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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Perfekt Dressurreiten - Dominique Barbier



Veracruz9
08.09.2009, 18:57
Dieses Buch ist in der Tat das beste, was der Büchermarkt zum Thema Dressurreiten zu bieten hat. Ein Buch, zu man immer wieder zurückkehren muss, das nicht loslässt,das fesselt und begeistert, den Blickwinkel für feinstes Reiten in absoluter Leichtheit eröffnet. Konkretere Hilfen, um ein Pferd in Harmonie zu reiten, kann es kaum geben. Hier findet man, wonach man vielleicht schon lange gesucht hat, fernab von der üblichen "Kraftreiterei". Zur Perfektion fehlt leider noch das Video!

Kat
08.09.2009, 21:11
ich muss das mal bestätigen :yes:
Ich liebe dieses Buch.

gelberFerrari
08.09.2009, 21:58
Sorry, mir gefällt das Buch überhaupt nicht. Ich habe es irgendwann mal bei ebay verkauft. Es ist z.B. mir viel zu schwafelig geschrieben.

Schätzelein
08.09.2009, 21:59
Klingt interessant....merk ich mir.

Kat
08.09.2009, 22:25
mag sein, dass viel drumherum da steht, aber ich finde diese mentalen Vorstellungen total klasse...was er wie mit welchem Pferd gemacht hat, hab ich auch nur beim ersten Mal gelesen, sonst such ich mir sowieso nur das für mich wichtige heraus.
Finde, sowas sollten Reiter ruhig öfter einbringen. Mehr mit Vorstellungskraft reiten, als Rollkur zu perfektionieren :rolleyes2:

gelberFerrari
09.09.2009, 20:36
Ok, zu der Sache mit der Vorstellungskraft mal eine kleine Geschichte:

Vor einigen Jahren unterrichtete ich gerade eine Reitschülerin und sie sollte eine ganze Parade aus dem Trab reiten. Plötzlich schmiss sie den Oberkörper nach hinten und zog mit einem Ruck an den Zügeln. Das etwas irritierte Pferd machte auch brav eine Vollbremsung.
Entsetzt fragte ich sie, was das denn gewesen wäre. Die Antwort: "Ich habe in dem Buch gelesen, dass man sich vorstellen soll, dass man auf einen Abgrund zureitet."

Aha.

Veracruz9
10.09.2009, 09:09
Ok... wenn die Phantasie zu blumig ist sollte man vielleicht abstand von dem Buch nehmen.

Ich find diese Bilder dagegen sehr gut.
Und sie zielen eben auf das eigentliche Problem ab, den unkonzentrierten Reiter, der geistig nicht "geöffnet" ist.

Ich hatte zu der zeit als ich das Buch das erstemal las ein Problem damit, dass das Pferdchen immer noch ein, zwei SChritte nach der Parade rausquetschte, so dass ich nie prompt halten konnte.
Egal wie ich mich bemühte wenn ich bei C halten wollte stand ich eine Pferdelänge dahinter.

Also baute ich mir meinen Abgrund direkt nach C.
(Ich musste alle Phantasie aufbringen die ich hatte, es ist gar nicht leicht sich auf seinem Viereck, was man mit soviel Mühe immer gerade zieht einen Abgrund vorzustellen)
Und siehe da, ich konnte plötzlich auch Punktgenau halten (auch wenn ich darauf verzichtete mich nach hinten zu schmeißen und mit voller Wucht am Zügel zu ziehen).

Aber wie sagt man so schön, Reiten ist denksport, und wer nicht genug im Kopf hat, sollte vielleicht daran arbeiten...
Weil deine Schülerin hat wohl das Buch nicht wirklich verstanden, bzw. nur die Hälfte.
Die Bilder sind angekommen, aber das mit dem feinen Reiten wohl nicht.