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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pferdezucht



Ciruna
29.11.2003, 09:23
Ich glaube, daß ich mir in den letzten Jahren um diese Jahreszeit die ersten Gedanken für die neuen Bedeckungen meiner Stuten gemacht habe.
Dieses Jahr habe ich noch nicht einen Gedanken daran verloren.
Nicht das ich keine Lust mehr habe zu züchten, aber bei der derzeitigen Marktsituation lasse ich meine Stuten lieber leer,gut gebrüllt, denn zuerst einmal kommen im nächsten Jahr noch 3 Goethe Fohlen bei mir.

Was werdet Ihr machen, wie sah es bei der Vermarktung bei Euch aus?
Welche Verbindungen hattet Ihr in diesem Jahr und welche Verbindungen kommen bei Euch 2004http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif
Warum ist der Absatz so schlecht??? Was sollte sich in der Zucht ändern???

Ja, und dann gibt es noch so Kommentare: hätte mein Stutfohlen (Vater: Goethe, Mutter von Airport) einen Hannoveraner Brand, dann hätten wir es gekauft.
Ist das NORMAL?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif Das Pferd bleibt doch das selbe, auch wenn es "NUR" einen Rheinländer Brand am Schenkel hat.

Gruß
eine etwas frustriete Ciruna

Kareen
29.11.2003, 10:07
Das zeigt meiner Meinung mal wieder, dass zu viele Leute mit zu wenig Ahnung rumlaufen. Wenn man nicht gerade eine künftige Zuchtstute sucht, kann es doch völlig egal sein, was für ein Stempel drauf ist...
Bei mir ist es eher der Zeitfaktor, der mich davon abgehalten hat, in der letzten Saison alles decken zu lassen.
Kommendes Jahr wird es sehr von meinen privaten Umständen abhängen (wieder hauptsächlich Zeitgründe) wieviel ich decken lasse. Die Vermarktung läuft wieder an, mach Dir keine Sorgen. Ich denke aber, dass man sich vielleicht heutzutage als Züchter darauf einstellen muß, dass man seine Sprößlinge eventuell bis ins Reitalter behalten muß. Meine besten aus dem letzten Jahrgang, hab ich noch. Bei denen ist es mir auch nicht bange, wenn ich sie selbst aufziehe. Bindet halt nur Ressourcen, was dann dazu führt, dass ich nicht in dem Umfang 'nachproduziere'. Nächstes Jahr gibt's bei mir nur eins. Ich werde auch sicherlich von den 1-2-jährigen noch den einen oder anderen zum Schmerzgrenzenpreis weggeben, damit ich für die besten auch genug Zeit und Platz habe.
Allen viel Glück http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif

Benjie
29.11.2003, 12:49
Bei uns sieht der Absatz ziemlich gut aus. Wir haben nur noch einen Zweijährigen im Stall. Die Quote der Goldfohlen war bei uns in den letzten Jahren aber auch 75%. Und das Gest. Birkhof hat bei uns Gekauft oder kostenlos Vermittelt. Da wir zur Zeit Ressoursen freihaben haben wir uns letztes Jahr auch an einen Outcrosshengst ( Tollamore) herangetraut.Für das Fohlen 2005 haben wir schon ein konkretes Angebot wenn wir Chambertin nehmen. Wir Züchten halt nie mit zu vielen Stuten damit uns die Sache nicht über den Kopf wächst. Es macht auch nur sinn zu Züchten wenn die Stutengrundlage eine gehobene Qualität hat. Dann braucht man eine gute Vermarktungsschiene. Wenn das alles da ist, fällt der Verkauf der Fohlen auch nicht so schwer und der Markt für gut gertittene Reitpferde ist ja sehr wohl vorhanden.

29.11.2003, 15:47
für 2004 fehlt mir auch noch die rechte Energie.
Und das riesen Hengstangebot macht mich oft auch viel zu müde, mir alles anzuschauen.
Dieses Jahr hatte ich nur Fohlen von Salieri.Die Vermarktung hätte problemlos funktioniert, aber ich verkaufe normalerweise erst ab Reitpferdealter.Das mag vielleicht "dämlich" sein, gibt mir aber die größtmögliche information über die Vererbungskraft meiner Stuten.Denn ohne Frage gehören nur die Besten in die Zucht-nur wie definiert man das? Kann man das definieren?
Schade nur, das die Vermarktung meist über Gestüte läuft, das der Fohlenmarkt für "Einzelkämpfer" momentan ziemlich "tot" ist.
Bei Reitpferden muss ich Benjii unbedingt recht geben: der Markt erholt sich sehr schnell, und die Nachfrage ist vorhanden.
2004 erwarten wir nur ein Fohlen-(dafür haben wir schon "dazubestellt", und von befreundeten Züchtern zugekauft).Und die weiter Planung für 2004?
Salieri, All in one, Fantomas Farouche, hmm, und weiter weiss ich noch nicht.
Und die Brandfrage?
Les dazu nur mal bitte Süddeutsche Körung....solange es solche Kommentare-wie:ihr südd habt doch keine guten Pferde....zu lesen gibt-tststs
Zumal die meisten zugelassenen Hengste über ein "norddeutsches" Pedigree verfügen.....
Ein gutes Pferd hat weder Brand, noch Farbe-sagt man, verkauft man aber eben nicht immer so http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/cool.gif

jens
29.11.2003, 17:30
Kann euren Äusserungen bzgl. des Brandes nur zustimmen, muss aber auch anführen, dass sobald der Kauf eines Fohlens vollzogen wird, um es dreij. wiederum zu vermarkten, nicht unerheblich ist, wie es gebrannt ist. Meist strebt der Käufer eine Vermarktung über die jew. Verbandsauktion an. Dies kann er nur als Mitglied. Oder aber er wechselt, was mit Mehraufwand verb. ist. Somit verstehe ich das Argument des Han. "Stempels" schon.
Viele Grüße; Jens.

Kareen
29.11.2003, 19:14
Ja, das kann ich auch einsehen. Aber dann erkundigt man sich doch normalerweise vorher, welchem Zuchtgebiet das betr. Fohlen entstammt und fängt nicht vor Ort an zu nöseln: 'och der hat jetzt aber einen ganz falschen Brand' oder?
Das würde mich wahnsinnig machen, weil ich immer den Eindruck hätte, die Leute suchen nur nach einer Basis um den Preis zu drücken. Da wär' ich dann aber stur und halte es eher mit 'take it or leave it'. Diese Feilscherei geht mir sowieso auf die Nerven. Ich mache das auch nicht, wenn ich ein Pferd vermittle. Entweder finde ich den Preis ok und vermittle es auch dafür oder ich finde den Kurs unangemessen, dann bitte ich die Leute, mir Bescheid zu geben, falls Sie mit dem Preis runtergehen. Wenn hinterher jemand da ist, der bereit ist, die Mücken auf den Tisch zu legen, aber aus irgendwelchen Gründen den Preis nicht ganz zusammenbringen kann, sind die meisten Verkäufer bereit, sich noch etwas entgegenzukommen. Das ist was anderes als dieses Feilschen um des Feilschens willen, was manche Leute betreiben. So ein Pferd ist ja schließlich kein Orientteppich. Bei Hundewelpen finde ich das noch viel krasser. Meist fahren diese Leute in Neuwagen vor, die ein Vielfaches von dem kosten, was ich jemals für einen fahrbaren Untersatz ausgeben würde. Aber bei dem neuen Fiffi wird noch gefragt, ob der Preis verhandelbar ist. Solche Leute schicke ich gleich wieder weg. Das sind nämlich genau die bei denen dann plötzlich vor dem Urlaub der Hund 'verschwunden' ist. Da braucht weder ein Hund noch ein Pferd von mir hin...

Das ganze Hin- und Her führt doch im Grunde zu nichts. Und gerade bei Fohlen, wo sich der Preis sowieso ganz schlecht relativieren läßt, finde ich gilt: Wenn es gefällt, dann Geld auf den Tisch und wenn nicht, dann ist es vielleicht einfach nicht das richtige Fohlen.

29.11.2003, 19:29
eben!
Ich denke auch, das es die Leute nicht tatsächlich stört, was da hinten draufgebrannt ist-wäre es der Hanno Brand, würde die Blesse, oder der weisse Fuss hinten links stören.

Und Fohlen sind diesen Dingen im besonderen Masse ausgesetzt.Da ist es enorm anstrengend, mit potentiellen Käufern über Farbe, Brand und diverse andere "Minderungsgründe" zu diskutieren.
Vor allem der Spruch: wir wissen ja nicht was draus wird!? Ist einfach nur mühsam-dann schaue ich mir nämlich kein Fohlen an....
So bleib ich lieber dabei erst dreijährig, angeritten zu vermarkten, nach Möglichkeit ohne Verband (da hab ich schon zu tolle Dinge erlebt).Und talentierte, gut ausgebildete Pferde finden da immer einen Abnehmer.Der Rest, der nicht so talentierte, tja, da wird es dann schon schwieriger.Da wird die Vermarktung dann schon anstrengender.

Kareen und die Preisfeilscherei-grausam! Und bei den Hunden-noch grausamer!
Deshalb hab ich das sofort wieder eingestellt und nach einem Wurf-mit z.T. verherenden Interessenten, und einem fürchterlichen Gewissen(sind aber alle toll untergebracht, aber weiss man das vorher?), die Hundezucht sofort beendet.
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif

Ciruna
29.11.2003, 20:04
@ Jens,
hm, ich weiß nicht, ob ich, angenommen, ich würde ein Fohlen kaufen, dieses nur kaufen würde, um es 3 jährig auf irgendeiner "Verkaufsshow" wieder zu vermarkten. Kann ich mir nicht vorstellen, wird aber dann wohl so sein, wenn Du das schreibst. Ich habe bis dato nur ein Fohlen gekauft und das ist meine Pilot x Grannus Enkelin. Die hätte ich, kaum zu glauben, 1,5 jährig für richtig Geld verkaufen können, aber das wollte ich nicht, weil ich sie nicht zur Weitervermarktung gekauft hatte, sondern um eine weitere Grundlage in der Zucht zu haben.

Vor einigen Jahren war es auch noch so, daß man gerade den ersten Fohlenjahrgang eines Hengstes extrem gut verkaufen konnte, zu mindestens war das bis heute meine Erfahrung.
Heute ist auch das nicht wirklich einfach.

Egal, habe mich jetzt auf alle Fälle entschlossen, mein schwarzes Goethe-Teufelchen zu behalten und dann werden wir mal 3 jährig weiter sehen.Die Verkaufszeit ist nun eh vorbei und da ja auch mal ein blindes Huhn irgendwann ein Körnchen findet und ich gerade von diesem Stufohlen überzeugt bin, kann ich irgendwann vielleicht auch mal sagen:
DAS WÄRE IHR PREIS GEWESEN!!!!

Hoffe für mich selber nur, daß im nächsten Jahr nur Hengstfohlen bei mir kommen, sonst habe ich irgendwann doch noch mehr, als mir lieb sind.

Für 2004 kommen also folgende Kmbinationen:

GOETHE x Airport x Sendbote (3te Mal )
GOETHE x Cordino x Airport
GOETHE x Paradiso x Grannus

Außerdem:

GOETHE x Aarking xx x Wladimir
GOETHE x Aarking xx x Absatz

Einen ganzen Stall nur Goethe Kinder, das wird sicherlich interessant.

Gruß

Ciruna

Benjie
30.11.2003, 11:06
Zu den Leuten die Sagen das Pferd hat den falschen Brand, oder Ihr im Süden könnt eh keine guten Pferde Züchten, oder ein Traki ist ein Hauptgewährsmangel usw. Hey wollt Ihr wirklich eure Nachzucht an solche dümmlichen Proleten verkaufen? Das sind doch die die ihre Pferde Sauböcke schimpfen weil sie zu doof sind eine Distanz zu treffen. Die ihre Pferde nassgeschwitzt im Hänger stehn ham und sich einen hinter die Binde kippen. Welch Glück für ein Pferd wenn es den falschen Brand hat.

30.11.2003, 20:14
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif

hannoveraner
01.12.2003, 09:51
ich denke ähnlich wie jens, gerade hier in Hannover werden die meisten Fohlen an Aufzüchter verkauft, die diese irgendwann wieder verkaufen wollen (außer eventuell einigen Stutfohlen). Sind diese Aufzüchter nicht generell jetzt vorsichtiger geworden beim Einkauf? Warum sollen diese sich Fohlen für 4 oder 5000 Euro kaufen, wenn ein ungewisser Anteil mit TÜV-Mängeln nachher 3jährig deutlich weniger wert ist. Viele dieser "Aufzüchter" suchen heute rohe Jährlinge/Zweijährige für kleines Geld mit gutem TÜV und bekommen diese auch wegen der vollen Züchterställe. Großer Vorteil für diese ist sicher die große Verminderung des Risikos.

duntroon
01.12.2003, 10:05
wie gross soll/darf ein züchterstall sein damit er sich wirtschaftlich rentiert ?

Charon
01.12.2003, 10:28
Ich hab glücklicherweise weniger Probleme mit der Vermarktung, da wir gute Connection in die USA haben und der Markt ganz gut ist.

Falls es doch nichts wird mit den Usa haben wir glücklicherweise viel platz und jede Menge Futter...Da wird dann 3 jährig verkauft.

Ciruna
01.12.2003, 22:49
@Hannoveraner,
sorry, kann Deinem Bericht nicht ganz folgen.
Vom Fohlenpreis war aus meiner Sicht gar nicht die Rede, warum die Fohlen von so vielen nicht vermarktet wurden.
Es ist doch einfach so: wenn mir ein Fohlen gefällt, alles hat, was ich mir "wünsche", die Abstammung auch noch nach meinem Geschmack ist, dann ist es doch ganz egal, ob da nun das H für Hannover drauf ist oder die Rehkrone vom Rheinland oder welcher Brand auch immer, das Pferd selber wird doch keinen Funken besser oder schlechter, wenn es einen anderen Brand hätte, oder sehe ich das verkehrt?
Wenn ich das aus der Sicht einer eventuellen späteren Weitervermarktung sehe, dann weiß ich das a: am Tag X des Kaufes und b: leigen ja auch nicht umbedingt Weltmeere zwischen den einzelnen Verbänden.
Die Sache mit dem Brand ist mir dieses Jahr einfach nur bitter aufgstossen, weil es bei mir so war, klar, wenn ich einmal davon ausgehe, das meine Stute eine Hannoveranerin ist und Gothe ebenfalls Hannoveraner, dann hätte das Stütchen auch einen Hannoveraner Brand erhalten können..........ABER,
wäre das nicht "Verrat" an meinem Verband,hört sich jetzt vielleicht ein wenig ulkig an, aber Ihr wißt schon wie ich das meine. Ich bin doch Rheinische Züchterin, also erhalten auch alle meine Fohlen den Rheinischen Brand und ich glaube, daß sich das Rheinsiche Pferdematerial vor keinem anderem Verband verstecken braucht, eigentlich ganz im Gegenteil, finde sogar, daß das Rheinland im Aufschwung ist.
Ein Pferd abzuurteilen, weil es den "falschen" Brand hat, nee, das kann nicht richtig sein.
Punkt um, ich bin froh, das es so ist, wie es ist, denn Menschen, die ein Pferd nur kaufen wollen, weil es den Brand XYZ hat, die sollen sich so eines kaufen und haben es dann auch nicht anders verdient und schon gar nicht mein Fohlen!!!

Was die TÜV Gutachten anbelangt, hm, warum haben denn so viele Youngster einen schlechten TÜV???
Vielleicht weil am falschen Ende gespart wurde während der Aufzucht, zu wenig Auslauf, Veranlagung?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif Darüber gab es in den Niederlanden eine sehr interessante Studie.

Gruß
Ciruna

duntroon
02.12.2003, 08:49
Zitat[/b] (Ciruna @ Dez. 01 2003,21:49)]Was die TÜV Gutachten anbelangt, hm, warum haben denn so viele Youngster einen schlechten TÜV???
Vielleicht weil am falschen Ende gespart wurde während der Aufzucht, zu wenig Auslauf, Veranlagung?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif Darüber gab es in den Niederlanden eine sehr interessante Studie.
sag mal, hast du die studie in greifbarer nähe ? kannst du mir die mal bitte rüberschicken ?

grüsse

Ciruna
02.12.2003, 09:12
Hi Duntroon,

da muss ich erst mal in meinem Chaos nachsehen, wo ich das "versteckt" habe.

Den Bericht habe ich sicherlich noch, die Frage ist wo?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif

Gruß

Ciruna

angel36
02.12.2003, 09:34
@ Ciruna: die Leute sind ja dann wirklich dreimal blöd gewesen, selbst wenn man eine Zuchtstute sucht, ist dieses Fohlen doch 100% bei den Hannoveranern eintragbar! Sofort und ohne Zucken. Höchstens bei der Prämierung geht man vielleicht leer aus. Ich schätze, die haben wohl nur nach einem Grund gesucht, das Fohlen nicht zu nehmen. Würde mich nicht drüber ärgern. Wäre übrigens auch an dem Bericht interessiert, will ja auch alles richtig machen... (E-Mail hattest Du wohl schon mal).

Katja

duntroon
02.12.2003, 09:46
wobei nun das thema "aufzucht" schon sehr interessant ist ... wie stellt ihr euch die optimale aufzucht vor ? wo liegen die mindestanforderungen an einen aufzuchtbetrieb ?

02.12.2003, 09:47
Hallo Katja,

och, ich ärgere mich jetzt auch nicht mehr darüber, denn eigentlich bin ich froh, daß Gasira nun bei mir bleibt.
Sie ist absolut umgänglich mit ganz viel Bewegung und ich habe keine Bedenken, vorrausgesetzt, daß sie gesund bleibt, daß sie ihren Weg im Sport machen wird, ebenso wie ihre Halbgeschwister und ihre Vollschwester.

Ich finde die ganze Marktsituation zur Zeit einfach sehr frustriertend und da muss ich mich als kleine Züchterin doch fragen, ob es sich da tatsächlich lohnt, daß ich weiter züchte.

Tja, dann kommt da auch noch so die Frage auf: züchten wir oder wollen wir nur vermehren?
Mich würde wirklich mal interessieren, wie viele Züchter ihre Fohlen dieses Jahr nicht verkauft bekommen haben, aus welchen Gründen auch immer.

Es ist ja nicht so, das ich für mein Goethe Fohlen keine Nachfragen hatte, waren sogar recht hoch, aber bei Preisen von 1800 Euro für mein Fohlen oder knapp darüber, da muss ich mir doch über den Verkauf keine weiteren Gedanken machen, bei einer Decktaxe die eben nicht jeder bereit ist zu zahlen. Davon mal abgesehen wollte ich auch keine 1000de von Euros für mein Fohlen haben, ein sehr guter Platz ist mir viel wichtiger gewesen und eine fördernde Hand.

Gruß

Ciruna

hannoveraner
02.12.2003, 10:06
@Ciruna: gut das Du nochmal nachfragst, habe mich mißverständlich ausgedrückt. Habe über die Brandfrage gar nichts sagen wollen, mir ist absolut klar, daß ein gutes Pferd keinen Brand und keine Farbe hat. Und die Leute die glauben, bessere Zuchtpferde als andere wegen des Brandes in ihrem Stall zu haben, sollen ruhig weiter in ihren Träumen schlummern, sie sollten die anderen mit dieser Meinung blos nicht belästigen!

Was ich sagen wollte: Traditionell gehen die meisten Fohlen in Hannover in Hände, die diese Fohlen irgendwann als Pferde wieder verkaufen wollen und zwar am besten mit Gewinn. Gute Fohlen haben in der Regel ihren Preis. Leider ist es heute so, daß Pferde von ordentlicher Qualität mit Tüv-Klasse 2- nicht mehr soviel wert sind wie die jungen Hoffnungsträger sprich Fohlen. Viele der ehemaligen reinen Fohlenkäufer erwerben heute Jährlinge und zweijährige zu günstigen Preisen und zusätzlich gutem Röntgentüv. Das mindert ihr Risiko!

Zu der TÜV-Geschichte generell: Heute werden die Untersuchungsgeräte immer besser und dadurch wird immer mehr erkannt. Manchmal habe ich das Gefühl, die Tierärzte müssen zudem für einige Befunde noch mehr Erfahrungen sammeln bevor sie eindeutige Urteile abgeben können. Und gerade mit der heutigen Rechtslage werden die Tierärzte überwiegend vorsichtig Röntgenbilder interpretieren (sprich lieber etwas schlechter einstufen), was ich auch gut verstehen kann.

Ciruna
02.12.2003, 10:24
Genau so meinte ich das mit dem Brand.

Das viele ein "günstiges gutes Fohlen" suchen, um es das später 3 jährig gut vermarkten zu können, das kann ich mir lebhaft vorstellen. Diese hatte ich dieses Jahr auch im Stall, habe ich ja einen Bericht zu vor beschrieben.
Och, ich könnte von diesem Jahr Sachen schreiben, da legt man echt die Ohren in Falten. Sagenhaft!!! aber was soll es!!!
Ich kann auf alle Fälle nun einmal behaupten, daß meine beiden fast 3 jährigen beide ein I-TÜV haben und das finde ich schon sehr, sehr gut. Na, sind ja nicht mehr meine, aber ich werde ja ständig auf dem Laufenden gehalten. Wenn die sich auch noch im Sport unter Beweis stellen, dann bin ich schon recht zu frieden und behaupte einmal, daß ich nichts falsch gemacht haben kann.

Egal wie es momentan auch aussieht, ich freue mich auf alle Fälle auf meine nächsten Fohlen.
Ganz gespannt bin ich auf die Kombination:
Goethe x Cordino, die hatte dieses Jahr ein sehr gutes Lord Loxley Hengstfohlen bei Fuß, der nun bei J. Schmelting ein neues Zuhause gefunden hat.
Schön ist sicherlich auch der Vergleich mit ihrer Mutter, die ebenfalls ihr 3. Goethe Fohlen erwartet.

Gruß

Ciruna

04.12.2003, 07:46
Habe mir nun betreffend zu diesem Thema Pferdezucht einmal die Körergebnisse von Handorf angesehen.

Was passiert denn nun in der Pferdezucht.
Keiner einziger Lancer Nachkomme wurde gekört, kein Abanos usw..

Da frage ich mich doch wirklich: WO GEHT DER TREND DENN NUN HIN http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif?

Habe noch vor einer kurzen Zeit gehört, wie durch die Bank weg die Abanos Fohlen gelobt wurden, doch wenn ich das Körergebnis nun sehe, frage ich mich, warum von diesen keiner gekört wurde und ich glaube, daß auch in Hannover keiner dabei war.

Ob es von großem Vorteil sein wird gerade in Westfalen so viele Holsteiner in die Zucht zu integrieren, halte ich für sehr fraglich.

Gruß
Ciruna

Ciruna
01.01.2004, 08:26
Habe noch einmal ein altes Thema nach vorne geholt, weil ich keine Lust hatte, daß ich ein ähnliches noch einmal als Topic einstelle.

Wenn ich so die ganzen Topics lese: suche Hengst für xyz Stute und davon gibt es ja hier reichlich, dann stellen sich für mich 2 Fragen:

a: welche Bedeckungen kommen tatsächlich zu stande und warum habt Ihr Euch gerade für diesen oder jenen Hengst entschieden???

b: was macht Ihr denn mit all diesen Fohlen, wenn die Marktlage weiter so "bescheiden" bleibt?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif

Gruß

Ciruna

01.01.2004, 11:06
@Ciruna

zu a: ich habe mich für einen speziellen Hengst entschieden, weil er mir von den Junghengsten mit am besten gefällt und ich das Gefühl habe, er könnte gut zu meiner Stute passen. Und ausserdem habe ich den Hengst gleich gemeinsam mit der neuen Besitzerin eines eventl. Hengstfohlens rausgesucht!
Und wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann kommt das auch garantiert zustande - vorausgesetzt die Natur spielt mit...... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif

zu b: ich lasse meine Stute auch nur deshalb decken, weil meine Freundin (die meine Stute erfolgreich auf Turnier vorstellt) mir versichert hat, das sie mir ein Hengstfohlen auf jeden Fall selber abkaufen wird und ich ein Stutfohlen mit absoluter Sicherheit als Nachzucht aus meiner Stute selber behalten möchte.

Ich züchte also nicht, um mit dem Fohlen dann den größtmöglichen Gewinn zu erziehlen, denn von meiner Freundin, die meine Stute größtenteils KOSTENLOS und auch relativ erfolgreich auf Turnieren vorstellt, werde ich dann bestimmt keinen utopischen Preis für mein Fohlen abknöpfen.

Bis jetzt hatten wir am Jahresende jedenfalls immer ein gutes Plus in der Kasse wenn wir die Startgelder von den Gewinnen abgezogen haben

Pech für sie, wenn es ein Stutfohlen wird , was wirklich dringend mal nötig wäre.
In meinem Stall wurden bis jetzt 5 Fohlen geboren und es waren bisher IMMER HENGSTfohlen.....

kann mir da mal jemand erklären, wie ich einen Stutenstamm erhalten soll?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/sad.gif

Non Stop
01.01.2004, 11:29
Die letzten Jahre habe ich meine Fohlen immer recht gut an den Mann gebracht.Aber auch nur,weil interessante,leistungserprobte Mütter die Basis bilden.Angepaart mit der internat.Spitze,oder Hengsten ,die aus hervorragenden Stämmen kommen.Ich glaube ,das nur auf dieser Grundlage ein langfristiger Zuchterfolg möglich ist.
Mein Rat-lieber etwas weniger decken u.dafür sporterprobte Mütter einsetzen und diese mit hoch erfolgreichen Hengsten besamen lassen.Nur so läßt sich der Fohlenabsatz problemlos regeln.

Ciruna
01.01.2004, 15:35
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif

Ciruna
01.01.2004, 15:36
@Thomas,

ha, kleiner Magier was??? Ich werde das Gefühl nicht los, daß Deine Beiträge, egal in welchem Topic immer dieser Unterton von "ironisch" haben.
sage mir, wenn das anders ist und ich hier ein wenig flasch liege, aber da mein Jahr 2004 schon ein wenig "bescheiden" anfing , bin ich ein wenig auf "Angriff" aus.

In diesem Sinne: FROHES NEUES JAHR!!!!
Gruß

Ciruna http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/mad.gif

hannoveraner
01.01.2004, 16:00
Zitat[/b] (Thomas66 @ Jan. 01 2004,11:21)]Licht,Luft,Sonne,Sozialkontakt,Bewegung und genetisch einwandfreie Elterntier das ist der *garant* für guten Tüv(wir hatten noch nie einen mit schlechtem TÜV)!
...sag niemals nie!! ...und garantieren kann man wohl bei Lebewesen nur das früher oder später eintreffende Ende http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif

jetzt stellt sich natürlich hier jeder im Forum die Frage, wie groß so ne "Lieschen Müller Fraktion" wohl sein kann??

Ciruna
01.01.2004, 16:38
@ Thomas,

siehst Du, du schreibst ja selber: bemühe mich, nicht mehr so frech zu sein (fällt mir nicht leicht) http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wow.gif

Du schreibst nicht wirklich etwas wahres positives, sondern schreibst lediglich in Rätseln, so das sich dann vermutlich jeder seinen eigenen Reim daraus machen soll, kann oder wie auch immer.

Wenn ich Deine Beiträge so durchlese, naja, dann muss ich mich allen ernstes fragen, wie alt der gute Thomas wohl ist?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif??? http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/tounge.gif

Gruß

Ciruna

hannoveraner
01.01.2004, 16:41
Zitat[/b] (Thomas66 @ Jan. 01 2004,15:30)]Man muß aber mit den *Lieschen* auch umgehen können,sind schon *speziel*(zuhören,ach ja ,och ,ne ,ja,ja usw.)!
Gerade eben hat wieder eins angerufen und hat mir ne Stunde von dem süßen *Schnucki* erzählt!
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif ....die können aber auch was erzählen, da darfste aber bestimmt nicht zu provozierend ironisch sein, die fühlen sich sonst gekränkt!

Es ist doch gut, wenn man gewisse Stammkundschaft hat. Wir verkaufen auch großteils an Leute die selbst schon gekauft haben oder eben Bekannte von denen. Hatte in den letzten zwei Jahren auch eher das Gefühl, das die Nachfrage vor allem auch nach rohen Pferden gestiegen ist. Ich denke, gute werden auch in Zukunft gefragt sein, da wird mir nicht bange!

Ciruna
01.01.2004, 16:47
@Hannoveraner,

klar ist es von großem Vorteil, wenn man Stammkundschaft hat und diese wieder mit neuer Kundschaft vorbeischauen.
Das sehe ich ganz genauso.
Mir ging es bei Thomas grundsätzlich darum, daß er seine Beiträge immer so ins lächerliche zieht, spricht von Lieschen Müller--blabalabla.
Kann er das nicht normal erzählen??? Stelle Dir vor ich würde noch meiner "Püppi" sprechen und erzählen, daß sie ha-ha- ähnlich wie Lieschen Müller nicht ganz einfach ist, na, was würdestest Du denn dann von mir denken???

hannoveraner
01.01.2004, 17:02
@Ciruna: an seinen Stil muß man sich gewiss erstmal gewöhnen, da gebe ich Dir vollkommen Recht. Denke aber, wenn man sich an seinen Stil gewöhnt hat, ist sein Lieschen-Posting gar nicht so schlimm. Jeder hat so seinen Stil und das belebt sicher auch mal. Problematischer sehe ich das bei Gästen, die zufällig mal einen bischen härteren Thomas-Beitrag vor die Nase bekommen. Das wird sicherlich nicht jeder gleich so verstehen, manche werden denken, wo bin ich denn hier gelandet?

Zu dem eigentlichen Problem "Fohlenvermarktung" konnte Thomas leider auch nichts beitragen, denn seine Lieschens kaufen in der Regel keine Fohlen. Zu dem Problem kann ich leider auch nichts beitragen, weil wir in der Regel aufziehen. Die wir gerne als Fohlen verkaufen wollten, werden wir nicht los, weil die eigentlich unverkäuflichen, was Wunder, viel lieber von den potentiellen Käufern ins Auge gefasst werden.

zur eigentlichen Frage a von Dir heute morgen kann ich für uns nur sagen: lassen überwiegend von dem Hengst decken, bei dem wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben (billige Taxe Celle, kein Modehengst aber interessante Abstammung), weitere bei hoffnungsvollen Junghengst bzw. Vollblüter.

Ciruna
01.01.2004, 17:28
Eigentlich ist mir es auch völlig schnuppe, wie und was Thomas schreibt, ob von Lieschen Müller bis hin zu Meier-Müller-Lüdenscheidt.

Vielleicht bin ich auch nur ein wenig gereizt und habe ihn deshalb ein wenig "angegriffen".
Wenn das seine Form von Lebensfreude ist, dann soll*s mir recht sein.

Was die Vermarktung anbelangt, hm, manchmal ist es schon besser gute Pferde großzuziehen und dann zu vermarkten, aber irgendwann ist einfach auch das Mass an Pferden erreicht, wo man einfach abwägen muss, welche man behält oder nicht. Ich könnte persönlich nicht alle behalten, auch wenn ich das manchmal gerne wollte.
Habe mir vor Jahren geschworen, daß ich keines meiner Fohlen mehr großziehen will, aber Ausnahmen bestätigen ja die Regel. so habe ich dann mein Goethe Stutfohlen behalten, weil ich extrem überzeugt von ihr bin.
Booooorrrrr, ich kann nur hoffen, daß dieses Jahr nur Hengstfohlen fallen, dann brauche ich mir keine Gedanken zu machen.

Junghengste?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif Ja, die probiere ich auch gerne aus, auch wenn viele im Bekanntenkreis dann den Kopf schütteln, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Gruß

Ciruna

Llewella
01.01.2004, 19:26
Meine Bekannte hat auch etliche Pferde an "Lieschen Müller" verkauft, und die sind total glücklich mit denen und gehen ab und an mal ein Turnier. Ein Pferd geht Fahren bis M/B erfolgreich und zwei Youngster schicken sich an, mal erfolgreich zu gehen.

Aber es ist auch keine Schande, ein Pferd nur an einen Freizeitreiter zu verkaufen, denn auch zufriedene "Geländehoppler" können einem neue Kundschaft vermitteln.

Bei meiner Bekannten gab es in den letzten Drei Jahren nur Röntgenbilder der Klassen 1 und 1 bis 2. Die Fohlen sind vom dritten Lebenstag an draußen, haben große Koppeln. Alle Pferde, Stuten, Fohlen, Jungpferde leben nach Geschlecht getrennt im Offenstall, ganzjährig, Tag und Nacht mit wirklich großen - langen - Koppeln, wo sie auch mal brettern können, ohne daß sie sofort wieder nen Stop einlegen müssen, was definitiv auch nicht gesund ist.

Meiner Ansicht nach ist das und eine vernünftige Genetik die bestmögliche Voraussetzung für ein gesundes Pferd.

Was Thomas angeht: Ich glaube, viele Probleme ergeben sich daraus, daß er manche Worte in Sternchen setzt, was irgendwie ne Betonung ergibt? Ansonsten kann ich ihm nur zustimmen http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif

Kareen
01.01.2004, 20:42
@Thomas: Du kannst mir gerne mal ein paar von Deinen Lieschen-Müllers vorbeischicken, wenn Du mal eine Versorgungslücke hast http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif
Anstrengend können die Nicht-Lieschens übrigens ja wohl ohne Zweifel auch sein!!! Ich verkauf' ja nicht nur meine eigenen Pferde sondern auch anderer Leute welche (hä?) und meiner Erfahrung nach gilt der Satz: Je höher der Kaufpreis, desto mehr Magentabletten werde ich benötigen bis der Deal durch ist.
Mir ist jeder Käufer recht, solange ich nur das Gefühl habe, dass es paßt und das Pferd dort in guten Händen ist.
Und was bei uns in letzter Zeit so an trickiger Kundschaft aufgeleuchtet ist, wow. Zunächst mal wird grundsätzlich nur nach dem mit der 'angesagten' Abstammung gefragt. Welche mit weniger vielsagenden Namen werden gar nicht mehr angeguckt. Dann werden die wildesten Spekulationen angestellt über die zukünftige Eignung ('Das Fohlen benimmt sich aber erstaunlich ruhig, die wird bestimmt mal sehr faul werden') Da müht man sich, bedienerfreundliche Viecher zu ziehen und dann hat eins genau das Temperament auf das sonst alle so scharf sind, noch dazu Gangwerk usw. dann so was...
Ich denke, die Lage ist ernst aber nicht aussichtslos. Wenn der Absatz stockt, fahre ich die 'Produktion' runter und arbeite erstmal das ab, was da ist. Sicher ärgert es mich, meine Stuten, die ich ja alle sehr schätze, offen zu lassen aber es hat ja wohl auch wenig Sinn, sich den Hof mit 7 Fohlen pro Jahrgang vollzuzüchten, wenn man im Vorjahr nur 2 davon als Fohlen losgeworden ist.
Bei mir wird jetzt erstmal angeritten ohne Ende. Wenn wieder Platz und Zeit ist, wird auch wieder mehr besamt.

Kareen
01.01.2004, 23:24
Cool danke http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif

Ciruna
15.01.2004, 09:23
Da das neue Jahr nun schon 15 Tage alt und sicherlich die ersten Fohlen im Vormarsch sind, möchte ich nun gerne wissen:
Was werdet ihr mit Euren Fohlen dieses Jahr machen? Werdet Ihr versuchen diese direkt, mehr oder minder zu vermarkten oder werdet Ihr die Fohlen aufziehen.
Wohin geht der Trend?
Werdet Ihr in der Zucht weiter so vorgehen wie bisher oder werdet Ihr weniger Stuten decken/besamen lassen?
welche Hengste werdet Ihr vorziehen? Einen mit erfolgreicher Nachzucht oder einen der noch keine Nachkommen im Sport hat?

Für welche Vererber werdet Ihr Euch entscheiden und warum?http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif

Fragen über Fragen http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif , nun warte ich auf Antworten!

Gruß

Ciruna

jens
16.01.2004, 02:13
Ich bekomme Diesjahr zwei Fohlen ( Stedinger und Depardieu) und warte erstmal ab. Gleiche Geschlechter ziehe ich auf. Sollte die jew. Anpaarung meinen Vorstellungen entsprechen, wiederhole ich sie. Was mir jedoch sehr schwer fallen wird, da ich doch sehr experimentierfreudig bin.

Ciruna
16.01.2004, 09:12
Wenn man die Möglichkeit einer erneuten Aufzucht hat, dann ist das wahrscheinlich auch okay.
sollte aber das Kontingent der Aufzucht erschöpft sein, wie es bei mir der Fall ist, dann bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als die Fohlen zu vermarkten.
Ich habe einfach für mich persönlich einen Hauch zu viele Pferde (dies bezieht sich jetzt auch auf die kommenden Fohlen)

Gruß

Ciruna

lovelight
14.08.2004, 14:41
Warscheinlich bin ich auch nur so ein Lieschen. Wollte das Thema noch mal hochschieben, da es den andern doch sehr ähnelt. Man muß dann nicht ganz hinten anfangen zu lesen. Alles sehr informativ.
LG lovelight http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif

14.08.2004, 15:35
@lovelight,

wie??? Was verstehst Du denn unter: vielleicht bin ich auch nur ein Lieschen?

Gruß
Ciruna

manilla
14.08.2004, 15:40
Gehört vielleicht zum Haarem.....

14.08.2004, 18:27
Ich habe einfach für mich persönlich einen Hauch zu viele Pferde (dies bezieht sich jetzt auch auf die kommenden Fohlen)
[QUOTE]

Ich hatte auch schon mal 7 Pferde. Incl. Fohlen und Jungpferde.
Das war mir eindeutig zuviel!
Habe dann strikt auf meine 2 besten Stuten reduziert mit denen ich zukünftig weiterzüchten möchte.
Den Rest habe ich als Reitpferde verkauft.

Ein gutes Pferd frisst genauso viel und kostet monatl. das selbe wie ein "schlechtes".

Wobei das Wort "Schlecht" jeder für sich selber definieren muss.
Aber wenn man mehrere Pferde hat ist automatisch mal ein "besseres" und ein "schlechteres" dabei.

Mit den beiden Stuten die ich jetzt noch habe kann ich guten Gewissens weiterzüchten, denn beide haben eine gewisse gute Eigenleistung abgelegt, sind charakterlich absolut einwandfrei, rittig, kerngesund und haben auch bereits sehr gute Nachzucht gebracht.

Wenn sich aus solchen Stuten die Fohlen dann auch nicht mehr verkaufen lassen weiss ich auch nicht was die Kundschaft sonst noch wünscht.

Aus solch einerMutterstute kann man dann aber auch mal mit guter Hoffnung Nachzucht behalten,als wenn man selber weiss, die Mutter ist eigentlich nicht so das "Gelbe vom Ei"

Ciruna
15.08.2004, 09:42
Stellt sich doch mal wieder die Frage, habe ich genügend Sachverstand um meinen eigenen Bestand zu beurteilen.
Wenn ich mit rosaroter Brille durch meine Zucht gehe, dann wird so oder so nie eine Entscheidung fallen.

Nein, was ich sagen will das ist, daß viele die eventuellen Fehler ihrer Stuten gar nicht sehen wollen.

Ist sicherlich auch nicht einfach, denke, daß es auch darauf ankommt, wie ich als Züchter meine Pferde sehe. Sind sie nur "Mittel" zum Zweck oder habe ich zu allen eine besondere Beziehung, was bei Züchtern, die X Stuten im Stall schon fast nicht mehr möglich ist.

wie sagt man so schön: jeder ist seines Glückes Schmied und deshalb habe ich, weil eben nun doch schon 7 Pferde im Stall für mich entschieden, daß es nun erst einmal reicht.

Gruß
Ciruna

WarumNIcht
16.08.2004, 12:06
Liebe Züchter, ich weiß´zwar nicht, welcher Käufergruppe ich mich zuordnen darf, aber ich wollte hier nochmal die Käuferperspektive anfügen..Ich hoffe, dass das allen recht ist, mir schien einfach, dass hier so viele Züchter ihre Seite geschildert haben zum Thema Vermarktung und jetzt möchte ich als Käuferin meine Sicht anfügen. Vielleicht hilft ein neuer Blickwinkel beiden Seiten!
Wir (meine Eltern und ich) haben angefangen nach einem Dressurnachwuchspferd für mich zu suchen, da war ich 17 (vor 2 Jahren) und hatte 13 Jahre Reiterfahrung, bis M-Platzierungen mit Reitbeteiligungen. Vorher wollten wir nie ein Pferd (das übliche Zeitproblem). Ich wollte ein 3 bis fünfjähriges Pferd, das gesund ist (kein 1er TÜV, auch nicht unbedingt ein 2er TÜV aber so, dass ich nachts nicht vom ersten Tag an schlaflos im Bett liege, habe immer meinen TA gefragt ob ich mit den Mängeln leben kann, die das Tier hatte, das wir gerade angeschaut haben), sehr,sehr gute GGA hat und mitmachen will. Farbe, Abstammung, Aussehen (großer Kopf oder so etwas) völlig egal. Preis sollte bis 35.000 Euro sein. Platzierungen (Reitpferde oder Dressurpferde A o.ähnl.) auch nicht ausschlaggebend. Ich denke dass unsere Kriterien überschaubar waren. Nur, liebe Züchter, wir haben den Weg zu Ihnen nicht gefunden..Da wir keine guten Kontakte in Züchterkreisen hatten, mussten wir uns darauf beschränken, Anzeigen in der Reiter Revue, in St. Georg und im Reiterjournal zu studieren, diese abzutelefonieren und jeweilige Züchter dann aufzusuchen. Meist durfte ich dann 5 oder 6 jährige Pferde reiten, die sich bewegten wie mein erstes Shetland-Pflegepony und für die wir 170000Euro zahlen sollten. Sind das die Pferde die man füher nicht vermarkten konnte? Die Züchter bei denen wir waren, waren meist relativ unfreundlich, hielten ihr Pferd für unschlagbar und jede Frage (z.B. Wieso lief der Wallach 6jährig noch nie ein Turnier) war schon eine hochgradige Beleidigung. Nachdem wir so bei ca.8 Versuchen kein Glück hatten, meinte meine Reitlehrerin, ich sollte doch mit meinen Eltern zur Auktion fahren, das würde sich bei unserer Zahlungsbereitschaft durchaus lohnen. Sind wir also zu dieser Eliteauktion in Oldenburg gefahren. Wirklich tolle Pferde dort, bestimmt. Nur leider konnte ich als nicht Profi nicht erkennen, wie es sich wirklich mit GGa und Rittigkeit verhält, denn solche Stechtritte wie dort oft gezeigt, aus einem Pferd rauszuholen, dazu habe ich weder Kraft noch Lust noch Technik. Ich will ein Pferd das glücklich und entspannt ausschreitet. Außerdem war mir dort alles zu unpersönlich, ich hätte viel lieber den Züchter kennengelernt, gefragt ob er sich sein Pferd und mich als erfolgreiches, glückliches TEam vorstellen kann, so wie er sein Pferd und meine Reitweise einschätzt, gefragt wie das Pferd aufgewachsen ist, was es zu Fressen gekriegt hat, die Mutter des Pferdes kennengelernt,gefragt was es schon erlebt hat, was es mag... Für Antworten auf diese Fragen hätten wir auch noch mehr gezahlt. Aber es fand sich kein Züchter. Bei Anrufen im Gestüt Birkhof wurden wir auf die Verkaufswochen verwiesen, bekamen aber keine Züchteradressen. Bei Schlossäcker wurden wir an den Ausbilder der Pferde verwiesen, aber an keinen Züchter. Das war allerdings ein positives Erlebnis, es gab allerdings bei jenem Ausbilder nur zwei Pferde, mit dem einen Hengst hat es leider nicht harmoniert, die Stute war zu klein für mich.
Schlussendlich kauften wir unsere Stute (Donnerhall-Pik Bube, dieses Jahr von Sir Oldenburg gedeckt) bei einem renomierten "Händler" . Ich komme blendend mit ihr zurecht. Trotzdem hätten wir lieber beim Züchter gekauft, inzwischen weiß ich auch, dass der Züchter daran auch mehr verdient hätte, als daran sie an einen Händler zu verkaufen. Der Händler hat, wie ich herausfand, das doppelte von uns bekommen, als das, was er dem Züchter zahlte. Schade, das hätte der von uns aus lieber der Züchter bekommen, wir wussten aber leider nicht, wie wir an Sie, liebe Züchter, "herankommen".
Dieses Jahr habe ich jetzt selbst meine Stute decken lassen, damit ich in einigen Jahren nicht wieder vor dem gleichen Problem stehe.
Wenn ich nocheinmal nach Dressurnachwuchs suche, wüsste ich aber heute, 2 Jahre später, immernoch nicht an wen ich mich wenden könnte. Vielleicht bin ich nicht die einzige (vielen Freunden von mir geht es momentan genauso)und Ihre Absatzzahlen könnten viel besser sein, wären sie leichter erreichbar...??Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn einem das Kaufen dahingehend erleichtert würde
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif
Ansonsten freue ich mich, hier im Forum mein Bild über Züchter so positiv verändern zu können!
Viel Erfolg mit den nächsten Fohlen!
Alles Liebe, WArumNICht(( neuen Verkaufsmut schöfpen?! http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif ))

WarumNIcht
16.08.2004, 12:11
Zitat[/b] (WarumNIcht @ Aug. 16 2004,11:06)]Liebe Züchter, ich weiß´zwar nicht, welcher Käufergruppe ich mich zuordnen darf, aber ich wollte hier nochmal die Käuferperspektive anfügen..Ich hoffe, dass das allen recht ist, mir schien einfach, dass hier so viele Züchter ihre Seite geschildert haben zum Thema Vermarktung und jetzt möchte ich als Käuferin meine Sicht anfügen. Vielleicht hilft ein neuer Blickwinkel beiden Seiten!
Wir (meine Eltern und ich) haben angefangen nach einem Dressurnachwuchspferd für mich zu suchen, da war ich 17 (vor 2 Jahren) und hatte 13 Jahre Reiterfahrung, bis M-Platzierungen mit Reitbeteiligungen. Vorher wollten wir nie ein Pferd (das übliche Zeitproblem). Ich wollte ein 3 bis fünfjähriges Pferd, das gesund ist (kein 1er TÜV, auch nicht unbedingt ein 2er TÜV aber so, dass ich nachts nicht vom ersten Tag an schlaflos im Bett liege, habe immer meinen TA gefragt ob ich mit den Mängeln leben kann, die das Tier hatte, das wir gerade angeschaut haben), sehr,sehr gute GGA hat und mitmachen will. Farbe, Abstammung, Aussehen (großer Kopf oder so etwas) völlig egal. Preis sollte bis 35.000 Euro sein. Platzierungen (Reitpferde oder Dressurpferde A o.ähnl.) auch nicht ausschlaggebend. Ich denke dass unsere Kriterien überschaubar waren. Nur, liebe Züchter, wir haben den Weg zu Ihnen nicht gefunden..Da wir keine guten Kontakte in Züchterkreisen hatten, mussten wir uns darauf beschränken, Anzeigen in der Reiter Revue, in St. Georg und im Reiterjournal zu studieren, diese abzutelefonieren und jeweilige Züchter dann aufzusuchen. Meist durfte ich dann 5 oder 6 jährige Pferde reiten, die sich bewegten wie mein erstes Shetland-Pflegepony und für die wir 170000Euro zahlen sollten. Sind das die Pferde die man füher nicht vermarkten konnte? Die Züchter bei denen wir waren, waren meist relativ unfreundlich, hielten ihr Pferd für unschlagbar und jede Frage (z.B. Wieso lief der Wallach 6jährig noch nie ein Turnier) war schon eine hochgradige Beleidigung. Nachdem wir so bei ca.8 Versuchen kein Glück hatten, meinte meine Reitlehrerin, ich sollte doch mit meinen Eltern zur Auktion fahren, das würde sich bei unserer Zahlungsbereitschaft durchaus lohnen. Sind wir also zu dieser Eliteauktion in Oldenburg gefahren. Wirklich tolle Pferde dort, bestimmt. Nur leider konnte ich als nicht Profi nicht erkennen, wie es sich wirklich mit GGa und Rittigkeit verhält, denn solche Stechtritte wie dort oft gezeigt, aus einem Pferd rauszuholen, dazu habe ich weder Kraft noch Lust noch Technik. Ich will ein Pferd das glücklich und entspannt ausschreitet. Außerdem war mir dort alles zu unpersönlich, ich hätte viel lieber den Züchter kennengelernt, gefragt ob er sich sein Pferd und mich als erfolgreiches, glückliches TEam vorstellen kann, so wie er sein Pferd und meine Reitweise einschätzt, gefragt wie das Pferd aufgewachsen ist, was es zu Fressen gekriegt hat, die Mutter *des Pferdes kennengelernt,gefragt was es schon erlebt hat, was es mag... Für Antworten auf diese Fragen hätten wir auch noch mehr gezahlt. Aber es fand sich kein Züchter. Bei Anrufen im Gestüt Birkhof wurden wir auf die Verkaufswochen verwiesen, bekamen aber keine Züchteradressen. Bei Schlossäcker wurden wir an den Ausbilder der Pferde verwiesen, aber an keinen Züchter. Das war allerdings ein positives Erlebnis, es gab allerdings bei jenem Ausbilder nur zwei Pferde, mit dem einen Hengst hat es leider nicht harmoniert, die Stute war zu klein für mich.
Schlussendlich kauften wir unsere Stute (Donnerhall-Pik Bube, dieses Jahr von Sir Oldenburg gedeckt) bei einem renomierten "Händler" . Ich komme blendend mit ihr zurecht. Trotzdem hätten wir lieber beim Züchter gekauft, inzwischen weiß ich auch, dass der Züchter daran auch mehr verdient hätte, als daran sie an einen Händler zu verkaufen. Der Händler hat, wie ich herausfand, das doppelte von uns bekommen, als das, was er dem Züchter zahlte. Schade, das hätte der von uns aus lieber der Züchter bekommen, wir wussten aber leider nicht, wie wir an Sie, liebe Züchter, "herankommen".
Dieses Jahr habe ich jetzt selbst meine Stute decken lassen, damit ich in einigen Jahren nicht wieder vor dem gleichen Problem stehe.
Wenn ich nocheinmal nach Dressurnachwuchs suche, wüsste ich aber heute, 2 Jahre später, immernoch nicht an wen ich mich wenden könnte. Vielleicht bin ich nicht die einzige (vielen Freunden von mir geht es momentan genauso)und Ihre Absatzzahlen könnten viel besser sein, wären sie leichter erreichbar...??Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn einem das Kaufen dahingehend erleichtert würde
http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif
Ansonsten freue ich mich, hier im Forum mein Bild über Züchter so positiv verändern zu können!
Viel Erfolg mit den nächsten Fohlen!
Alles Liebe, WArumNICht(( neuen Verkaufsmut schöfpen?! http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/smile.gif ))
Wie schiebt man das denn jetzt vor, damit es auch jemand liest...?! http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif

16.08.2004, 12:43
Genau. Das muß auch mal gesagt werden.
Im Züchterverein stöhnt einer lauter als der andere, das man nichts verkaufen kann. Aber wenn man mal Verkaufstage o.ä. organisieren will, gibts tausend Ausreden, warum das leider nicht möglich ist.

Das Problem ist, daß es tatsächlich wenig gut gerittene Jungpferde gibt, die auch zum Verkauf stehen. Vielfach ist ein PFerd mit dem Anreiten schon verdorben. Und das ist dann für die Käufer arg frustrierend, wenn sie etliche ADressen abfahren und nichts vernünftiges zu séhen kriegen.
Ich kaufe nach ähnlichen Erfahrungen nur noch Fohlen oder rohe Jungpferde, wo ich mich von der artgerechten Haltung überzeugen konnte.
Fragen nach Aufzucht und Turniererfolgen sind völlig berechtigt und wenn man die nicht beantworten will, sollte man als Käufer schnell den Hof verlassen.

Ich werde in den nächsten Monaten einige interessante Nachwuchspferde, sobald sie reiterlich soweit sind, anbieten und hoffe, daß etwaige Kaufinteressenten dann nicht enttäuscht vom Hof fahren http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/cool.gif

LG
Abigail

16.08.2004, 14:07
1. das Problem mit der Vermarktung habe ich in unserem Pferdezuchtverein genauso.
Jeder Züchter stöhnt zwar, aber wenn man einen Verkaufstag organisieren will tut sich nix.
Ganz einfach aus dem Grund, weil die meisten Züchter gar nicht die Möglichkeit haben, ihre Pferde anständig anreiten zu lassen um dort dann auch ordentlich vorstellen und auch vermarkten zu können.
Selbst Fohlen werden nicht an die Vermittlungsstelle gemeldet!

2. bei bereits gut platzierten Jungpferde haben wir aber genau die gleichen absatzprobleme.
selbst die bekommt man nicht mehr für einen fairen preis verkauft. auch nicht wenn sie 1er TÜV haben, absolut brav und rittig sind und auch noch sehr hübsch anzusehen.

Da bin ich mit meinem latein auch am ende...

3. @warum nicht
jetzt kennst du ja unser forum - in zukunft weisst du ja dann an welche züchter du dich wenden kannst

Ciruna
16.08.2004, 16:47
@ Warum nicht,

na, nun hast Du ja hier ein Forum gefunden, wo man immer eine vernünftige Auskunft bekommt, ob Pferd oder Fohlen, Abstammung oder Farbe usw.

Aber ich kann das schon nachvollziehen, wie es bei Dir gewesen ist. Was passendes zu finden ist auch manchmal nicht so einfach.

Habe auch mal lange gesucht und da ging es nur um eine Zuchtstute.

Gruß

Ciruna

lara
16.08.2004, 17:17
Hallo,
das muss ich mich auch mal für die Züchterschaft in die Bresche schmeißen: Wir haben einen kleinen Zuchtbetrieb und vesuchen möglichst Fohlen zu verkaufen, weil die Aufzucht und die Ausbildung uns sonst zu teier kommt. Trotzdem haben wir von Zeit zu Zeit auch Stuten als Reitpferde zu verkaufen. Letztes Jahr haben wir eine Stute als Reitpferd nach Süddeutschland verkauft. Die neue Besitzerin hat ein Wochenende bei uns verbracht, das Pferd hier in aller Ruhe ausprobiert und konnte sich so von Haltung, Aufzucht und Fütteung ein eigenes Bild machen. Inzwischen sind die beiden erfolgreich auf Turnieren gestartet und wir freuen uns immer, wenn wir mal wieder etwas von unserem Pferd hören.
Nur ein Beispiel, wie es auch laufen kann. Gerade der Züchter ist doch daran interessiert, einen zufriedenen Kunden zu haben, da ein gutes Geschäft oft ein weiteres nachzieht. Und wem ist nicht daran gelegen, dass es auch dem Pferd gut geht?

hannoveraner
16.08.2004, 17:22
ein großes Problem der Züchter/Pferdeverkäufer, was WarumNIcht angesprochen hat, sehe ich darin, daß viele die nötige kritische Distanz zu ihren eigenen vermissen lassen. Viele versetzen sich regelrecht in eine Scheinwelt in der sie ihre eigenen sehen. Allerdings sollen ja gewisse Übertreibungen in der Pferdeszene nicht schaden wie ich jüngst gelesen habe. Ich sehe darin allerdings eine große Gefahr und Unmut kommt auf allen Seiten auf, wenn die Scheinwelt einiger Verkäufer mit der Realität konfrontiert wird, siehe Erlebnisse von WarumNIcht!!

@WarumNIcht: würde vielleicht so vorgehen, daß ich mich nach den Züchtern bzw. Verkäufern der Pferde erkundige, die mir im täglichen Leben gefallen. Bei denen wird man sicherlich unverbindlich nachfragen können, ob sie aktuell etwas ähnliches zum Verkauf haben.

Oppenheim
16.08.2004, 17:30
Zitat[/b] ]ein großes Problem der Züchter/Pferdeverkäufer, was WarumNIcht angesprochen hat, sehe ich darin, daß viele die nötige kritische Distanz zu ihren eigenen vermissen lassen. Viele versetzen sich regelrecht in eine Scheinwelt in der sie ihre eigenen sehen. Allerdings sollen ja gewisse Übertreibungen in der Pferdeszene nicht schaden wie ich jüngst gelesen habe. Ich sehe darin allerdings eine große Gefahr und Unmut kommt auf allen Seiten auf, wenn die Scheinwelt einiger Verkäufer mit der Realität konfrontiert wird, siehe Erlebnisse von WarumNIcht!!


Das ist mir auch schon aufgefallen. Was daran das schlimmste ist, daß die Züchter dann nicht mal merken bzw. berücksichtigen, daß die Käufer evtl. auch ein Auge bzw. Ahnung haben oder doch zumindestens jemanden mit haben, der Ahnung hat. Und am Ende schneiden sie sich ja dadurch ins eigene Fleisch, weil der Käufer, der Ahnung hatte, sich dann fragt, ob das der richtige Ort ist ein Pferd zu kaufen. Und das wiederum spricht sich rum.
Und wenns am Ende doch zum Kauf gekommen ist und die Leute sind enttäuscht und haben vielleicht ne Stange Geld für den achso tollen Kracher ausgegeben, dann ist das vielleicht auch nicht unbedingt die beste Werbung.

Und weil das so viele Züchter noch nicht begriffen haben, gehts den meisten eben schlecht.

16.08.2004, 18:05
Zitat[/b] (hannoveraner @ Aug. 16 2004,16:22)]ein großes Problem der Züchter/Pferdeverkäufer, was WarumNIcht angesprochen hat, sehe ich darin, daß viele die nötige kritische Distanz zu ihren eigenen vermissen lassen. Viele versetzen sich regelrecht in eine Scheinwelt in der sie ihre eigenen sehen. Allerdings sollen ja gewisse Übertreibungen in der Pferdeszene nicht schaden wie ich jüngst gelesen habe. Ich sehe darin allerdings eine große Gefahr und Unmut kommt auf allen Seiten auf, wenn die Scheinwelt einiger Verkäufer mit der Realität konfrontiert wird, siehe Erlebnisse von WarumNIcht!!
Ja, die Übertreibungen in der Pferdeszene.. Ein weites Feld, das habe ich hier auch mit wohlwollendem Interesse registriert. ;)Zumal meine Erfahrungen genau konträr sind: je kritischer und bescheidender die Züchter, desto hochwertiger das Zuchtmaterial. Die hatten es nicht nötig, die Qualität ihrer Pferde durch massives Trommeln, sei es im persönlichen Gespräch oder sonstigen elektronischen Medien, zu bewerben. Gerade bei aufdringlichen Anpreisen, werde ich begründet durch Erfahrungen bei diversen Pferdekäufen, zuckig. Es stellte sich doch immer wieder heraus, dass diese Übertreibungen von der Realität entfernt waren.

Euregia
16.08.2004, 19:21
Wenn der Umgang mit Pferden nicht so viel Freude
bereiten würde, könnte man die Zucht nur aufgeben.
Die Käufer sagen, Sie finden keine Züchter, die Züchter
inserieren und bekommen noch nicht einmal antworten.

Reiter sagen, was für tolle Fohlen, wenn die 3 jährig
unter dem Sattel sind, dann rufe bitte sofort an.
Was bleibt sind 3 Jahre Aufzuchtarbeit mit allen damit
verbundenen Risiken. Dann das grösste Problem:
einen Reiter(in ) finden der die jungen Pferde entsprechend
ausbildet und nicht meint, die jungen Pferde in 3 Monaten
auktionsreif reiten zu müssen.
Wieder hat der Züchter das Problem zu lösen.
Wenn dann das reel ausgebildete Pferd seinen Preis hat,
wissen das nur die wenigsten.

Wer optimal aufgezogene Jungpferde und Fohlen sehen möchte kann uns gerne einmal besuchen.

lovelight
16.08.2004, 23:21
Genauso sehe ich das auch.Das größte Risiko und die meisten Kosten, hängen an dem Züchter. Die Hengsthalter machen heut zu tage den schnellen Euro. Aus einem Sprung werden heute 10 Portionen. Über die Vermarktung der Fohlen machen sich diese die wenigsen Gedanken. Gut ein paar Wenige gibt es die machen das Super z.B. Frau Post Schulzke (fast alle anwesenden Fohlen in Milte sind vermittelt wie ich von jemand erfuhr. Man merkt aber hier auch das Interesse der jungen Hengsthalterin und ihres Gatten. Solche sollte es öfter geben.
Und mit der Ausbildung junger Pferde, wenn man die in Ausbildung gibt, erlebt man bei so manchen auch sein blaues Wunder. Da spielt manchmal der Name eine große Rolle.Ansonsten ist es besser öfters mal dort vorbei zu schauen (auch in namhaften Ausbildungsställen), damit man für sein Geld auch erhält, was sich gehört.
Hört sich hart an, aber leider passieren zu oft Geschichten, dass man Lehrlinge auf den Remonten vorfindet usw. usw. Kein Wunder wenn diese dann sich nachsagen lassen müssen,
das Pferd ist aber schwierig. Es wurde schon oft genug angesprochen wie schnell ein Pferd da sauer werden kann, gerade wenn es einen höheren Anteil an Blut führt. Der eindeutige Vorteil liegt bei Züchter, welche gleichzeitig ihre Pferde gut selbst ausbilden können. Das sind aber doch die wenigsten. Der Verkauf von Reitpferdenläuft bei einigen ganz gut über Empfehlung
Hoffe da auf bessere Zeiten, denn der Markt regelt es wie es heißt.
Liebe Grüße lovelight

17.08.2004, 07:05
Hatte mal eine meiner Jungstuten zum Beritt in mir bekannte Hände weggegeben. Leider dachte ich, sie wären auch zuverlässig.

Nach 6 Wochen konnte die Stute angeblich im Trab immer noch keine Runde auf dem 1. Hufschlag drehen.

Bin dann endlich mal hingefahren und habe mir die Sache persönlich angesehen.

Was ich gesehen habe hat mich dazu veranlasst, das Pferd einen Tag später dort wegzuholen.

1. war sie total verfilzt und ungepflegt

2. hat sich die bereiterin nicht mal die mühe gemacht selber aufs pferd zu steigen als ich vor ort war.

sie hat lieber eine von diesen teenagern (die halt tagtäglich in den reitställen rumhängen) auf die stute gesetzt und hat sie ständig nur mit der peitsche angetrieben weil das kind mit der situation natürlich völlig überfordert war.

Und das bei einem Pferd, das sowieso schon eine etwas sensiblere Natur war.

Hat danach Monate gedauert, bis die Stute wieder etwas Vertrauen fand.

17.08.2004, 09:17
Ja wenn ich nicht selbst einreiten und ausbilden könnte, würde ich das Züchten sofort aufgeben.

Pferde in Beritt geben ist meistens Geld zum Fenster rausschmeißen, was ich bei meinen bekannten immer wieder erleben muß.

WarumNIcht
17.08.2004, 10:59
Ich kann Eure Seite gut verstehen, mit den Kosten für Ausbildung und den Risiken dabei...Schwierige Situation!Wobei ich glaube es gibt auch (weniger natürlich)Kunden die Fohlen oder rohe Pferde kaufen. Hätte ich auch gemacht, aber wie gesagt wir wussten nicht wo. Nun ja jetzt wissen wir`s endlich http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif
Und für Euch Züchter bleibt wohl das Ausbildungsproblem. Kann man nur hoffen, dass mehr Käufer in Zukunft den Wert eines reel und solide ausgebildeten Pferdes begreifen und dieses Pferd entsprechend dann den zack zack ausgebildeten Pferden vorzieht. Und selbstverständlich auch dementsprechend bezahlt. Zeit ist ja Geld wie alle wissen... Im eigenen Interesse und im Interesse der Zucht!
Können wir nur gemeinsam dran arbeiten, dass sich der Markt dahin gehend verändert und stabilisiert.
In diesem Sinne, LG von WArumNIcht

23.08.2004, 04:36
Hallo,

interessantes Thema. Überall sind die Pferdeverkäufer am jammern, der Mark sei schlechter denn je zuvor.
Doch wie sieht die Sache von der anderen Seite aus.
Da ich bereits seit längerem ein Pferd suche, schaue ich regelmäßig in die gängigen Zeitschriften und auch in Internetbörsen.
Da ich es sehr viel übersichtlicher finde gerade auf Internetanzeigen per Mail die (für mich) wichtigsten Fragen zu klären, antworte ich im Internet zu 95 Prozent per Mail.
Dabei bin ich stets höflich, beschränke mich auf kurze, schnell zu beantwortende Fragen und äußere keine unverschämtem Preisvorstellungen. Zudem benutze ich eine Mail-Adresse aus der klar hervorgeht, dass es sich nicht um einen neugierigen Teenager handelt.
Und wie ist das Ergebnis, nich enmal zehn Prozent meiner Anfragen werden beantwortet... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif
Da kann der Markt doch so schlecht nicht sein, wenn viele Verkäufer keine drei Minuten Zeit übrig haben eine kurze Mail zu tippen, oder verstehe ich da was falsch??

Nachdenkliche Grüße..

Ciruna
25.08.2004, 20:59
@Gast,

kann das schon gut nachvollziehen, daß Du da irgendwann ein wenig brummelig wirst http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif , aber kann andersrum die Verkäufer dann auch nicht verstehen, denn wenn ich verkaufen will, dann muß ich schon wohl oder übel auf eine Emailanfrage antworten.

Kann Dir aber als Verkäufer genauso ergehen, daß Du auf eine Anfrage antwortest und dann keine Reaktion mehr erhältst, weil die jenigen einfach nur einen Preis in Erfahrung bringen wollen. http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif

Gruß
Ciruna

Dana
26.08.2004, 10:26
Na es spricht aber auch nix gegen, in einer Anzeige direkt den Preis mit anzugeben. Ist mir auch schon negativ aufgefallen, daß damit gern hinterm Berg gehalten wird. Warum eigentlich? Als Verkäufer sollte man schon eine gewisse Vorstellung haben, was man möchte. Der potenzielle Käufer setzt sich ja auch ein Limit und wenn der angegebene Preis zu hoch ist, dann muß er nicht erst nachfragen und dem Verkäufer bleibt eine "lästige" Anfrage erspart.

Beste Grüße
Dana

Paula
26.08.2004, 11:38
Selbst wenn man den Preis angibt,gibts doch tatsächlich Leute,die anrufen, und ohne das Pferd überhaupt gesehn zu haben,versuchen, den Preis zu drücken!
Ruft doch da eine an und sagt,ihr gefalle das Pferd auf dem Bild sehr gut,kann aber nur 3500 Euro weniger bezahlen!
Da bin ich doch als Verkäufer völlig unglaubwürdig,wenn ich da drauf eingehe! Das sind ca 6000 DM!!!
So'n bißchen Spielraum ist ja immer drin,aber doch nicht so ne Summe!

Dana
26.08.2004, 12:12
Versuchen kann man´s ja http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/cool.gif

Nee, im Ernst, solche Leute kann man dann nicht wirklich für voll nehmen.

Kareen
27.08.2004, 11:32
@gast: Ich würde immer anrufen. Das Problem mit den emails ist, dass viele der Inserenten z.T. gar keinen eigenen Internetanschluß haben oder aber ihre mails nicht regelmäßig checken.
Bei sehr vielen Anzeigen steht ja auch ganz klar drunter 'Anfragen bitte nur per Telefon'. Das Problem mit mangelndem Rücklauf ist auch bilateral, d.h. von 10 email-Anfragen, auf die ich per email antworte, laufen ca. 3 ins Leere, bei der Mehrheit endet's mit Sicherheit in Endlosemailwechseln während derer man den Eindruck gewinnt, die Käufer haben entweder nichts sonst zu tun oder sind total vereinsamt.

Preisangaben weiß ich immer sehr zu schätzen. Meiner Erfahrung nach beruht der Unwille hier in Deutschland, Preisvorstellungen in Annoncen anzugeben 1.) auf einer generellen Verklemmtheit im Umgang mit Geld (es soll nicht der ganze Verein wissen, was man für Pferd xyz bekommen hat) 2.) (bei Privatverkäufen) auf Angst vorm Finanzamt und 3.) auf dem Bewußtsein, dass Anzeigen längere Zeit gelesen werden und man bei voraussehbarer Preiserhöhung den verständlichen Unmut der Interessenten zu spüren bekommt. 4.) möchten sich auch unheimlich viele Verkäufer vorbehalten, erstmal einen Blick auf den Kaufinteressenten zu werfen bzw. diesen idealerweise schon vor Bekanntgabe einer Preisvorstellung für das Pferd einzunehmen. Ich gebe zu, dass das Konzept verlockend ist. Wer für das 3.000 Euro-Kinderpferd mit Lexus oder Rolls vorgefahren kommt hätte vielleicht auch gut 4T bezahlen können...

Dana
27.08.2004, 11:52
@ Kareen: Von der Seite her habe ich das noch gar nicht gesehen. Erscheint aber verständlich, wenn auch nicht wirklich hilfreich für den potenziellen Käufer.

Beste Grüße
Dana

27.08.2004, 12:40
Zitat[/b] ]Wer für das 3.000 Euro-Kinderpferd mit Lexus oder Rolls vorgefahren kommt hätte vielleicht auch gut 4T bezahlen können...

für solche fälle hat man immer eine rostlaube in der garage stehen... http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/wink.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/laugh.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif http://forum.springwelten.de/iB_html/non-cgi/emoticons/biggrin.gif

Ciruna
29.08.2004, 22:45
Hm, ich hatte auch mal eine Phase, daß ich inseriert habe und keine Preise angegeben habe, doch im Laufe der Zeit habe ich mir das wieder abgewöhnt, denn es bringt einem nicht wirklich viel, höchstens viele Emails, weil dann alle möglichen Anfragen kommen.
Ich finde auch absolut nichts dabei einen Preis reinzusetzen, ob man das gefragte Geld letztendlich bekommt, das steht auf einem anderem Blatt.

Es kommt sicherlich auch auf den Verkäufer an, zu mindestens bin ich persönlich ziemlich "bescheuert", denn wenn mir mein Gegenüber nicht gefällt, dann kann er bei mir vieles, nur kein Pferd kaufen!!!

Gruß

Ciruna

Ciruna
17.01.2006, 16:15
Hm, ich habe hier noch einmal ein asbachuraltes Topic ausgegraben und noch mal so hineingelesen und weil es so schön ist über die Zucht zu diskutieren, diese PRO und CONTRAS, mich entschlossen diesen noch einmal hervorzuheben, wo wir doch wieder Anfang des Jahres haben.

Etwas angefeuert von Ginellas Topic und dem Topic Blut?http://forum.springwelten.com/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif

Wie sieht es denn zur Zeit tatsächlich in der Pferdezucht aus, wo führt der Trend hin http://forum.springwelten.com/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif?http://forum.springwelten.com/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif?

Werde die kleinen Züchter und Idealisten bald ausgestorben sein?http://forum.springwelten.com/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif?

Was hat und was wird sich in der Zucht noch ändern oder auch ändern müssen?http://forum.springwelten.com/iB_html/non-cgi/emoticons/rock.gif

Gruß

Ciruna

Dimona
17.01.2006, 16:26
Also ich bleibe dabei kein Fohlen unter den "Herstellungskosten" zu verkaufen, auch wenn Anfragen kommen wie: für 2000 nehm ich den sofort mit. KEINE CHANCE! Dann stell ichs, wenns ein vernünftiges ist lieber in Aufzucht irgendwo weg und reite es dreijährig an und verkaufe dann halt. Ich vermute schon, das in ein paar Jahren die jungen Pferde knapp werden, viele lassen gar keine oder nur noch die beste Stute decken, viele Fohlen gehen ins Ausland.

Dieses Jahr warte ich mal ab wies Fohlen wird, werde ziemlich bald auch inserieren, wenn ichs zeitig verkauft bekomme wird die Stute wieder gedeckt, wenn nicht hat sie ein Jahr Pause. Denn wieder decken lassen und zusätzlich noch die Aufzuchtkosten am Hals haben das geht alles nicht gleichzeitig!

horsm
17.01.2006, 16:34
korrekt,
nur wenn man sich keinen Verkaufsdruck macht, kann man länger "pokern"
Deshalb, lieber mal ein aufs andere jahr leer lassen