Pferd... Alle Traben, ganze Bahn und was für ein Kommando kam dann... an der nächsten langen Seite die Tritte verlängern, dann das ganze noch im Gallopp.
Nur gehaue und gebuffe damit die Pferde schneller laufen und gerenne...

Wo soll das hinführen wenn so etwas vermittelt wird?
Ich war kurz vorm Nerven zusammenbruch&#33;&#33;&#33;
Hab die junge Frau die diesen Unterricht gemacht hat mal wieder in Action gesehen.

Diesmal hat sie eine &quot;Springstunde&quot; gemacht.

Das ganze war schon fast Tierschutzrelevant.

Ein fast blindes Pony über Stangen traben lassen, und totale Springanfänger (Kinder) auf Pferde gesetzt die selbt nicht sicher Springen, da sie es noch nicht können.

Im Stall standen noch 3 sichere Ponies die wirklich routiniert Springen und die waren erst eine Std. gegangen, hätten also nochmal gehen können... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif

Ob das noch zu toppen ist??? http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif

Alexchen
05.11.2003, 03:41
Ja&#33;&#33;&#33;&#33;&#33;&#33;&#33; 5 jähriges Pony mit fast Springanfänger (ich mein..´wär für Anfänger auch in der Dressur schon viel zu heftig gewesen..da total verschreckt) über Stangen traben lassen (dieser Springanfänger is bei den letzten Versuchen jedes mal im Sand gelandet, da das andere Pony etwas zuviel &quot;Lebendsfreude&quot; entwickelt hatte..)..da das jedoch net hinhaut (Pony hat Angst, is stur oder hat 1000 andere Gründe, warum das jetzt net geht..), probieren wir es mal mit nem Kreuz.....Bevor jemand fragt: ich spreche von mir&#33;&#33;&#33;&#33;&#33;&#33;&#33;

Lieschen
10.11.2003, 15:04
Ich will aber auch mal eine Lanze brechen für all die Schulstallbesitzer und Vereine. fakt ist doch, dass die Leute häufig auch gar nciht bereit sind, den Preis zu zahlen, den eine Stunde auf einem guten Pferd mit guter Ausrüstung zu zweit oder zu dritt halt nun mal kostet.

schaut euch doch mal um &#33; Schon eine bezahlende RB zu finden, ist doch fast unmöglich. Auch für ein gutes Pferd. Für jede Tennisstunde wird mehr Geld bezahlt, als für eine Reitstunde.

Auf meinem eigenen Pferd kostet mich eine Stunde reiten ungefähr 20 Euro. Dazu noch der Unterricht mit 15 Euro. Na, dann zeigt mir mal einen Reitschüler, der bereit ist 35 Euro/Stunde zu zahlen&#33;

Ich habe auch meinen Trainer C und verdiene in den Semesterferienhäufig als RL in Touri Ställen. Ich sage euch, da dreht sich einem der Magen um, wie ignorant die Luete den Tieren gegenüber sind.

Alle wollen billige Stunden, das möglichst als Einzelstunde auf Topppferden Toppausrüstung usw, und so fort

Das kann doch nicht hinhauen&#33;

Das ist wie mit den Leuten, die den Kracher haben wolle und dafür nicht mehr als 2500€ bezahlen

monti
11.11.2003, 10:20
Und das allerschlimmste ist - sie wollen sich nichts sagen lassen &#33;
Mit möglichst wenig Arbeit wollen sie mit ihrem Pferd auf Erfolge.
Ich verausgabe mich beim Unterrichten - bin voll konzentriert -reite jeden Schritt mit - und bekomme dann am Ende zu hören:
Ja aber mein früherer Reitlehrer hat das so und so gesagt.
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif
Das motiviert ja so ungemein http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
Dann kommt noch hinzu, dass die &quot;Automatik&quot; z.B. eines herausgedrückten Handgelenkes sehr schwer zu korrigieren ist - ständiges Wiederholen (papageienmäßig) - eine Korrektur gelingt nur, wenn der Reiter willens ist auch außerhalb der Stunde ständig an sich zu arbeiten.
Dazu kommt noch - dass immer noch viele Reiter (vielleicht auch nur unbewußt) nicht glauben, dass die ganze Reiterei auf dem korrekten Sitz und der richtigen Hilfengebung beruht - das erschwert natürlich ein Umsetzen der Korrekturen sehr.

Alexchen
11.11.2003, 21:13
Da muss ich Lieschen teilweise zustimmen. Teilweise deswegen, weil ich (bzw. meine Eltern.die &quot;dürfen&quot; ja zahlen) wohl zu der Minderheit gehören, die bereit sind zu zahlen; hab im 1. Stall 30 Mark für ne Einzelstunde gezahl (gab nur Einzel, da nur 1 Schulpferd vorhanden war...in der Regel wurde dann noch versucht, einem diese Pferd anzudrehen..als meine Eltern dann dass 5. Mal NEIN gesagtz haben (ich hab ja noch den kleinen Nebenjob..Schule, und auf ein tägliches Rodeo hatte ich damals auch keine rechte Lust) waren sie etwas &quot;angsäuert&quot;..)...das &quot;Thema&quot; jeder Reitstunde war das Angaloppieren, entweder gings gar net, oder richtig (sprich Renngalopp)...mir wurde aber nie gesagt, warum es nicht geht, bzw. was ich falsch mache.....nach einer kleinen Auseinanerdersetzung (mir wurde um 12 Uhr gesagt, dass ich um 12.30 zur Theoriestunde fürs Abzeichen zu erscheinen haben(warum ich da mitmachen sollte, is mir heut noch ein Rätsel..bei dem Galoppproblem), ich aber leider um 12.45 vorletzte Probe für ein Konzert hatte, und so echt nichtkonnte (hatte für die andere Teoriestunde schon ne Probe ausfallen lassen, und bin so in Ungnade gefallen)..mir wurde dann gesagt, dass ich eigentlich gar noicht am reiten interessiert sei, und also gar nicht mehr zu kommen bräuchte..und dass nachdem wir fast 2 Jahre jede Woche 30 DM, in den Ferien auch 2 mal die Wcohe, bezahlt haben)..dass war übrigens der Stall ´mit dem &quot;Springpony&quot;...wir haben dann nen netten Stall gefunden ( der FN-Reitlehrer)..dfa hab ich dann 20 DM für ne Einzelstunde (30 min) und 15 für ne Gruppenstunde (60 min) gezahlt..immer noch das Galoppproblem, mir wurde nie gesagt, woran es lag, wobei ich vermute, dass da s Problem hier an den Ausbindern lag, die immer so kurz verschnallt waren (im Gelände hatte ich ja au keine Probleme damit), dass sich die Viecher in die Brust gebissen haben, und zum Teil doch recht abgemgert waren (Gesamteindruck.: kraftlos und müde)...auch diese &quot;Beziehung&quot; endete nach einer kleinen Streitigkeit (ich war nicht bereit, mein Pferd zu satteln ohne es geputzte zu haben, vor allem nicht, da sich das Pferd wohl mitten in seine &quot;Geschäfte&quot; gelegt hatte..vermutlich weil sonst kein Platz war...ausgemistet wurde recht selten) und mir zu diesem Zeitpunkt klar war: Mädel, dass ist nicht, was du brauchst. ich reite jetzt seit nem Jahr in nem Stall, wo ich 12 € für ne Gruppenstunde zahl, und wo man mir endlich gesagt hat, dass ich mich, wenn ich Galopphilfen geb, nach vorne lehn und mich am Zügel festhalte....und wie man ein Pferd durchs Genick stellt etc. ....und ich hab das Gefühl, in dem einen Jahr, wo eigentlich nur in den Ferien da war (Schule...) mehr gelernt zu haben, als in den 4 Jahren davor..und dabei ist der jetzige RL nocht nicht mal mit FN-geprüft, sondern &quot;nur&quot; Reitwart (hab ich auch schon von einer in meiner klasse gehört..zu so einem geht sie nicht..)......und was ist die weitere Enteicklung??n ich hock in meinem Zimmer, meine Zimmerpartnerin fliegt jetzt für ne Woche nach New York, ich darf hier bleiben, allein mit meinen 4 Aufsätzen, 4 Assignments....:( http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/sad.gif und hab immer noch net rausgefunden, wo hier Pferde sin.die Plüschwiecher von Sobeys sind ausverkauft....obwohl heut bei der Remembrance-Day-Parade hab ich Äpfel gesehn..aber des gehört wohl net hierger..

McFlower
12.11.2003, 11:20
Hi,
ich stimme Lieschen zu. Bei uns am Verein kosten die Schulstunden für Kinder 9,- EUR, mehr kann man nicht nehmen, dann bleiben die Leute weg.

Was will man dafür erwarten? Der RL bekommt davon 15,- EUR, der Rest muss für den Unterhalt der Schulpferde und der Anlage reichen und ein kleiner Gewinn muss auch noch drinsitzen, der Stallbesitzer ist ja nicht die Wohlfahrt. Also kann man ausrechnen, dass mindestens 6-8 Kinder pro Gruppe drin sein müssen, damit sich das einigermaßen rentiert.

Wer Qualität erwartet, muss auch bereit sein, diese zu bezahlen.

Flower

monti
12.11.2003, 11:56
&quot;Wer Qualität erwartet, muss auch bereit sein, diese zu bezahlen&quot;

und wenn er bezahlt, kann er dafür auch Qualität erwarten&#33;&#33;&#33;
D.h. er muss für sein gutes Geld auch einen qualifizierten Einzelunterricht bekommen, bei dem auch das &quot;wie&quot; erklärt wird
oder er muss weitersuchen&#33;&#33;&#33;&#33;

Veracruz9
12.11.2003, 13:27
Für die 08/15 Kinder reicht es aber wenn sie mit 6-8 Leuten in der HAlle sind.

Die brauchen eigentlich keinen einzel Unterricht, für die zählt das sie jede Woch 1 Std. auf dem Pferd sitzen.
Die wollen keine Tuniere reiten. Manche sind wenn sie mal etwas mehr machen müssen beleidigt.

Und wenn wir da die gruppen kleiner machen würden und den unterricht teurer würden wir nur ein erreichen,
die Kinder gehrn 50 Meter zum nächsten Reiterhof.
Zudem könnten wir uns das von der Zeit nicht leisten mehr Untterichtsstunden zu machen,
früher beginnen geht nict und später aufhören auch nicht.
Von denen Kindern die bei uns reiten haben 95% keine richtige Lust und werden eh mit 14 aufhören zu reiten, die anderen 5 % machen weiter, die investieren auch Geld für den Unterricht, reiten Lehrgänge usw. mit.

monti
12.11.2003, 15:12
Das sehe ich auch so -
nur ging es dadrum, dass Alexchen (glaube ich) ? ja bereit war, Einzelunterricht zu zahlen und dann keine Qualität für ihr Geld bekommen hat.
Bei den Kindern wird meist Gruppenunterricht gemacht - obwohl mir oft die Gruppe zu groß war und ich am Verzweifeln.
Es ist sehr anstrengend, relativ kleine Kinder in einer größeren Gruppe zu unterrichten. Die Kinder haben die Pferde oft nicht vollständig unter Kontrolle und die schlauen Schulpferde wissen das natürlich ganz genau (Ponies sind zwar kleiner aber oft noch cleverer).
Ich habe im Verein immer wieder dafür plädiert, länger Longenunterricht/Sitzübungen zu machen und auch eine Voltigiergruppe ins Leben zu rufen.
Der Verein hat sich jedoch an den ca. 3 Turnierreitern orientiert, dabei aber vergessen, dass die Basisarbeit Geld in den Verein bringt (Kinder mit ihrer Familie bis hin zu Opa und Oma bringen auf dem Turnier das Geld). Gleichzeitig wurde mir vorgeworfen, dass ich mich nicht rentieren würde und dieTA-Rechnung für die Schulpferde zu hoch sei &#33;
Ich bin schon lange nicht mehr in einem Verein angestellt und seit ich mein eigener Herr bin auch ein neuer Mensch &#33;

Alexchen
12.11.2003, 16:50
´Ja, das war ich&#33;&#33;&#33; Bei uns war&#39;s ja am Anfang so, dass meine erste RL in unserer Gegend relativ bekannt ist (Dressur bis S), und Pferdewirtschaftsmeisterin is und da wir,da wir (bzw. meine Eltern) relativ unerfahren waren, haben sie gedacht, dass man da nicht viel falsch machen kann..vorallem,. da wir zu diesem Zeitpunkt nur positives gehört haben,. und dass der einzige uns bekannte Stall war (waren ja erst umgezogen)...was wir aber auch lernen mussten, is, dass solche &quot;Titel&quot; bestimmt keine Garantie sind...die Dame ist pädagogisch ne absolute Null (ich hab schon ein paar Leute kurz vorm heulen gesehen)..mitlerweile hört man schon ein paar kritische Stimmen, vorallem von ehemaligen Mietern, dass die Pferde parktisch nie Weidegang hatten, da man sien selber raus und rein bringen musste (für eine gigantische Boxenmiete) und die Longierhalle im Winter als Strohlager benutzt wurde (Nutzunbg dieser war im Preis in begriffen),und von ehem. Berittpferden, die nicht be-, sonder verritten wurden, aber das gehört nur soweit dazu, dass die Dame ihre Pferde &quot;beritten&quot; (sprich verprügelt) hat, wenn ihre Töchter Unterricht gegeben haben..und das meiner Meinung nach beste war ja, dass meine Eltern am Anfang noch 5 DM Trinkgeld bezahlt haben, da uns die eine Tochter erzählt hat, dass sie von den 30 DM nix sehen. &lt;Und als wir dann mal nix gegeben haben,weil wir einfach nimmer zufrieden waren, war sie doch tatsächlich beleidigt...im 2. Stall hatte ich dann nur Gruppenunterricht, wenn Ferien waren, da der Unterricht um 8 Uhr abends anfangen sollte (sprich er fängt vielleicht um 8.30 an)und ich dann immer um 10 daheim gewesen wäre (dass hat aber deutlich mehr Spaß gemacht, als seine Einzelstunden, weil er dann nichtmit Späßen, rauf aufs Pferd und aussitzen üben ohne Leichttraben und Schrittphase.., da er in der Regel gar nicht in der &gt;Halle war....(mit in der Regel meine ich eigentlich meistens )die Gruppen bestanden aus 6 Reitern, in einer Halle 20x50...und dass mit einer Schlägerin, und er wollte auch nicht, dass man in der Abteilung reitet, dabei war dass ´fast die einzige Möglichkeit, dem einen Pferd aus dem WEeg zu gehen, und nicht gleichzeitig in 3 andere reinzureiten..mal abgesehen davon, dass nur 3 Reiter die Bahnregeln kannten, und der Rest die gemütlich Pause zum Nachgurten etc auf dem 1. Hufschlag eingelegt hat und wenn man es ihnen geasagt hat, haben sie nicht gehört...vermutlich da ich die Jüngste war, der r´Rest war über 20....vielleicht ist dass ja nur ne Kleinigkeit: aber vielleicht sollten wir mal das Kinder weglassen und einfach nur Reitschüler sagen...der letzte Beitrag von Veracruz würde nämlich auch auf die größere Gruppe passen...und: in meiner Klasse hat eine aufgehört, da der Unterricht (nach der Euroeinfühung)teurer geworden ist, und die Eltern gesagt haben, das zahlen wir nicht mehr... und wenn man, wie ich, noch nicht alt genug ist, um den Führerschein zu machen, müsen die Eltern einen fahren...und dass die sauer werden, dass der Unterricht jedesmal ne Stunde später als geplant zu ende ist, da der RL verpennt hat u nd so ne Stunde später erschienen ist, und sie dann Ewigkeiten warten müsen (v.a. im Winter bei -10 Grad und ohne Reiterstübchen oder ähnlichen..) kann ich schon verstehen..meine Ma sagt nie was, wenns 10 Minuten sind..aber sooo lange..v.a. weil die Schuld ganz klar an ihm lag (is nicht nur einmal passiert)..und dei meisten sind halt auch nicht an Pferden oder dem Reiten interessiert, so dass es interessant für sie ist, einem beim Reiten zuzuschauen..
Ich hoffe dass war jetzt net zu lang..aber das Thema ist wohl unendlich *g* (diese Formulierung hab ich gestern vom Pfarrer gehört..musste ich doch gleich mal,hernehmen *g*)

serafin2
12.11.2003, 20:35
Na, mittlerweile habe ich auch Zweifel an unseren Schulpferden und vor allem Reitlehrern. Seitdem ich ne RB habe, ist das noch schlimmer. Da ist man an ein superrittiges Pferd gewöhnt und muss sicxh dann mit einem armen Schulpferd rumschlagen. Die Reitlehrer sind aber noch schlimmer. Es wird nur rumgeschrien, jeder wird angemeckert, wenn mal was nicht klappt oder man wird als zu doof bezeichnet, ein Pferd am Zügel zu reiten.
&quot;So wird das nie was....&quot;, &quot;Jetzt mach doch mal, du reitest doch schon über 5 Jahre...&quot; sowas muss ich mir nicht gefallen lassen&#33; Da werde ich (Schülerin) schonmal pampig....

Alexchen
12.11.2003, 22:54
das kenn ich sehr gut&#33;&#33;&#33;..nur, wenn man als 11-14 jährige von jemanden angebrüllt wird, teilweise wirklich im &quot;Kasernenhofton&quot;, dann ist dass mit dem pampig werden nicht mehr so einfach..besser wirds noch, wenn der RL dann noch mit Gerte/Longierpeitsche reumfuchtelt (und damit die Pferde scheu macht)...

Veracruz9
13.11.2003, 15:13
Wie haltet ihr es den mit dem Ton.
DArf es ruhig mal laut sein oder mögt ihr das eher weniger???

Mich stört es nicht wenn es mal laut wird, sei es im guten oder schlechten, wen jemand wirklich 60 min dabei sein soll können schon mal die emotionen hochschwappen.
Zudem stört es auch wenn man reitet und bei allem was gesagt wird ein 2. mal nachfragen muß bis man es akkustisch verstanden hat.

Wenn man natürlich nur blöd angemacht wird und als blöd bezeichnet wird macht es natürlich keinen Spaß.

Alexchen
13.11.2003, 16:03
Solange der RL nich überlaut wird und unangemessen rumbrüllt, ist es schon ok. Lässt sich oft gar nicht vermeiden, wenn man sich in verschiedenen Hallengegenden befindet und noch ein anderer RL dagegenredt..Und das die Emotionen hochschwappen, wenn man jemanden hundertmal sagen muss, dass man im Schritt den Hufschlag frei macht, finde ich auch ok (Aber n ur wenn derf RL einem vorher erklärt hat, was das heisst..das wissen manche nämlich echt net...) wenn man aber als einziger Reitschüler seine Zirkel um ihn herumdreht und er einen als Hornochsen (ja, auch schon gehört) bezeichnet, weil man beim Angaloppieren den Bügel verloren hat, kann man über die Richtigkeit schon streiten...