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blondizicke16
31.01.2004, 11:27
naja

Llewella
31.01.2004, 11:50
Ich bin der Ansicht, daß es in seltenen Fällen (talentierter Reiter, braves Pferd und vor allem guter Reitlehrer/Bereiter) gutgehen kann.

Ansonsten meine ich, sollte man die alte Regel mit junger Reiter - erfahrenes Pferd berücksichtigen.

teufeline
31.01.2004, 12:14
schau mal etwas weiter unten - vor kurzem gab es nen Topic "Junge Reiter, Junge Pferde"

Caro
01.02.2004, 14:15
hallo,
also ich finde es kann nur kalppen wenn ein guter reitlehrer da ist.
ich bin das beste beispiel das es auch nicht so gut sein kann.
ich war damals elf und ritt in einem kelienn privatstall mit drei pferden einen shetty,welsh mix na ja er wurde verkauft und die damals 17jährige besitzerin bot mir mir an ihr anderes pferd einen 3jährige,rohe bilshübsche stute zu reiten.
ich hatte noch nie reitunterricht genommen und war immer nur im gelände. die besitzerin ist leonie(hieß so) so sechs mal oder so geritten und dann durfte ich ,es ist zum glück nie etwas passiert auch wenn es teilweise schlimm ausgehen hätte können. ich bin sie dann ein jahr lang im gelände geritten meistens alleine weil ich sonst dort niemanden kannte hin und wieder is die besitzerin mitgekommen,na ja dann wurde sie verkauft und sowas ich gehört hab geht sie mittlerweile erfolgreich l und m-dressuren.heute weiß ich das es damals von der besitzerin total unverantwortlich gewesen ist mich mit 11jahren auf ein dreijähriges pferd zu setzen..
caro

ines68
01.02.2004, 20:44
Hallo!
Ich will ja nicht angeben,aber es kann auch gehen!Ich bin 14 jahre mein Hotti 4 jahre und es klappt(mit guter Reitlehrerin)!
Er macht sich richtig gut!Vielleicht sollte man dieses Thema nicht allgemeinern!
MfG Sandra http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif

01.02.2004, 20:58
Hi

Also ich bin auch 14 mein Pferdchen ist jetzt 6 Jahre alt,hatte es aber schon als sie 5 war. Komme bestens mit ihr klar...hab A.-Springen gewonnen. Mit meiner Reitlehrerin in Springpferde A und L schon erfolgreich. .....

mfg

McFlower
03.02.2004, 10:24
Natürlich KANN es gut gehen. Wenn das Pferd einen angenehmen Charakter hat und der junge Reiter nicht zu ängstlich ist und ständige, gute Hilfe in Anspruch nimmt, kann es unter Umständen gut gehen.

Aber in der Praxis sieht´s leider meist anders aus. Wenn ich in meinem Gedächnis rumkrame, fällt mir aus den letzten zehn Jahren nur ein einziger Fall ein, bei dem die Kombination "unerfahrener Reiter - junges Pferd" erfolgreich war. Dagegen fallen mir aus dem Stehgreif mindestens 10 Katastrophen ein, bei denen entweder das Pferd wieder verkauft werden musste oder sich Reiter und Pferd auf einen minimalen Konsenz geeinigt haben ("Ich werfe dich nicht ab - und du verlangst dafür nicht, dass ich durchs Genick oder gerade oder sonstwie ordentlich laufe")

Flower

Astrid
03.02.2004, 14:29
Na klar kann das gehen! Mit dem richtigen Unterricht und Beritt! Warum nicht?

Gerade junge Reiter lassen sich noch gut belehren und gehen evtl. sogar sensibler auf das Pferd ein.

Viel bedenklicher finde ich die Kombination Junges Pferd und Reiter, der MEINT, reiten zu können und sich dadurch keine Hilfe holt. Dadurch sind Ausbildungsfehler vorprogrammiert!

LG

nordsee
03.02.2004, 17:48
leider ist es ja fast üblich das ein junger Reiter ein junges Pferd zum "Zusammen wachsen" bekommt - u dann werden die beiden alleine gelassen weil man sich ja den teuren Unterricht etc sparen kann - und das arme Hotti ist in ca 1/2 H der Verbrecher.... musste das immer wieder leidvoll feststellen - obwohl es auch Ausnahmen gibt!!!

bubi
07.02.2004, 00:38
also ich glaube auch, dass es nur in den seltensten fällen wirklich klappt... bei mir hats nun geklappt.. habe ein hotte mit vier jahren bekommen (3 wochen unterm sattel). er ist nun sieben... bin ganz stolz, was aus meinem kleinen geworden ist. ich bin nun 18 jahre alt..
aber ich kann nicht sagen, dass wir keine hürden in seiner ausbildung zu überwinden hatten. sicherlich gab es bessere und schwierigere zeiten, aber das ist glaub' ich bei jeder ausbildung eines jungen pferdes so.
ich habe es ohne RL gemacht.. war aber auch nicht mein erstes pferd, das ich ausgebildet habe (das erste aber nur bis A; hatte nicht so lange zeit, da es nicht mein eigenes war). nun nehme ich seit 3 wochen wieder unterricht, da ich es brauche...ich brauche nun auch hilfe von unten... und es läuft wirklich gut.
aber eben.. normalerweise bin auch ich sehr skeptisch, wenn man mir erzählt, dass irgendein junges mädchen eine 4 jährigen bekommen hat. vielleicht hatte ich auch glück, wer weiss.. zu dem erfolg hat natürlich sicherlich auch die allgemeine einstellung zur arbeit und die lernfähigkeit meines kleinen beigetragen, dass es nun so gekommen ist, wie jetzt. da kann ich meinem kleinen nur danken, dass er so schnell versteht, was ich von ihm möchte und immer (ja meistens.. hat wie jeder auch seine launen, die ihm gestattet seien) mit viel elan dabei ist..

lg

blondizicke16
07.02.2004, 09:51
Also ich habe meinen kleinen vor einem halben jahr bekommen und er war vom züchter und ca.2 wochen unterm sattel ! Jeder hat gesagt das kann nie was werden und so ! Bevor ich das pferd bekam hatte ich eine alter zuchtstute die auh nicht viel konnte und das war mein vorteil denn durch diese stute habe ich echt sehr viel gelernt , da sie ein zuchtstute war war sie sehr dominant und die ersten wochen ist sie nur gestiegen und hat gebuckelt ich wusste echt nicht mehr weiter doch dann aufeinmal habe ich begonnen mich durchzusetzen und dann hat sich alles geändert bald konnte ich schon A mit mit ihr gehen ( natürlich da ich untersützung durch meine reitlehrerin hatte ( Kein Beritt ) ) Auf diese stute hat sich keiner aus meienm stall getraut da sie sehr schwer zu reiten war ! Naja und wenn sie lust hatte zureiten hat sie mich einfach als ich mit dem sattel kan an die wand gedrückt ! .......................................Durch diese erlebnisse habe ich gelernt mit pferden umzugehen und zu merken wann es angst und wann es sturheit ist ! naja aufjeden fall komme ich mit meinem kleinen schwarzen jetzt super klar natürlich ist es mal besser und mal schlechter aber ich kann schon auf tunieren A starten ! Das ich aber noch nicht tue da ich meinem kleinen zeit lassen will ! ich bin zwar schon tuniere mit ihm gegannen auch erfolgreich aber nur E deenn das reicht für ihn erstmal ! Aber eins habe ich gelernt bei pferden kommt man nur mit RUHE und GEDULD voran !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1111

UnescaLisa
07.02.2004, 12:34
Ich denke auch, dass es mit einem guten RL gehen kann. Ich bin 15, hab kein eigenes Pferd,reite abba tagtäglich junge Pferde, und es klappt. Gut, die sind eben icht nur von mir geritten sondern von meiner RL, abba bei vielen von den "Bonzen-Kindern" (damit seid nicht ihr gemeint) ist es doch auch so, dass das Hoddi 3 mal die Woche von nem Profi geritten wird, der alles wieder "geradebiegt", und wenn dann das Kind draufkommt klappt einfach alles ...! Wenn die dann allerdings auf ein anderes Pferd kommen klappt gar nix mehr weil ja die Hilfen soooo anders sind als bei ihrem eigenen Pferd.
Aber generell denke ich,dass auch junge reiter ein junges Pferd geritten bekommen! http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif

SandraB
29.02.2004, 19:56
Kommt immer auf Reiter & Pferd an..... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif

03.03.2004, 18:52
Also, hm, ich dachte eigentlich immer, das sowas nicht geht. Ich hate auch schon als Kind Reitstunden auf dem Pferd der Eltern, aber ausgebildet habe ich nie selber, das Pferd wahr in beritt. Aber wenn ich so lese, wie BlondieZicke, und auch Bubi, offensichtlich ohne beritt oder Reitlehrer schon auf M-Niveau sind (Gallopptransversalen sind doch M-Lektionen, da bin ich jetzt unsicher), da kann ich mich nur noch Eines besseren belehren lassen.
Wäre toll, wenn ihr den Forumsteilnemern ein bisschen über eure Sporterfolge erzählen könntet, denn damit könnte man echt ein gutes Beispiel aufzeigen! Da könnten sogar die "Bonzenkinder" (gemäss UnescaLisa) sich endlich ein Beispiel geben! *Applaus für unsere jungen Ausbilder! Und: Werdet unbedingt Reitlehrer, sonst wäre das echt ein grosser Verlust für die Pferdewelt!
Ciao,
Arlette

05.03.2004, 19:06
@ Bubi und Blondiezicke: Hallooo ist jemand daa? Oder habe ich da was Blödes gefragt?

05.03.2004, 19:43
also ich bin so ein fall http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif
mein wallach (damals 6, ungeritten, galt als unreitbar, buckelte bis der reiter unten war - es "sass" nur 2 malwer oben - besser gesagt probierten sie es nur 2 mal in zu einem reitpferd "zu machen")
ergebnislos.

aber jetzt bei mir, er ist das bravste pferd das es gibt!!
und noch dazu konnte ich damals zwar reiten, aber war ein totaler angsthase http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif ein buckler und ich hatte weiche knie,..

also dieses pferd, mein nordwind, er hat mir sehr sehr geholfen!! durch ihn bin ich sicher im sattel, fürchte mich vor so ziemlich keinen pferd (problempferd, = buckler, steiger, durchgänger,..).
wirklich, durch dieses pferd lernte ich richtig reiten!! und dafür danke ich ihm"!!!


mfg rolexa

ps: ich denke das es mit rl (den ich nicht hatte) sicher geht. aber es gibt sicher sehr dominante pferde, die einem guten bereiter/ausbilder vorzuziehen sind.

houdini99
07.03.2004, 03:06
Ich bin ehrlich gesagt skeptisch. Ich kenne Fälle, in denen sogenannte junge Reiter ihre jungen Pferde soweit bekamen, daß sie sich ganz gut reiten ließen, aber doch erhebliche Mängel in der Grundausbildung aufwiesen, meistens waren das unkorrekte Anlehnung und mangelnde Geraderichtung mit allen daraus resultierenden Problemen.
Allerdings kann ich aus der Erinnerung sagen, daß viele dieser Pferde psychisch top in Schuß waren; vermutlich, weil sie keine Überforderung erfahren haben.
Dagegen habe ich schon diverse, von Profireitern angerittenen Pferdchen gesehen, die täglich frustriert in ihren Boxen standen.
Ich würde grundsätzlich nicht generell sagen, daß es geht oder nicht geht.
Sicher ist für mich nur, daß der "junge" Reiter immerhin so erfahren sein sollte, daß er weiß, was er unter sich fühlen muß, um zu wissen, daß er auch dem richtigen Weg ist.
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif

Castello
07.03.2004, 08:28
Ich denke es kommt immer auf das Paar an und was sie ereichen wollen. Ich kenne einige junge Reiter die ihre Pferde alleine reiten (oder vieleich 1x pro Woche ein RL ) das klappt nicht schlecht. Allerdings haben diese Reiter keinen Ehrgeiz d.H. sie starten keine Turniere. Sondern ihre Pferde sind einfach Freizeitpferde mit denen sie ein bisschen dressurreiten oder ausreiten. Die Reiter sind happy mit ihren Pferden (auch wenn gewisse Ausbildungsmängel vorhanden sind) und die Pferde sind zufrieden, da sie Psychisch nicht überfordert sind. Konkret kenne ich nur ein Beispiel von einem jungen Pferd ( damls 3 1/2 jährig ) das von einer jungen Reiterin geritten wird und seit 2 Jahren auch erfolgreich auf Turnieren startet *http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif (aber gerade von ihr lese ich hier keinen Beitrag). Seit ca. 2 Jahren geht sie ca. 1x die Woche in die Reitstunde, aber sie ist wahrscheinlich zu selbstrkritisch um sich hier ein "Kränzchen zu winden" ! http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/cool.gif

07.03.2004, 13:33
Es kommt sicherlich auf das jeweilige Pferd an.
Ich bin auch nicht besonders toll, aber mein Pferd (wird im Sommer 6) und ich reiten fröhlich und munter auf gutem A-Niveau (Dressur & Springen).
Ihm geht es prächtig, ich mag ihn, alles ist bestens. Er ist so ein ganz lieber, netter Kerl.
Mit meinem Pflegepferd war das schwieriger, denn er war schon recht verdorben, aber es hat auch geklappt (mit ganz viel Hilfe, von unten, von meiner Reitlehrerin).
Es hat nur viel länger gedauert und teilweise waren da sehr grobe Sachen drin, die ich nur mit viel Mühe wieder wegreiten konnte. Mittlerweile geht er aber alle L-Lektionen.
Dann gibt es bei uns im Verein ein Kind (13 oder 14?) mit jungem Pony (mittlerweile aber auch schon 8) und das ging gar nicht. Das Pony war hpyernervös, superschreckhaft und durchgeknallt. Dann hat meine Reitlehrerin angefangen das Pony 4x wöchentlich mitzureiten und das Pony ist echt super geworden.
Nächste Woche machen die beiden das kleine Reitabzeichen und das klappt sicherlich mit links.

07.03.2004, 20:48
Aach so! Jetzt verstehe ich, wieso Bubi und Blondiezicke gar nicht auf die Frage eingehen, ob sie Turniere starten: Das gehöhrt anscheihnend gar nicht zu ihren Tätigkeitsfeldern! Leuchtet mir ein! Klaro, sorry das ich so doof nachgefragt habe! http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/laugh.gif
SChönen Abend allerseits!
Arlette

Anita
08.03.2004, 12:47
@Arlette

Müsste meinen Kommentar wohl besser für mich behalten, aber kann es nun doch nicht lassen! Bubi ist, so wie Sie mir das vor Monaten geschrieben hat noch nie Starten gewesen! Sie hat dazu einfach kein Interesse. Darüber kann man jetzt denken was man möchte...........!
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif *http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif *http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif *http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif

08.03.2004, 15:47
@ Anita
Ach so, habe ich also richtig getipt! Tja, wenn mann Bubi so liest hat mann echt das Gefühl, sie reitet schon ganz schwere Prüfungen!
@ Bubi: Wieso reitest Du denn nicht in Turnieren, wenn Dein Pferd doch so gut geht? Willst Du denn keine Stallplaketen? Oder hast Du keine Zeit zum starten?
Grüsslein und einen ganz schönen Tag,
Arlette http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif

bubi
08.03.2004, 21:05
@arlette: sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe.. also M niveau ist übertrieben.. das reite ich nicht. ich weiss einfach, dass bubi die seitengänge sehr liegen, also versuche ich diese ein wenig auszubauen.. ich arbeite mich nicht nach stufe hoch sondern eher nach dem, was bubi liegt.. also eben vor allem die seitengänge.. und natürlich andere sachen nicht vergessen...=)
tja, warum starte ich nicht. war früher mit meinem alten paarmal, aber es hat mich einfach nicht so berauscht.. weiss nicht wieso. tja und da mein kleiner eigentlich ein sehr ängstlicher ist und fest an seiner routine festhaltet (aber beim ausreiten trotzdem ein schatz), will ich ihm das eigentlich nicht antun.. verstehst du das? ich weiss einfach, wie er reagieren würde und da ich das auch nicht unbedingt will, lass ich das. habe meinen RL und meine kollegen, die mich ab und an mit oder ohne danach zu fragen kritisieren und das reicht mir eigentlich um zu wissen, was ich kann und was nicht und was ich noch verbessern oder ausbauen sollte. das starten hat mich einfach nicht sooooo gepackt.. fands nett aber nicht mehr.. bin nicht sooo der wettkampftyp.. will ein schönes leben mit meinem hüh haben, ohne druck und so. gut, druck kann man sich selber machen, aber trotzdem. kann auch freude an einem dressurhüh haben ohne starten zu gehen..

@anita: kennst ja meine einstellung zu dir.. halt deinen mund. bubi existiert nicht mehr in deinem wortschatz..

09.03.2004, 11:38
@ Bubi: Danke für deine ausfürliche Antwort. Klar, verstehe ich das, ich selber bin ja auch noch nie gestartet, aber das ist weil ich noch gar nicht so weit bin. Ich finde auch, dass das schöne Leben mit dem Pferd das wichtigste ist, und schlieslich soll doch jeder machen, was er will.
Ich habe das mit dem M-Nivau einfach falsch verstanden, sorry! Hat halt so getönt...
Schönen Tag und liebe Grüsse
Arlette

bubi
09.03.2004, 11:44
@arlette: ein zwei lektionen schon, aber wie gesagt, wir sind am üben und nicht am können..
schön, dass du das verstehst.. das verstehen nicht alle.. http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif

Walli**
09.03.2004, 12:20
sorry gehört nicht hier her, aber wer ist Cashel Cliff?

bubi
09.03.2004, 12:23
@walli.. das wissen wir eben auch nicht. der feigling kann nur runterputzen aber nicht sagen, wer er ist.. kennt uns aber (also mich, castello, EJ...)

Walli**
09.03.2004, 12:29
hab da was nachgeforscht....

bubi
09.03.2004, 12:45
ui!

sandura83
22.02.2006, 13:59
Also ich denke, dass das gut gehen kann, wenn man das unternehmen pferdeausbildung nicht alleine unterimmt. Pauschal sagen "Kind auf Kind geht nie" kann man glaub ich nicht.
Es gibt ja echt viele junge reiter die gut und talentiert sind, das nötige gefühl für pferde mitbringen und denen erfahrene ausbilder zur seite stehen.
http://forum.springwelten.com/iB_html/non-cgi/emoticons/blues.gif

Oppenheim
24.02.2006, 10:12
Ich glaube es sollte eher heißen:

unerfahrener Reiter - erfahrenes Pferd und
unerfahrenes Pferd - erfahrener Reiter

Man kann nicht sagen, daß ein junger Reiter keine Erfahrungen hat. Und jung ist ja auch relativ.

sahen
25.02.2006, 08:10
Wenn aber kein Grundwissen und keine Bereitschaft zum lernen udn utnerricht nehmen da ist, wenn nur im Gelände rumgejuxt wird und es kein (bei jungen Reitern normal) Gefahrenbewusstsein gibt, dann kann genau die Kombination "junger Reiter, junges Pferd" völlig in die Hose gehen. Die andere Seite der Medaille ist, dss ein junger Reiter noch sein ganzes Leben mit Schule, Prüfungen, Berufsausbildungszeiten und ev. Familienplanung vor sich hat. Oft bleibt dann schon zum Ende der Pubertät das Pferd auf der Strecke.

Wir haben es auch schon oft erlebt, dass da ein Jungpferd für ein junges Mädchen zum "Zusammenwachsen" Probe geritten wurde. Das waren dann aber oft schon Mädchen, die mit Ponys erfolgreich unterwegs waren, dann sah es so aus, als könnte es Erfolg haben. In vielen Fällen haben wir aber Eltern und Kinder auch schon mit der Empfehlung, erst mal in eine Zehnerkarte zu investieren, wieder weggeschickt. Die saßen dann auch maximal 5 min auf unseren Pferden, für so was bilden wir sie nicht aus und da bewegen wir uns dann auch oft in einem Preissegment, wo es für die Eltern uninteressant wird. Die aber dennoch der Meinung sind, dass wir uns dann "vor Ort" noch um fast 50 % runterhandeln lassen.

sarah1994
25.02.2006, 14:41
Junger Reiter - junges Pferd kann auch durchaus gut gehen, wenn alle in der Familie reiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich bin 11 und mein Pferd "David Little" ist erst 4 und es geht prima! (Allersdings reite ich auch schon mehr als 6 Jahre, oftmals auf Großpferden)

Wolkenschweben
25.02.2006, 21:19
schwieriges thema...

in einer cavallo haben sie mal ne reportage gebracht. und der grundsatz "reitanfänger und erfahrenes pferd, erfahrener reiter, junges pferd" stimmt nicht unbedingt. junge pferde passen gut zu anfängern, denn sie können zusammen lernenund auch voneinander. es kommt nur auf beider persönlichkeiten an. wenn das junge pferdchen ein heißer, nervöser feger ist, gehört da natürlich ein erfahrener reiter drauf, den nichts so schnell aus der ruhe bringt.

Oppenheim
25.02.2006, 22:00
Wir haben in Sachsen eine junge engagierte Reiterin. Sie hat jetzt den gekörten Trakehnerhengst Brioni in Beritt und ist mit ihm super erfolgreich. Sie hat schon Etliches geritten und hat auch einige Erfahrung, trotz ihres Alters. Auch sie hat Trainer an der Hand und fährt oft zu Förderlehrgängen. Ich denke sowas ist halt immer relativ zu betrachten.

sarah1994
27.02.2006, 14:58
Hatte wohl doch im vorherigen Bericht - vor 2 Tagen - zu sehr geklappert. Trotz Trainer, Erfahrung und vorherigen Abreitens: Abgeschossen. http://www.young-horse-gate.de/user/e0d265d55c92da885d9a16846810745a/images/blogger/139.jpg

miss_holmes
08.04.2006, 00:40
hab mein Pony dreijährig bekommen, da war ich 11 und hatte 3 Jahre Schulpferde Erfahrung. Ziemlich temperamentvoll manchmal. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten gehts aber. Pony ist jetzt Dressur E/A und Springen A/L, aber ich bin zu groß...so ein Mist ^^
Meine Hannostute hab ich letztes Jahr bekommen, da war ich 14. Sie ist zwar 7 gewesen aber erst 6 Wochen geritten. Total liebes, umgängliches Pferd=> klappt super.

Veracruz9
08.05.2006, 16:54
Kann klappen - aber muss nicht.
Bei uns im Stall war es so üblich das die Jungpferde von den Reitschülern die "besser" sind und soz. einen Sonderstatus hatten eingeritten worden - das hat immer geklappt bisher.
Und nicht nur unter dem Gesichtspunkt das niemand dabei zu schaden gekommen ist, sondern einige der Ponys sie mittlerweile verkauft wurden sind sehr erfolgreich auf Turnier.
Und mit dem Richtigen reiter gehen die die noch im Anfänger-SChulbetrieb laufen locker ne A-Dressur und E-Springen.

Ich selbst hab auch in sehr jungem ALter schon viel mit jungen Pferden zu tun gehabt, die ich ausgebildet hab.
Die Stute ist weg gegangen, da hab ich keine Ahnung was draus geworden ist, der Hengst (Welsh A) mittlerweile als Wallach Kinderpony sehr erfolgreich.
Den seh ich noch oft auf Turnier in Reiterwettbewerben, E-Dressur und Führzügel mit immer neuen kleinen Reitern – immer sehr erfolgreich!
Einen weiteren jungen Hengst“später Wallach bin ich auch allein geritten, er hatte leider einen Herzfehler und war dadurch unreitbar wie sich später herrausstellte, und er sollte auch für weit mehr Geld verkauft werden als ein „verrittener Zosse“ wert wäre.
Das mit dem Herzen kam dann bei der AKU raus.
Da war ich so zwiscehn 11 und 15.
Ich hatte aber auch schon seitdem ich auf älteren gut ausgebildeten und anderen schwierigeren Pferden Unterricht.

War also im Verhältnis schon etwas erfahrener.

Habe es aber schon oft genug gesehen, wie Kinder junge Pferde gesehen haben – und keine Unterstützung durch einen RL – und wie es dann nach hinten losgegangen ist.

Josi
29.06.2006, 13:29
bei mir geht das auch, am anfang die pferde bin ich nur mit reitlehrer eingeritten, nun reite ich sie teilweise schon selber ein und sie gehen top, ich lasse mir zwar ohne RL länger zeit aber sie gehen trotzdem richtig gut. Also es KANN wirklich gehen! einige von den jungen sind mittlerweile schon verkauft und andere reite ich auf dem turnier A/L. also kann es gehen. aber man brauch dazu auch eine vorher nötige ausbildung! damit meine ich wenn man noch nicht lange reitet und im sattel noch unsicher ist sollte man kein junges pferd anreiten!

Nemo
24.08.2006, 11:32
Also bei mir hats auch super geklappt, habe mit 10 Jahren einen 3 jährigen, gerade angerittenen Dülmener bekommen (1,30 Stockmaß), mittlerweile ist er 10, wird von meiner kleinen Schwester geritten und hat E-Springen gegen Großpferde gewonnen. Mit 15 hab ich dann Nemo bekommen (damals 2-jähriges Niederländisches Reitpony mit 50% Araberblut) und hab ihn 3 jährig eingeritten, mittlerweile ist er 4 und geht ungefähr E-Niveau (Dressur und springt auch schon ca. 80 cm und kleine Baumstämme im Gelände.) Allerdings hatte ich auch fast immer Hilfe von meinem Vater, der selbst auch reitet.
Und beide Ponys sind absolut keine Schlaftabletten und ziemlich temperamentvoll!
Es kann also super klappen.
LG Nemo

edit: Ach ja, das sind die beiden:
http://www.nixfree.com/userdaten/1/1000111514/bilder/rusty_turnier.JPG

http://www.nixfree.com/userdaten/1/1000111514/bilder/Nemo.JPG

nordish by nature
11.11.2006, 13:31
Von der Konstellation "unerfahrener Reiter auf unerfahrenem Pferd" halte ich als Trainer C rein gar nichts.

Um ein Pferd auszubilden, gehört eine Menge Erfahrung und Feingefühl. Trotz mehrmaligem Abraten haben sich einige Schüler junge Pferde gekauft und sind damit gnadenlos gegen die Wand gefahren. Sicher freue ich mich dann über zahlungskräftige Kunden, die ihre vergurkten Rösser dann zu mir in den Beritt geben, aber im Sinne des Erfinders ist das ja wohl nicht http://forum.springwelten.com/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif

Wenn ein Bereiter das Pferd mindestens dreimal die Woche reiten würde, könnte ich diese Lösung noch recht akzeptabel finden. So macht es z.B. eine Bekannte von uns, die auch noch recht unerfahren ist. Das Pferd ist allerdings auch totbrav und nimmt Reiterfehler nicht wirklich krumm.

Du Pré
10.02.2007, 13:06
Wir stehen auch gerade vor so einer Entscheidung.
Mein Bruder (15) soll ein Springpferd bekommen. Nun haben wir erstmal einen 4-jährigen Wallach mit viel Potential und eine 12-jährige Stute, die M/B gegangen ist zur Auswahl. Unser Problem ist, dass wir keinen RL in der Nähe haben und immer ca 20km fahren müssen, aber das geht halt auch nur am We. Zudem ist das bei springpferden noch so eine sache, da die ersten Male im Parcours auf einem Turnier absolut prägend sind und absoluten Profis überlassen werden sollten. Wir haben uns quasi schon gegen den 4-jährigen entschieden, auch weil die Röntgenbilder nicht so klasse sind.
Die stute allerdings ist schon relativ alt, und wer weiß was die schon getan hat. Zudem ist stute etwas unpraktisch, da wir 2 Wallache haben und die alle in einen Offenstall sollen. Schwierige Entscheidung. zumal da unser RL den jungen super findet und seine Frau die Stute ;-) Aber einen 7-jährigen mit Erfahrung und Potential kann man wiederum kaum bezahlen...
Ich selbst hab mit 16 einen 4 1/2-jährigen Dressurwallach bekommen, am Anfang hatte ich auch viel Unterstützung (inkl. machmal Beritt) von meinem RL und sind nun auf Anfang L Niveau, jetzt hatte ich wegen eines Umzugs seit gut 3 Monaten keinen Unterricht mehr und das ist gar nicht gut.... Aber morgen gehts zum Glück wieder los.
Insgesamt kann ich auch nur sagen, dass Junges Pferd-Junger Reiter nur mir der entsprechenen Unterstützung geht. Und das Dressurpferde immer noch ein bisschen unproblematischer sind als Springpferde (s.o.)

lg

Gavin
10.02.2007, 19:09
Habe es au so gemacht. mit 17 habe ich einen Walach angeritten, später in Dressur und Springprüfungen vorgestellt.

Grüße

Gamine
13.02.2007, 21:20
wir haben ein 3jähriges schulpony. http://forum.springwelten.com/iB_html/non-cgi/emoticons/sad.gif

Robin
03.04.2007, 18:10
Kann gerade von solch einem Fall berichten:
Reiterin ,35 Jahre alt, reitet seit ca 2 Jahren, kauft sich vom Züchter eine dieses Jahr 5 jähr. Stute, die nur leicht angeritten ist. Das Pferd ist wirklich sehr brav, aber keine Schlaftablette.
Die Frau hat das Pferd jetzt 4 Wochen , läßt die Stute in der Woche von einer Profi Reiterin ausbilden und reitet am WE unter deren Anleitung . Der Grundgedanke ist ja: Zusammen mit dem Pferd lernen.
Letztes WE passierte folgendes:
Die Frau(Besitzerin) trabt an, das Pferd galoppiert aber an, sie hält vorne fest und ihr Stütchen wird statt langsamer immer schneller. Beide geraten in Panik. Nach ca 14 Hallenrunden mit pötzlichen Stopps und Beschleunigungen nimmt alles ein gutes Ende. Die Stute bleibt in der Ecke stehen ohne das die Besitzerin runtergefallen ist.
Seit dem hat die Stute unter ihrer Besitzerin Angst und die Besitzerin auf ihrer Stute ebenfalls. Bei der Bereiterin, die ihr Sicherheit gibt, ist es kein Problem. Meines Erachtens ist da ein Unfall vorprogrammiert, wenn dieses Pferd jetzt nicht über einen längeren Zeitraum nur von der Bereiterin geritten wird.
Das sind so typische Probleme, die in der Konstellation : unerfahrener Reiter mit unerfahrenem Pferd passieren und die kein Bereiter der Welt verhindern kann.
Bis das Pferd wieder unter der Besitzerin so viel Vertrauen hat, daß so etwas nicht noch einmal passiert, können Jahre vergehen. Doch wer hat so viel Zeit. Also ist der Verkauf dieses wirklich guten und braven Pferdes vorprogrammiert.
Möglicherweise kauft sich wieder ein unerfahrener Reiter dieses Pferd, ihm passiert das Gleiche und schon ist das Pferd ein Verbrecher und soll umgetauscht werden.
Solche Fälle erlebe ich als Pferdewirtin/Reiten am laufenden Band. Gut für mich, denn davon lebe ich. Aber doch nicht sehr sinnvoll.
Da erlebt ein gutes und braves Pferd einen Vertrauensbruch und wird statt zum Ausbildungspferd direkt ein Korrekturpferd. Das hat doch kein Pferd verdient.